Oliver Schnakenberg
Oliver Schnakenberg (* 6. Juli 1959 in Wuppertal) ist ein deutscher Diplomat im Ruhestand. Er war von 2020 bis 2023 Botschafter in der Demokratischen Republik Kongo und von 2023 bis 2025 Botschafter in Niger.
Laufbahn
Oliver Schnakenberg legte das Abitur 1978 an der Oranienschule[1] in Wiesbaden ab. Nach einem Studium der Rechtswissenschaft, Promotion[2] und zweitem juristischen Staatsexamen trat er 1991 in den Auswärtigen Dienst ein.
Anschließend an die Diplomatenausbildung arbeitete er von 1992 bis 1993 im Auswärtigen Amt, wurde dann stellvertretender Leiter des Generalkonsulats Chennai und wechselte 1996 an die Botschaft Kiew.
Von 1999 bis 2002 war Schnakenberg im Auswärtigen Amt beschäftigt, ging dann als stellvertretender Leiter an die Botschaft Hanoi und war von 2006 bis 2009 stellvertretender Referatsleiter für Visumpolitik, Ausländer- und Asylrecht im Auswärtigen Amt. Von 2009 bis 2010 leitete Schnakenberg das neu eröffnete Generalkonsulat Erbil[3] und war danach stellvertretender Leiter des Generalkonsulats New York. 2013 kam er als Leiter des Referats Ausländer- und Asylrecht zurück in das Auswärtige Amt. In dieser Funktion war er Mitglied des Beirats für Forschungsmigration des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.[4] 2017 wechselte Schnakenberg als stellvertretender Leiter an die Botschaft Teheran.
Von 2020 bis 2023 war er deutscher in Kinshasa (Demokratische Republik Kongo).[5] Von 2023 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2025 war er deutscher Botschafter in Niamey (Niger).[6]
Schnakenberg hat drei Kinder.
Weblinks
- Lebenslauf. In: Webseite der Deutschen Botschaft in Kinshasa. Archiviert vom am 20. April 2023; abgerufen am 5. Februar 2024.
- Lebenslauf. In: Webseite der Deutschen Botschaft in Niamey. Abgerufen am 5. Februar 2024.
Einzelnachweise
- ↑ Traumberuf mit Risiken Interview | Idsteiner Zeitung. Abgerufen am 12. Januar 2021.
- ↑ Oliver Schnakenberg: Innerdeutsche Städtepartnerschaften: rechtliche Aspekte grenzüberschreitenden kommunalen Handelns. Zugl.: Mainz, Univ., Diss., 1989 (= Völkerrecht und Außenpolitik). Nomos-Verl.-Ges, Baden-Baden 1990, ISBN 978-3-7890-1917-3 (dnb.de [abgerufen am 12. Januar 2021]).
- ↑ Auswärtiges Amt: Deutsches Generalkonsulat in Arbil/Irak eröffnet. Abgerufen am 12. Januar 2021.
- ↑ Siebter Jahresbericht (2014). Abgerufen am 12. Januar 2021.
- ↑ Meldung im Bundesanzeiger: BAnz AT 19.11.2020 S1
- ↑ Niger: Militärmachthaber weisen französischen Botschafter aus - WELT. 26. August 2023, abgerufen am 5. Februar 2024.