Patrik Andrén

Patrik Andrén (* 25. November 1971 in Helsingborg, Schweden)[1] ist ein schwedischer Komponist, der vor allem für Computerspiele, Filme und Fernsehserien die Musik schreibt.

Wirken

Ab 2009 komponierte er für andere Komponisten „erweiterte Musik“ (englisch: „additional music“), ab 2012 dann auch für Johan Söderqvist, mit dem er seitdem regelmäßig zusammenarbeitet. Darunter waren Projekte wie Kon-Tiki (2012), Zweite Chance oder Serena (beide 2014).

Inzwischen tritt er immer mehr als Hauptkomponist in Erscheinung. So komponierte er zusammen mit Söderqvist dann die Musik zu dem Computerspiel Battlefield 1, zwei Jahre später dann auch für die Fortsetzung Battlefield V. 2025 erschienen mit ARC Raiders und Gorn 2 zwei weitere Computerspiele. Zu seinen Arbeiten gehören auch mehrere Filmkompositionen, so komponierte er neben Söderqvist die Musik zu der Serie Die Brücke – Transit in den Tod (2011–2018), die Filme Erbarmen (2013) und 2014 dann Käpt’n Säbelzahn und der Schatz von Lama Rama und Schändung. 2025 wurde der deutsche Dokumentarfilm Der Helsinki Effekt veröffentlicht, für den er die Musik komponierte.

Für ihre Arbeit an Battlefield 1 wurden Patrik Andrén und Johan Söderqvist 2016 bei den The Game Awards für die beste Musik nominiert.[2]

Werke (Auswahl)

Computerspiele

Filmmusik

Einzelnachweise

  1. Patrik Andrén | Biografie. Internet Movie Database, abgerufen am 19. November 2025.
  2. Awards. Internet Movie Database, abgerufen am 20. November 2025.