Ortskern (Iggelbach)

Der Ortskern von Iggelbach ist eine Denkmalzone innerhalb der Ortsgemeinde Elmstein.[1]

Lage

Die Denkmalzone befindet sich im Süden des Iggelbacher Siedlungsgebiets, dem sogenannten „Unterdorf“,[2] und umfasst den südlichen Schenkel der Dorfstraße, die sich s-förmig durch den ganzen Ort zieht, mit den Hausnummern 54 bis 101 ohne die Nummern 55, 63, 66, 81 und 93, die Hübelgasse 1, 3 und 5, die Schlossgasse 2, die Häuser in der Wiesengasse 1 sowie die geraden Nummern von 2 bis 10 und die ungeraden Nummern von 7 bis 17, die Steingasse 2 und die Entengasse 1 bis 4. Die Hübelgasse hat eine Steigung von 14 Prozent.[1]

Geschichte

Iggelbach war ein Waldarbeiterdorf, das im Dreißigjährigen Krieg wüst gefallen war. Erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts fand eine dauerhafte Wiederbesiedlung des Ortes statt; die Zuwanderer kamen aus Frankreich, der Schweiz sowie aus Tirol.[3][4] Ab dieser Zeit entstand der Ortskern in seiner gegenwärtigen Form.

Baubestand

Zur Denkmalzone gehören sämtliche, mittlerweile restaurierte Unterstallhäuser aus Fachwerk,[3] die aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammen, sowie die frühere Schule, Lehrerwohnhäuser und das frühere Gasthaus Pfälzer Hof, das seit 2025 als „Seminarhaus Sandsteinhof“ vermarktet wird.[5]

Literatur

Commons: Ortskern (Iggelbach) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Ortsteile. Abgerufen am 1. Oktober 2025.
  2. Klaus Kullmer: Bilder von Elmstein und seinen Ortsteilen aus 100 Jahren. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 49.
  3. a b Iggelbach. 6. Mai 2022, abgerufen am 1. Oktober 2025.
  4. Erich Uhly: Iggelbach und seine Kirche. In: Elmstein (Hrsg.): Die Gemeinde Elmstein in alten Bildern. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 2006, ISBN 3-86595-096-5, S. 144.
  5. „Zuhause für Körper, Geist und Seele“: Aus Pfälzer Hof wird Seminarhof. 30. Juni 2022, abgerufen am 1. Oktober 2025.

Koordinaten: 49° 19′ 55,4″ N, 7° 55′ 0,2″ O