Paul Aal

Paul Aal war ein Komponist.

Leben und Werk

Paul Aal ist erstmals durch Einträge im Musikalisch-literarischen Monatsbericht von Friedrich Hofmeister für das Jahr 1898 belegt. Er wird dort als Komponist geführt. Seine Tätigkeit ist ausschließlich durch Veröffentlichungen nachweisbar. Weitergehende biografische Angaben sind nicht überliefert.

Werke (Auswahl)

  • Zeitgemäße Humoristika. Couplets und Soloszenen für Singstimme mit Pianoforte. Frankfurt am Main: Süddeutscher Musik-Verlag, 1898.[1]
    • Nr. 1 Der Hochzeitsgast. Parodie-Couplet zur Musik Funiculì, Funiculà, Incipit: „Wie sie mich seh'n, komm' ich vom Hochzeitsfeste“ (Text auch separat erschienen).
    • Nr. 2 Das Bienenhaus. Couplet, Incipit: „Man hört jetzt täglich spät und früh“ (Text auch separat erschienen).[2]
    • Nr. 3 Die kleine Frau von Kiautschou. Couplet. , Frankfurt am Main, Süddeutschen Musik-Verlag, 1898; Stuttgart 1904, Lueckhardt’s Musik-Verlag, 1904[3]
    • Nr. 7 Der alte Lebemann. Soloszene für Singstimme mit Pianoforte. Incipit: „Vor ein paar Jährchen war ich noch“, Frankfurt am Main, Süddeutschen Musik-Verlag, 1898; Stuttgart 1904, Lueckhardt’s Musik-Verlag, 1904.[4]

Einzelnachweise

  1. Verzeichnet im Musikalisch-literarischen Monatsbericht von Friedrich Hofmeister, 1898, S. 424–425.
  2. Sächsisches Staatsarchiv, Bestand 21073 Heinrichshofen’s Verlag, Magdeburg.
  3. Die kleine Frau von Kiautschou ist sowohl als Teil der Sammlung Zeitgemäße Humoristika (1898) als auch als eigenständige Veröffentlichung (1904) nachgewiesen.
  4. ''Musikalisch-literarischer Monatsbericht'', Jänner 1904, S. 32