Oxana Olegowna Fandera
Oxana Olegowna Fandera (russisch Оксана Олеговна Фандера; * 7. November 1967 in Odessa, Oblast Odessa, Ukrainische SSR, Sowjetunion) ist eine sowjetischstämmige russische Schauspielerin.[1][2]
Biografie
Fandera wurde am 7. November 1967 in Odessa geboren. Ihr Vater war der Schauspieler Oleg Fandera.[3] In den 1960er Jahren war er Teil der Truppe des Odessaer Russischen Theaters. Oleg zog in den frühen 1970er Jahren nach Chabarowsk, arbeitete am Drama-Theater des Rotbanner-Fernost-Militärbezirks (KDVO) in Ussurijsk. Ihre Eltern ließen sich scheiden, und als Oksana vierzehn Jahre alt war, heiratete ihre Mutter Larisa Krigmont erneut, und sie zogen nach Moskau.
Sie debütierte 1979 im Kino mit einer episodischen Rolle in dem Film Die Abenteuer des Elektronik.
1988 belegte Oxana Fandera den zweiten Platz beim ersten Schönheitswettbewerb in der UdSSR „Moskauer Schönheit“.[4]
1993 absolvierte sie die Russische Akademie für Theaterkunst, Werkstatt von Anatoli Wassiljew.
Fandera heiratete 1990 den Regisseur Filipp Jankowski und trat in seinen Filmen In Motion (2002), The State Counsellor (2005) und Rock Head (2008) auf.
2010 spielte die Schauspielerin in dem Drama Pro Lyuboff über die russische Elite, wo ihr Filmpartner Fjodor Bondartschuk war. Fandera spielte in dem satirischen Film von Boris Chlebnikow Before the Night Will Tear us Apart, der 2012 gedreht wurde. Im selben Jahr wurde der Film Brothel Lights veröffentlicht, in dem die Schauspielerin die Hauptrolle der Bordellmadame Lyuba spielte, die in einen geistig gestörten Dichter verliebt ist.
Oxana Fandera wurde 2011 beim Kinotavr-Festival mit dem Sonderdiplom der Jury ausgezeichnet.[5]
2016 spielte Fandera eine der Hauptrollen in der Serie Elusive. 2017 arbeitete die Schauspielerin an dem Dramafilm von Klim Schipenko Saljut 7, der der Rettung der sowjetischen Raumstation Saljut 7 im Jahr 1985 gewidmet ist.
Persönliches Leben
1990 heiratete Oxana Fandera Filipp Jankowski. Sie haben zwei Kinder, Iwan und Elisaweta.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Оксана Фандера. Rossija K, archiviert vom am 8. Februar 2018; abgerufen am 7. Februar 2018 (russisch).
- ↑ Оксана Фандера. VokrugTV (russisch).
- ↑ Биография Оксаны Фандеры. Archiviert vom am 21. Mai 2009; abgerufen am 13. September 2018 (russisch).
- ↑ Maria Lemesheva: Оксана Фандера: “Просто поднимите жалюзи”. In: The Hollywood Reporter. 10. November 2017 (russisch).
- ↑ Гордон показал “Огни притона”. Moskowski Komsomolez, 2. November 2011 (russisch).