Otto Langerfeldt

Otto Hermann Ludwig Langerfeldt (* 14. April 1814 in Bückeburg; † 2. April 1907 ebenda) war ein deutscher Landrat.

Leben

Otto Langerfeldt wurde als Sohn des Privatsekretärs eines Grafen von Wallmoden-Gimborn geboren. Er ging auf das Gymnasium in Bückeburg, wo er von der Prinzessin Caroline wegen seiner musikalischen Begabung gefördert wurde; mit dieser stand er bis zu ihrem Tod in regem Briefwechsel.

Er studierte Rechtswissenschaften von 1832 bis 1834 an der Universität Jena, wo er 1832 Mitglied der Jenaischen Burschenschaft wurde, und an der Universität Göttingen. 1836 legte er sein juristisches Examen in Schaumburg-Lippe ab. 1836 war er als Auditor in der Justizkanzlei in Bückeburg tätig. Nachdem er 1848 aus dem Justizdienst ausgeschieden war, wurde er Beamter des Amtes Bückeburg-Arensburg. Nach der Umstrukturierung 1879 wurde er Landrat des Amtes bzw. Kreises Bückeburg. Gleichzeitig war er als fürstlicher Polizeidirektor der Residenzstadt Bückeburg tätig. 1890 ging er in den Ruhestand. Seit 1854 war er weltliches Mitglied, später bis 1894 Vorsitzender des Konsistoriums.

Otto Langerfeldt wurde zum Ehrenbürger von Bückeburg ernannt.

Literatur