Otto Christoph von Borck
Otto Christoph von Borck (* 1677; † 22. Oktober 1753 in Rinteln)[1] war Generalleutnant in der Hessen-kasselschen Armee und Kommandant der Stadtbefestigung Rinteln.
Leben
Herkunft
Otto Christoph von Borck war ein Sohn des Joachim Henning von Borck († 1687), der Erbherr zu Rosenfeld und Lübes war[2]. Seine Mutter war Dorothea Sophia von Demhorne († 1680). Nach dem Tod seiner Eltern ging er mit seinem älteren Bruder Joachim Rüdiger (* 1674) zu ihrem Onkel Dietrich von Borck (⚔ 1694 als holländischer Rittmeister[3]) in die Niederlande.
Werdegang
1695 kam er als Freikorporal in die englische Königsgarde und wechselte in die Hessen-kasselsche Armee, wo er 1697 Wachtmeister und 1703 Leutnant und Adjutant wurde. 1705 führte er als Oberst eine Kompanie im Leib-Infanterieregiment. Zwischenzeitlich (1708) zum Major aufgestiegen, übernahm er 1709 das Regiment Prinz Friedrich zu Fuß, das er, 1731 zum Generalmajor ernannt, bis 1736 innehatte. Er wurde Kommandant der Stadtbefestigung Rinteln. 1741 wurde er als Generalleutnant Gouverneur von Rinteln.[1]
Familie
Am 13. Februar 1717 schloss er mit seinem älteren Bruder Joachim Rüdiger einen Teilungsvergleich über das väterliche Gut Rosenfelde. Mit dieser Vereinbarung kam Joachim Rüdiger in den Besitz der Güter, die sich in Wangerin im Kreis Regenwalde in Hinterpommern befanden[4].
Otto Christoph von Borck war verheiratet mit Catharina Bachmann. Aus der Ehe sind die Kinder Wilhelm Carl († 1742 in Marburg), Otto Ernst (1720–1752, Offizier), Otto Georg (* 1722, Offizier) und Heinrich (* 1724, Oberstleutnant im Füsilierregiment Ditfurth) hervorgegangen.
Siehe auch
Weblinks
- „Borck, Otto Christoph von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10736_borck-otto-christoph-von> (aufgerufen am 10. Dezember 2025)
Einzelnachweise
- ↑ a b Hessenland: Zeitschrift für die Kulturpflege des Bezirksverbandes Hessen. 1887, S. 327.
- ↑ Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern, welcher die Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Stettin gehörigen Hinterpommerschen Kreise enthält, Band 2, Ausgabe 1. 1784 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Johann Seifert: Hoch-Adeliche Stam[m]-Taffeln. Nach Ordnung des Alphabets, Band 4. 1732 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern, welcher die Beschreibung der zu dem Gerichtsbezirk der Königl. Landescollegien in Stettin gehörigen Hinterpommerschen Kreise enthält, Band 2, Ausgabe 1. 1784 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).