Patricia Kopatchinskaja

Kyrillisch (Russisch)
Патриция Копачинская
Transl.: Patricija Kopačinskaja
Transkr.: Patrizija Kopatschinskaja

Patricia Kopatchinskaja (* 23. März 1977[1] in Chișinău, Moldauische SSR, Sowjetunion) ist eine moldauisch-österreichisch-schweizerische Geigerin.

Leben

Patricia Kopatchinskaja kommt aus einer moldauischen Musikerfamilie,[2] ihre Mutter Emilia ist ebenfalls Geigerin, ihr Vater Viktor spielt das Zymbal. Weil ihre Eltern ausgedehnte Konzertreisen durch die Sowjetunion unternahmen, wuchs Patricia überwiegend bei ihren Großeltern auf dem Land auf.[3] Ab ihrem sechsten Lebensjahr nahm sie bei einer Schülerin von David Oistrach Geigenunterricht.[4]

1989 emigrierte die Familie nach Wien und nahm die österreichische Staatsbürgerschaft an. Patricia Kopatchinskaja studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Komposition und Violine. Im Alter von 21 Jahren wechselte sie als Stipendiatin an die damalige Hochschule für Musik und Theater in Bern. Dort diplomierte sie im Jahr 2000 mit Auszeichnung.

Patricia Kopatchinskaja lebt in Bern. 2016/17 nahm sie das Schweizer Bürgerrecht an.[5] 2025 hat die Universität Bern Kopatchinskaja mit einem Ehrendoktortitel der Theologischen Fakultät ausgezeichnet.[6][7]

Musikerin

Nach Ansicht der Jury der Musikpreise der Royal Philharmonic Society sei Patricia Kopatchinskaja nicht nur eine der fantasievollsten Geigerinnen, die es heute gibt, sondern sie sei auch fähig, Kollegen zu elektrisieren und die Hörerschaft zu hypnotisieren. Wenn sie sich mit den düsteren Emotionen der Meisterwerke des 20. Jahrhunderts auseinandersetze oder wenn sie neue Werke vertrete, so sei sie so unwiderstehlich wie eine Naturgewalt: Leidenschaftlich, herausfordernd und völlig eigenständig in ihrer Sichtweise.[8] Sie tritt in der Regel barfuß auf, um „direkte Verbindung mit der Erde“ zu haben.[9]

Komponistin

Patricia Kopatchinskaja komponierte seit der Studienzeit und in den letzten Jahren wieder vermehrt für verschiedene Besetzungen. Ihre Werke werden bei Birdsong verlegt[10] und wurden von ihr selber sowie u. a. von Nicolas Altstaedt, Vilde Frang, Sol Gabetta, dem Trio Gaspard und der Camerata Bern aufgeführt.

Solistin

Patricia Kopatchinskaja ist mit führenden Symphonieorchestern Europas, der USA, Japans und Russlands aufgetreten, darunter die Berliner Philharmoniker, die Wiener Philharmoniker, New York Philharmonic und NHK-Symphony Orchestra Tokyo. Auftritte auch in Südamerika, Australien und China. Wiederholte Zusammenarbeit verbindet sie mit den Dirigenten Teodor Currentzis, Péter Eötvös, Iván Fischer, Gustavo Gimeno, Mirga Gražinytė-Tyla, Heinz Holliger, Jakub Hrusa, Wladimir Jurowski, Andrés Orozco-Estrada, Kirill Petrenko, Sir Simon Rattle und François-Xavier Roth, sowie dem Australian Chamber Orchestra und dem Saint Paul Chamber Orchestra (Minnesota, USA).

Regelmäßige Kammermusikpartner sind die Pianisten Joonas Ahonen, Markus Hinterhäuser, Polina Leschenko, Anthony Romaniuk und Fazil Say, die Cellistin Sol Gabetta und der Klarinettist Reto Bieri.

Das Repertoire von Kopatchinskaja reicht von der Renaissance über die Klassik bis zur Neuen Musik. Während ihres Kompositionsstudiums in Wien beschäftigte sie sich intensiv mit der Zweiten Wiener Schule: Arnold Schönberg, Anton Webern und Alban Berg. Zu ihren Lieblingskomponisten zählen außerdem György Kurtág, György Ligeti, die Schostakowitsch-Schülerin Galina Ustwolskaja und Michael Hersch.[11]

Zahlreiche Komponisten haben ihr Werke gewidmet (siehe unten, „Uraufführungen“).

