Otto von Schulte
Otto von Schulte[1] (* 1744 in Burgsittensen; † 2. August 1826 in Burgsittensen) war hannoverischer Generalmajor und Mitglied der King’s German Legion.
Leben
Er ging in kurhannoverische Dienste und kam in das 7. Infanterie-Regiment. Von hier wurde er am 31. Januar 1777 als Rittmeister in die Leibgarde versetzt. Dort wurde er am 30. März 1791 Major, am 31. Dezember 1793 Oberstleutnant und am 29. März 1800 Oberst. Am 20. August 1800 wurde er zum Chef des 4. Kavallerie-Regiments ernannt. 1803 wurde er dann Generalmajor. Aber im gleichen Jahr wurde das Kurfürstentum Hannover vom napoleonischen Frankreich besetzt und mit der Konvention von Artlenburg kam es zur Auflösung der hannoverschen Armee. Schulte gehörte zu den 247 Offizieren, die diese Konvention unterzeichneten. Er ging vermutlich zunächst in Pension, wechselte aber wie viele seiner Kameraden in britische Dienste zur King’s German Legion, dort wurde er am 21. Januar 1806 als kommandierender Oberst des 2. Dragoner-Regiments KGL übernommen. Er wurde 1810 pensioniert und kehrte am 4. August 1810 nach Burgsittensen zurück.
Dort kümmerte er sich um den Besitz und die Kinder seines Neffen Caspar Detlev von Schulte. Otto von Schulte starb unverheiratet 1826 in Burgsittensen[2] und wurde im dortigen Erbbegräbnis beigesetzt.[3]
Literatur
- North Ludlow Beamish, Geschichte der koeniglich deutschen Legion, Band 2, Nr. 886
- Militär-Wochenblatt: Beihefte, S. 289 Nr. 274
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Schulte von der Lühe
- ↑ Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten, 1826, Todesanzeige
- ↑ Erbbegräbnisstätte Burgsittensen