Oleksandr Schewelew
Oleksandr Anatolijowytsch Schewelew (ukrainisch Олександр Анатолійович Шевелев[1]; * 2. Dezember 1987 in Saporischschja) ist ein ukrainischer Handballspieler.
Karriere
Der 1,98 Meter große und 119 Kilogramm schwere Kreisläufer stand von 2004 bis 2010 bei HK Portowyk Juschni unter Vertrag und gewann 2006 die ukrainische Meisterschaft. Anschließend wechselte er zu Sarja Kaspija Astrachan. Bereits im Januar 2011 verließ er den russischen Verein und unterschrieb beim spanischen Spitzenklub BM Ciudad Real einen Vertrag bis Saisonende. Mit Ciudad Real gewann er die Copa del Rey de Balonmano und erreichte das Finale in der EHF Champions League 2010/11. Im Sommer 2011 verpflichtete ihn der dänische Verein Aalborg Håndbold. In der Saison 2012/13 spielte er für HC Dinamo Minsk, mit dem er 2013 die belarussische Meisterschaft und den Pokal gewann. Ab 2013 lief er in seiner Heimatstadt für HK Motor Saporischschja auf, mit dem er 2014, 2015, 2016, 2017 und 2018 die Meisterschaft und 2015, 2016, 2017 und 2018 den Pokal gewann. 2018 wechselte er zu Donbass Mariupol, 2019 zu RK Eurofarm Pelister. In Griechenland stand er bis Februar 2022 bei AC Diomidis Argous und daraufhin bei AEK Athen unter Vertrag.
Anschließend führte sein Weg nach Deutschland in die Oberliga Thüringen zum Sonneberger HV und zur SG Suhl/Goldlauter.[2] In der Saison 2024/25 spielte er für den Oberligisten Eschweger TSV.[3]
Oleksandr Schewelew erzielte in 45 Länderspielen für die ukrainische Nationalmannschaft 98 Tore (Stand: Januar 2020).[4] Er spielte auch bei den Europameisterschaften 2010[5] und 2020.[6]
Weblinks
- Oleksandr Schewelew in der Datenbank der Europäischen Handballföderation
Einzelnachweise
- ↑ МІНІСТЕРСТВО УКРАЇНИ У СПРАВАХ СІМ'Ї, МОЛОДІ ТА СПОРТУ Н А К А З
- ↑ ThSV Eisenach II ist heiß auf den ganz besonderen Titelfavoriten. In: thsv-eisenach.de. 19. Oktober 2023, abgerufen am 16. Januar 2026.
- ↑ In Kreisstadt geht die Luft aus: Eschweger TSV zieht Oberliga-Mannschaft zurück. In: hna.de. 4. September 2025, abgerufen am 16. Januar 2026.
- ↑ livecache.sportresult.com: Ukraine ( vom 19. Januar 2021 im Internet Archive), abgerufen am 19. Januar 2020.
- ↑ cms.eurohandball.com, EHF-EURO 2010-Team-Statistik der Ukraine ( vom 10. März 2014 im Internet Archive)
- ↑ eurohandball.com, EHF-EURO 2020-Team-Statistik der Ukraine ( vom 23. Oktober 2021 im Internet Archive)