Historische Aufführungspraxis

Patricia Kopatchinskaja pflegt die Zusammenarbeit mit Originalklangensembles, z. B. mit Il Giardino Armonico, Orchestra of the Age of Enlightenment, Orchestre des Champs-Elysées und Akademie für Alte Musik Berlin sowie den Dirigenten Giovanni Antonini, Philippe Herreweghe und René Jacobs.

Leitung von Orchestern

Patricia Kopatchinskaja leitet bei ihren Soloauftritten oft auch das Orchester, z. B. das Australian Chamber Orchestra, das Mahler Chamber Orchestra, die Camerata Salzburg, die Camerata Bern, das St. Paul Chamber Orchestra (USA), die Britten Sinfonia oder die Staatskapelle Berlin. Zurzeit ist sie artistic partner der Camerata Bern.

Sie konzipierte und leitete schon mehrere multimedial inszenierte Konzertproduktionen: u. a. „Tod und das Mädchen“ mit dem Saint Paul Chamber Orchestra, „Bye-Bye Beethoven“ und "Les Adieux" mit dem Mahler Chamber Orchestra, „Dies Irae“ mit den Lucerne Festival Alumni und „Krieg und Chips“ sowie „Zeit und Ewigkeit“[12] mit der Camerata Bern. Im Sommer 2018 hatte sie als music director die künstlerische Leitung des Ojai Music Festivals in Kalifornien.

Geige

Patricia Kopatchinskaja spielt eine von Giovanni Francesco Pressenda (Turin) 1834 gebaute Geige[13], dem englischen Musikmagazin The STRAD zufolge „ein farbenreich klingendes Instrument, dessen Viola-ähnliche Qualität ihrem Spiel ein außerordentliches tonliches Interesse verleiht“. In Ensembles mit historischem Instrumentarium verwendet sie eine von Ferdinando Gagliano (Neapel) ca. 1780 gebaute Geige. Im Jahr 2010 spielte sie für kurze Zeit die 1741 von Guarneri del Gesù gebaute Violine „ex-Carrodus“, eine Leihgabe der Österreichischen Nationalbank. Auf deren weitere Verwendung musste sie verzichten wegen unlösbarer Probleme bei der Verzollung in der Schweiz.

Stimme

Patricia Kopatchinskaja setzt die Stimme in verschiedenen Kompositionen ein: In John Cages Living Room Music, Jorge Sánchez-Chiongs Crin, Michael Herschs Duo für Violine und Cello Das Rückgrat berstend, Heinz Holligers Das kleine Irgendwas, in ihrer Kadenz zu György Ligetis Violinkonzert, in Kurt SchwittersUrsonate,[14] in Ligetis Mysteries of the Macabre[15] oder in Schönbergs Pierrot lunaire.[16]

Uraufführungen

Patricia Kopatchinskaja brachte u. a. folgende Werke zur Uraufführung:

