Pagine Gialle
| Pagine Gialle | ||||
|---|---|---|---|---|
| Livealbum von Theo Jörgensmann & Eckard Koltermann | ||||
|
Veröffent- |
||||
|
Aufnahme |
||||
| Label(s) | HatHut Records | |||
|
Format(e) |
CD, Download | |||
|
Titel (Anzahl) |
5 | |||
|
51:26 | ||||
|
Besetzung |
| |||
|
Eckard Koltermann, Theo Jörgensmann, Werner X. Uehlinger | ||||
|
Aufnahmeort(e) |
Loft, Köln | |||
| ||||
Pagine Gialle ist ein Musikalbum von Theo Jörgensmann und Eckard Koltermann. Die am 18. Februar 1995 live im Loft in Köln entstandenen Aufnahmen erschienen 2001 auf HatHut Records.
Hintergrund
Die beiden Klarinettisten arbeiteten seit den 1980er-Jahren in verschiedenen Gruppen zusammen, wie Klarinettenquartett Cl-4, Contraband, German Clarinet Duo, GrubenKlangOrchester und im Impressionistic Improvisers Quartet. 1984 bildeten sie das German Clarinet Duo.
Titelliste
- Theo Jörgensmann & Eckard Koltermann – Pagine Gialle (hatOLOGY 553)[1]
- Part I 9:34
- Part II 15:37
- Part III 11:32
- Part IV 9:08
- Part V 5:35
Rezeption
Nach Ansicht von Richard Cook und Brian Morton, die das Album in The Penguin Guide to Jazz mit vier Sternen auszeichneten, sei dies eine seltene Kombination, obwohl Holzbläserduette in der improvisierten Musik relativ alltäglich geworden sind und beide Spieler nur selten die Grenzen des Klangs überschreiten. Verzerrungen oder Karikaturen würden zugunsten melodischer Strömungen vermieden und ein dialogisches Zusammenspiel verhindere, obwohl Komposition und Improvisation auf einer Temperatur zusammenwirken, die sich eher „Hot“ als „cool“ anfühle. Alle Zweifel an Jörgensmanns Meisterschaft würden durch das Solo, das den zweiten Teil des Konzerts eröffnet, umfassend beantwortet. Die Musik stehe in der Tradition von John Carter.[2]
Steve Loewy verlieh dem Album in Allmusic drei Sterne und meinte, dass es nicht leicht wäre, eine vollständige Aufnahme weitgehend frei improvisierter Musik nur von einem Klarinettisten und einem Bassklarinettisten zu konzipieren – selbst wenn das Duo so versiert sei wie Theo Jörgensmann und Eckard Koltermann. Hier werde nicht versucht, mit Virtuosität oder fortgeschrittener Technik zu beeindrucken, obwohl schon früh klar werde, dass beide talentierte Holzbläser sind. Worum es auf diesem Album geht, seien die Beziehungen der Klänge, die Wirkung des Raumes und die Feinheiten der Klangfarben. Es würde gelingen, scheinbar unterschiedliche Kulturen in einem modernen Kontext zu verschmelzen, nicht indem man sie miteinander verschmilzt, sondern indem man zusammenpassende Stücke auswählt. So verstörend die Ergebnisse auch sein mögen, so seien sie doch ebenso oft ruhig und schlicht, mit einer wohltuenden Vollständigkeit.[3]
Einzelnachweise
- ↑ Theo Jörgensmann & Eckard Koltermann – Pagine Gialle. In: Discogs. Abgerufen am 13. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Richard Cook, Brian Morton: The Penguin Guide to Jazz on CD. (8. Aufl.) Penguin, London 2006, ISBN 0-14-051521-6.
- ↑ Besprechung des Albums von Steve Loewy bei AllMusic (englisch). Abgerufen am 14. Oktober 2025.