Otto Seeck (Maler)
Otto Seeck, vollständiger Name Artur Julius Otto Seeck (* 7. März 1868 in Berlin; † 21. August 1937 ebenda)[1] war ein deutscher Maler und Hochschullehrer.
Leben
Seeck war ein Sohn des Tischlermeisters Carl Ludwig Leopold Seeck und dessen Ehefrau Johanne Elisabeth, geborene Reiske. Er studierte an der Akademischen Hochschule für die bildenden Künste in Berlin bei Otto Knille. 1906 war er dort Assistent und von 1916/17 bis 1924 Leiter der Perspektivklasse. 1910 war er zum Professor ernannt worden. Ab 1924 war er Lehrer für Perspektive an der Nachfolgeinstitution, den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst. Otto Seeck war zweimal verheiratet; in erster Ehe mit Anna Wilhelmine Dorothea Delahon (1897)[2] und in zweiter Ehe mit Johanna Charlotte Franziska Schroeder (1911).[3] Er wurde auf dem Friedhof Wilmersdorf begraben (Grab nicht mehr vorhanden).[4]
Seeck wirkte als Figurenmaler und Lithograf mit besonderem Interesse an Motiven aus dem modernen Industrieleben.[5]
Werke (Auswahl)
- Wandgemälde Industrie für den Sitzungssaal der Handelskammer in Plauen
- Der Staatsakt in der Garnisonkirche zu Potsdam
- Bildnis Alfred von Tirpitz
- Bildnis Ferdinand Graf Zeppelin
- Bildnis Hans Hartwig von Beseler
- Bildnis Theobald von Bethmann Hollweg
- Bildnis Karl Helfferich
- Bildnis Otto Weddigen
- Bilder zur Geschichte des Dritten Reiches
- Gräflich Solms'sche Glasfabrik Baruth[6]
Weblinks
- Werke von Otto Seeck. In: artnet. Abgerufen am 15. Dezember 2025
Einzelnachweise
- ↑ Standesamt Berlin 5a, Sterberegister 1937, Urkunde Nr. 771
- ↑ Standesamt Schöneberg 1, Heiratsregister 1897, Urkunde Nr. 378
- ↑ Standesamt Charlottenburg 3, Heiratsregister 1911, Urkunde Nr. 624
- ↑ Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Grabstätten. Haude & Spener, Berlin 2006, ISBN 3-7759-0476-X, S. 216.
- ↑ Seeck, Otto. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 30: Scheffel–Siemerding. E. A. Seemann, Leipzig 1936, S. 425 (biblos.pk.edu.pl).
- ↑ Gräflich Solms'sche Glasfabrik Baruth. In: museum-digital brandenburg. Abgerufen am 15. Dezember 2025