  • 2004/2005: Sieben Uraufführungen, davon neu für sie geschriebene Violinkonzerte von Johanna Doderer und Otto Matthäus Zykan
  • 2005/2006: Für sie geschriebene Violinkonzerte von Gerald Resch und Gerd Kühr, mit dem Radio-Symphonieorchester Wien
  • 2007/2008: Für sie geschriebene Violinkonzerte von Jürg Wyttenbach und Fazıl Say
  • 2009: Für sie geschriebenes Violinkonzert von Faradj Karajew
  • 2011: Für sie geschriebene Violinkonzerte von Maurizio Sotelo und Helmut Oehring („Vier Jahreszeiten“) sowie von Oh whispering suns für Doppelchor, Solovioline und Cymbal von Vanessa Lann
  • 2012: Für sie geschriebene Romanze für Violine und Streichorchester von Tigran Mansurian, mit der Amsterdam Sinfonietta.
  • 2014: Eigenes Violinkonzert Hortus animae, mit Camerata Bern.
  • 2015: Dialogue, Konzert für Violine, Violoncello und Orchester von Mark-Anthony Turnage, mit Sol Gabetta und dem Gstaad Festival Orchestra.
  • 2015: Für sie geschriebenes Violinkonzert von Michael Hersch, mit dem St-Paul Chamber Orchestra (USA).
  • 2016: Mauricio Sotelo: Red Inner Light Sculpture für Solovioline, Streicher, Perkussion und Flamencotänzer (Auftragskomposition P.K.)
  • 2017: Michael Hersch: Duo für Violine und Cello Das Rückgrat berstend, mit Jay Campbell.
  • 2019: Michel van der Aa: Doppelkonzert für Violine und Violoncello, mit Sol Gabetta, Concertgebouw Orchester und Peter Eötvös.
  • 2019: Doppelkonzert für Violine und Violoncello von Francisco Coll, unter der Leitung des Komponisten, mit Sol Gabetta und Camerata Bern.
  • 2019: LaLuLaLied von Francisco Coll, in Bern.
  • 2019: Duo für Violine und Cello von Marton Illes, mit Jay Campbell in Santa Barbara, California.
  • 2020: Violinkonzert von Marton Illes, mit dem WDR-Orchester Köln unter Michael Wendeberg.
  • 2020: Violinkonzert von Francisco Coll, mit der Philharmonie de Luxembourg unter Gustavo Gimeno.
  • 2020: Violinkonzert Possible Places von Dmitri Kourliandski (geb. 1976), mit dem SWR-Orchester Stuttgart und Teodor Currentzis.
  • 2020: Konzert für zwei Violinen Gemini von Helene Winkelmann, mit Helene Winkelmann und dem Basler Symphonieorchester unter Ivor Bolton.
  • 2021: Violinkonzert Corpo elettrico von Luca Francesconi, in Porto, mit Orquestra Sinfónica do Porto Casa da Música unter Stephan Blunier (gefolgt von französischer Erstaufführung in Paris).
  • 2021: Konzert für Violine, Orchester und Elektronik von Fred Popovici, mit dem Moldova Philharmonischen Orchester von Iasi (Rumänien) unter Adrian Petrescu in Iasi und Bukarest.
  • 2023: 2. Violinkonzert Not alone we fly von Aureliano Cattaneo, mit der Philharmonie Essen unter Jonathan Stockhammer
  • 2024: "A play", Konzert für Violine, Cello und Orchester von Patricia Kopatchinskaja (patkop), mit Sol Gabetta und Orchestra della Svizzera Italiana in Lugano unter Markus Poschner.

Auszeichnungen

  • 1997: 2. Preis in der Altersgruppe von 18 bis 23 Jahre in der Kategorie „Streicher“ beim Internationalen Wettbewerb «Classica Nova» In Memoriam Dmitri Schostakowitsch (Hannover)[17]
  • 2000: Tschumi-Preis des Konservatoriums Bern für den besten Jahresabschluss (Konzertdiplom).
  • 2000: 1. Preis beim Internationalen Henryk Szeryng Wettbewerb in Mexico
  • 2002: Credit SuisseYoung Artist Award[18]
  • 2004: New Talent – SPP Award der European Broadcasting Union (EBU)
  • 2006: Förderpreis Deutschlandfunk zum Bremer Musikfest-Preis[19]
  • 2008: Anerkennungspreis der Musikkommission des Kantons Bern, Schweiz
  • 2009: ECHO Klassik im Bereich Kammermusik für CD-Einspielung mit Fazıl Say: Werke für Violine und Klavier von Beethoven, Ravel, Bartók & Say
  • 2010: BBC Music Magazine award (orchestral category) für CD-Einspielung mit Philippe Herreweghe und dem Orchestre des Champs Elysees: Gesamtwerk für Violine und Orchester von Beethoven
  • 2011: „Goldener Bogen“ der Musikfestwochen Meiringen, Schweiz
  • 2012: Praetorius Musikpreis des Landes Niedersachsen in der Kategorie „Musikalische Innovation“
  • 2013: ECHO Klassik im Bereich Konzerteinspielung des Jahres (20./21. Jh.)/Violine, Gramophone Award „Recording of the year“ sowie Grammy Nomination, jeweils für die Doppel-CD mit Violinkonzerten von Bartók, Ligeti und Eötvös mit HR-Symphonieorchester Frankfurt bzw. Ensemble Modern unter Peter Eötvös (Naive)
  • 2013: Royal Philharmonic Society Music Award 2013 (Category instrumentalist)[8]
  • 2014: International Classical Music Award (Category Concerto) für die Doppel-CD mit Violinkonzerten von Bartók, Ligeti und Eötvös mit HR-Symphonieorchester Frankfurt bzw. Ensemble Modern unter Peter Eötvös (Naive)
  • 2014: Prix Caecilia (Belgien) für die CD mit Violinkonzerten von Stravinsky und Prokofjev mit London Philharmonic Orchestra unter Wladimir Jurowski (Naive)
  • 2016: Musikpreis des Kantons Bern (Schweiz)[20]
  • 2017: Grand Prix des Schweizer Musikpreises 2017[21]
  • 2018: Grammy Kategorie Chamber Music/Small Ensemble für CD „Schubert: Tod und das Mädchen“ mit Saint Paul Chamber Orchestra, Alpha Classics.[22]
  • 2019: 29. Würth-Preis der Jeunesses Musicales Deutschland[23]
  • 2020: Ehrenmitgliedschaft Konzerthausgesellschaft Wien[24]
  • 2021: Opus-Klassik-Preis und Edison Award für „What's Next Vivaldi?“ (CD Alpha Classics) mit Il Giardino Armonico unter Leitung von Giovanni Antonini[25]
  • 2024: Österreichischer Kunstpreis für Musik[26]
  • 2025: Honorary Membership of the Royal College of Music (Hon RAM)
  • 2025: Doktor honoris causa der Universität Bern, Theologische Fakultät

