Ornding
| Ornding (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Ornding | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Melk (ME), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Melk | |
| Pol. Gemeinde | Pöchlarn | |
| Koordinaten | 48° 12′ 13″ N, 15° 14′ 55″ O | |
| Höhe | 215 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 347 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 5,29 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 04781 | |
| Katastralgemeindenummer | 14149 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Ornding (31519 003) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Ornding ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Pöchlarn im Bezirk Melk in Niederösterreich. Die Ortschaft hat 347 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1971 war Ornding eine eigenständige Gemeinde.[2]
Geografie
Das von der Wiener Straße erschlossene Dorf befindet sich südöstlich von Pöchlarn an den letzten Ausläufern des Alpenvorlandes. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 156 Adressen.[3]
Geschichte
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 34 Häusern genannt, das nach Pöchlarn eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Pöchlarn besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Ornding ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, ein Sattler, ein Schlosser, ein Schuster und mehrere Landwirte ansässig.[5]
Mit 1. Jänner 1972 wurde im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständige Gemeinde Ornding nach Pöchlarn eingemeindet.[2]
Literatur
- Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 2: N–Z. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 49 (Ausgabe 1770; Ornding in der Google-Buchsuche).
- Anton Steinhauser: Administrativkarte von Niederösterreich. Blatt 59, Sektion Ybbs, 1:28.800, Hrsg: Verein für Landeskunde von Niederösterreich, in Kommission von Artaria & Co., Wien 1867–1882 (noel.gv.at [JPG; 7,7 MB]).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 209.
Einzelnachweise
- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ a b Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 49. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3 MB; Inhalt PDF); abgerufen am 28. Januar 2025. (LGBL. NÖ. Nr. 264/1971)
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 92 (Ohrnding in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 387