Otto Braune (Komponist)
Friedrich Wilhelm Otto Braune (* 11. Februar 1811 in Berlin; † 19. Juli 1884 in Halberstadt) war ein deutscher Komponist und Kirchenmusiker.
Leben
Er studierte von 1830 bis 1832 am königl. Institut für Kirchenmusik in Berlin, weiterführende Ausbildung bekam er von dem Musiktheoretiker Siegfried Dehn. 1832 wurde er Mitglied der Sing-Akademie zu Berlin und 1835 der jüngeren Liedertafel, deren Direktor er 1844 wurde.
Es der 1840er Jahre ließ er sich in Potsdam nieder. 1856 bewarb er sich auf die „erledigte“ (vakante) Stelle des Domkantors in Halberstadt, wo er Ostern desselben Jahres seinen Dienst antrat.
Otto Braune starb am 19. Juli des Jahres 1884[1] in Halberstadt, er hinterließ seine Frau Clara (geb. Rüdiger) und eine Tochter.
Er publizierte die Reihe Caecilia, die vornehmlich geistliche A-cappella-Werke des 17. Jahrhunderts enthielt.
Die Untersuchungen zu Otto Braunes Leben und Werk stehen gerade erst am Anfang, nach bisherigen Erkenntnissen sind einige Lieder und ca. 40 Chorwerke, meist a cappella, aber auch einige mit Orchester zu erwarten.
Kompositionen
- 6 Gesänge für eine tiefe Stimme (Alt oder Bass) mit Begleitung des Pianoforte
- Der 66. Psalm
- Der 68. Psalm
- 20 Motetten Op. 45. Heft I. (No. 1–7 im Druck erschienen)
- Motette zur Adventszeit Machet die Thore weit 1857
- Motette: Psalm XX
- Psalmkantate: 90. Psalm
- Noah’s Testament, komisches Lied, ged. von Martinsen, für eine Singstimme
Literatur
- Braune, (Friedr. Wilh. Otto) In: Carl von Ledebur: Tonkünstler-Lexicon Berlin's von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Ludwig Rauh, Berlin 1861, S. 74, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10931847-2 (Volltext in der Google-Buchsuche).
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Sterbebuch der Domgemeinde (Domarchiv Halberstadt)