Diskografie

Diskografie Patricia Kopatchinskaja
Jahr Titel Label Anmerkungen
1998 ein klang Einklang Records mit Kinga Voss (Violine)
2001 An Introduction to Dmitri Smirnov Megadisc mit Alexander Iwaschkin (Cello) und Ivan Sokolov (Klavier)
2001 Nikolai Korndorf Megadisk mit Daniel Raiskin (Viola), Alexander Iwaschkin (Cello), Ivan Sokolov (Klavier)
2008 Kühr, Resch, Zykan Col legno mit dem Radio-Symphonieorchester Wien;

Dirigenten: Stefan Asbury, Johannes Kalitzke, Bertrand de Billy

Beethoven | Ravel | Bartók | Say Naïve mit Fazil Say (Klavier)
Fazil Say: 1001 Nights in the Harem Naïve mit dem Luzerner Sinfonieorchester;

Dirigent: John Axelrod

2009 Beethoven: Complete works for violin and orchestra Naïve mit dem Orchestre des Champs-Élysées;

Dirigent: Philippe Herreweghe

2010 Rapsodia Naïve mit Emilia Kopatchinskaja (Violine, Viola), Viktor Kopatschinsky (Zymbal), Martin Gjakonovski (Double Bass) und Mihaela Ursuleasa (Klavier)
2012 Bartók / Eötvös / Ligeti Naïve mit dem hr-Sinfonieorchester und dem Ensemble Modern;

Dirigent: Péter Eötvös

2013 Prokofiev & Stravinsky Naïve mit dem London Philharmonic Orchestra;

Dirigent: Vladimir Jurowski

2014 Tirgran Mansurian: Quasi Parlando ECM mit der Amsterdam Sinfonietta und Anja Lechner (Cello);

Dirigent: Candida Thompson

Galina Ustvolskaya ECM mit Markus Hinterhäuser (Klavier) und Reto Bieri (Klarinette)
2015 Gija Kantscheli ECM mit der Kremerata Baltica und Gidon Kremer (Violine)
Take Two Alpha Classics mit Reto Bieri (Klarinette), Laurence Dreyfus (Tenorgambe), Pablo Marquez (Gitarre), Anthony Romaniuk (Cembalo, Spielzeugklavier), Jorge Sanchez-Chiong (Turntables, Elektronik), Matthias Würsch (Darbuka) und Ernesto Estrella (Gesang);

Werke von Gesualdo, De Machaut, Gibbons, Giamberti, Biber, Bach, De Falla, Milhaud, Vivier, Martinů, Cage, Holliger, Sotelo, Dick, Sanchez-Chiong und aus dem Winchester Troper

faradzh karaev: orchestral works paladino music mt dem Azerbaijan Symphony Orchestra Baku;

Dirigent: Rauf Abullayev

2016 Robert Schumann: Complete Symphonic Works (Vol. 4) Audite mit dem WDR Sinfonieorchester und Dénes Várjon (Klavier);

Dirigent: Heinz Holliger

Robert Schumann: Complete Symphonic Works (Vol. 5) Audite mit dem WDR Sinfonieorchester Köln und Alexander Lonquich (Klavier);

Dirigent: Heinz Holliger

Schubert: Death and the Maiden Alpha Classics Live-Aufnahme mit dem Saint Paul Chamber Orchestra;

Werke von Franz Schubert (Der Tod und das Mädchen), August Nörmiger, John Dowland, Carlo Gesualdo und György Kurtág

Tchaikovsky: Violin Concerto / Stravinsky: Les Noces Sony classical mit MusicAeterna, Nadseja Kutschar (Sopran), Natalya Buklaga (Mezzosopran), Stanislav Leontieff (Tenor), Vasiliy Korostelev (Bass);

Dirigent: Teodor Currentzis

2018 Michael Hersch: end stages, violin concerto New Focus Recordings mit dem International Contemporary Ensemble und dem Orpheus Chamber Orchestra;

Dirigent: Tito Muñoz

DEUX Alpha Classics mit Polina Leschenko (Klavier);

Werke von Francis Poulenc (Violinsonate), Léo Delibes (Walzer aus Coppélia), Béla Bartók (Violinsonate Nr. 2) und Maurice Ravel (Tzigane)

2019 Michael Hersch: Carrion-Miles to Purgatory New Focus Recordings mit Miranda Cuckson (Violine) und Jay Campbell (Cello)
Time & Eternity Alpha Classics mit der Camerata Bern;

Werke von John Zorn, Karl Amadeus Hartmann, Frank Martin, Lubos Fiser und Johann Sebastian Bach

2020 What's next Vivaldi? Alpha Classics mit Il Giardino Armonico und Giovanni Antonini (Blockflöte);

Dirigent: Giovanni Antonini;
Werke von Antonio Vivaldi (Violinkonzerte RV 157, 191, 208, 253, 550), Aurelio Cattaneo, Luca Francesconi, Simone Movio, Marco Stroppa, Giovanni Sollima und Béla Bartók

Plaisirs Illuminés Alpha Classics mit der Camerata Bern, Sol Gabetta (Cello);

Dirigent: Francisco Coll;
Werke von Sándor Veress, György Kurtág, Alberto Ginastera, Béla Bartók, György Ligeti und Francisco Coll

2021 Pierrot Lunaire Alpha Classics mit Meesun Hong (Violine, Viola), Julia Gallego (Flöte), Reto Bieri (Klarinette), Marko Milenkovic (Viola), Thomas Kaufmann (Cello) und Joonas Ahonen (Klavier);

Werke von Arnold Schönberg (Pierrot Lunaire), Johann Strauss Sohn, Anton Webern und Fritz Kreisler

Sol & Pat Alpha Classics mit Sol Gabetta (Cello);

Werke von Jean-Marie Leclair, Jörg Widmann, Carl Philipp Emanuel Bach, Francisco Coll, Maurice Ravel, Marcin Markowicz, Julien-François Zbinden, Iannis Xenakis, Györgi Ligeti, Zoltan Kodâly und Johann Sebastian Bach

coll Pentatone mit dem Philharmonischen Orchester von Luxemburg;

Dirigent: Gustavo Gimeno;
Werke von Francisco Coll

2022 Le Monde selon George Antheil Alpha Classics mit Joonas Ahonen (Klavier);

Werke von Morton Feldman, Ludwig van Beethoven, John Cage, und George Antheil

2023 Janácek - Brahms - Bartók Alpha Classics mit Fazil Say (Klavier);

Werke von Leos Janácek, Johannes Brahms und Béla Bartók

Maria Mater Meretrix Alpha Classics mit der Camerata Bern und Anna Prohaska (Sopran);

Werke von Walther von der Vogelweide, Lili Boulanger, Hildegard von Bingen, Joseph Haydn, Hanns Eisler, Bertolt Brecht und weiteren

2024 Take 3 Alpha Classics mit Reto Bieri (Klarinette) und Polina Leschenko (Klavier);

Werke von Francis Poulenc, Paul Schonfield, Béla Bartók und Serban Nichifor

2025 Exile Alpha Classics mit der Camerata Bern und Thomas Kaufmann (Cello)
Commons: Patricia Kopatchinskaja – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Was kann Musik, was keine andere Kunst kann? In: sz-magazin.sueddeutsche.de. 27. September 2018, abgerufen am 9. Juli 2025.
  2. Ausführliche Biografie der Eltern (Memento vom 17. Mai 2010 im Internet Archive) auf der alten Homepage von Patricia Kopatchinskaja www.patkop.ch, abgerufen am 19. März 2014.
  3. «Patricia Kopatchinskaja: Ich kenne Dich, ich habe Dich spielen gehört». Dokumentarfilm, 2012. (Regie: Béla Batthyany)
  4. Michaela Schlögl: Musik, riskant wie das Leben. Patricia Kopatchinskaja. In: Magazin der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. März 2003, archiviert vom Original am 22. Mai 2015; abgerufen am 19. September 2021.
  5. "Musik ist wie die Liebe, sie gehört mir nicht". In: Tagesspiegel. 14. Juni 2017, abgerufen am 4. Mai 2021.
  6. Ehrendoktorin der Theologischen Fakultät. 18. November 2025, abgerufen am 22. Dezember 2025.
  7. Universität Bern: Die Stargeigerin Patricia Kopatchinskaja ist Ehrendoktorin. 6. Dezember 2025, abgerufen am 22. Dezember 2025.
  8. a b 2013: Instrumentalist. In: Royal Philharmonic Society Music Awards. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. Mai 2015; abgerufen am 9. März 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/rpsmusicawards.com
  9. Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur zur Verleihung des Praetorius Musikpreis 2012 mit Begründung der Jury (Memento vom 4. Januar 2014 im Internet Archive)
  10. PatKop Composer, auf harrisonparrott.com
  11. Hintergrundinformation zu ihrem Repertoire: Texts (Memento vom 17. März 2018 im Internet Archive), auf patriciakopatchinskaja.com
  12. Marianne Mühlemann: Die Mystik einer Umarmung. In: Der BUND, Bern. 10. September 2018, abgerufen am 13. September 2018.
  13. Patricia Kopatchinskaja's Pressenda 1834. In: Jason Price, Tarisio. 16. Februar 2018, abgerufen am 22. Februar 2018.
  14. Patricia Kopatchinskaja (englisch), auf rsb-online.de, abgerufen am 9. Juli 2025
  15. CAMERATA BERN: CAMERATA BERN Patricia Kopatchinskaja Ligeti Mysteries Macabre auf YouTube, 22. Mai 2019, abgerufen am 25. Februar 2024 (Laufzeit: 9:42 min).
  16. Ron Hubbard: Kopatchinskaja makes Schoenberg fun. In: Twin Cities. Pioneer Press, 27. Oktober 2017, abgerufen am 22. Februar 2018.
  17. Classica Nova, Prize winners (strings)
  18. Credit Suisse Young Artist Award - Factsheet. (PDF) Bisherige Preisträger. Credit Suisse Foundation, archiviert vom Original am 16. April 2014; abgerufen am 19. September 2021.
  19. Violinistin Kopatchinskaja erhält „Förderpreis“ (Memento vom 30. September 2007 im Internet Archive) auf radiobremen.de, abgerufen am 19. März 2014.
  20. Kanton Bern vergibt vier Musikpreise. In: bernerzeitung.ch. Abgerufen am 24. Oktober 2016.
  21. Benjamin Herzog: Schweizer Musikpreis 2017 - Patricia Kopatchinskaja gewinnt den Grand Prix Musik - Kultur - SRF. In: srf.ch. 22. September 2017, abgerufen am 29. Februar 2024.
  22. Patricia Kopatchinskaja, auf grammy.com/grammys/artists/patricia-kopatchinskaja
  23. JMD: Ins Innere der Musik | nmz - neue musikzeitung. In: nmz.de. 26. September 2019, abgerufen am 16. März 2024.
  24. Kopatchinskaja und Gerhaher neue Ehrenmitglieder der Wiener Konzerthausgesellschaft, auf magazin.klassik.com
  25. Frühere Auszeichnungen, auf opusklassik.de, abgerufen am 9. Juli 2025
  26. BMKÖS/Mayer: Österreichischer Kunstpreis 2024 – Die Preisträger:innen. In: ots.at. 5. August 2024, abgerufen am 5. August 2024.