Olaf Rose (Fußballspieler)

Olaf Rose
Personalia
Geburtstag 28. Oktober 1967
Position Sturm
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1986–1988 Werder Bremen II 60 (31)
1988–1991 Eintracht Braunschweig 69 (9)
1991–1993 BSV Brandenburg 44 (4)
1993–1994 SV Lurup 24 (1)
1994–2004 Lüneburger SK 248 (33)
2004–2009 TSV Bienenbüttel
2009–2010 VfL Lüneburg
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Stationen als Trainer
Jahre Station
2010–2011 VfL Lüneburg
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1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Olaf Rose (* 28. Oktober 1967) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang

Rose kam von Teutonia Uelzen in die Nachwuchsabteilung von Werder Bremen. 1986 rückte der Stürmer in die Werder-Amateurmannschaft auf, für die er in der drittklassigen Oberliga Nord auflief. In der Spielzeit 1987/88 krönte er sich mit 25 Saisontoren zum Torschützenkönig der Spielklasse, ein Einsatz bei der in der Bundesligasaison 1987/88 den deutschen Meistertitel gewinnenden Erstligamannschaft blieb ihm dennoch verwehrt. Rose wechselte daher zum vormaligen Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig, der als Oberligameister den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft hatte. Unter Trainer Uwe Reinders bestritt er in der Zweitligasaison 1988/89 alle 38 Saisonspiele, mit sechs Saisontoren trug er zum Erreichen des neunten Tabellenplatzes bei. In der folgenden Spielzeit rangierte der Klub zeitweise im Herbst auf einem Aufstiegsplatz zu Bundesliga, als Rose ab November 1989 bis zur Winterpause verletzungsbedingt ausfiel. Anschließend kehrte er zurück, verletzte sich aber im März beim Heimspiel gegen rot-Weiss Essen erneut und blieb somit ohne weitere Spielminute, als der Klub nach einer Serie von neun sieglosen Spielen bis Mai ins Mittelfeld zurückfiel. nach Saisonende übernahm Joachim Streich das Traineramt, bei dem Rose nur zu den Ergänzungsspielern gehörte. Erst nach dessen Entlassung nach dem Abrutschen in den Abstiegskampf in der Spielzeit 1990/91 kam er unter Werner Fuchs wieder zu häufigeren Einsätzen vornehmlich in der Defensive.

Rose wechselte im Sommer 1991 zum BSV Stahl Brandenburg, der nach der Wiedervereinigung in die 2. Bundesliga aufgenommen worden war. Hier kam er in der regulären Spielzeit der Saison 1991/92 nur unregelmäßig zu Einsatzzeit, erst in der Abstiegsrunde stand er häufiger auch in der Startformation. Letztlich stieg der Klub als Schlusslicht in die Oberliga Nordost ab, dort lief er in der Spielzeit 1992/93 unter den Trainern Rolf Schafstall und Werner Voigt weitgehend als Stammspieler auf und wurde mit dem Klub − 13 Punkte hinter der die Liga dominierenden Mannschaft von Tennis Borussia Berlin − Vizemeister. Dennoch verließ er den Klub in Richtung Nord-Oberligist SV Lurup, bei dem er jedoch nur eine Spielzeit unter Vertrag stand. Ab 1994 spielte er für den Lüneburger SK in der neu geschaffenen Regionalliga Nord, wo er als Stammspieler auf der Liberoposition die folgenden Jahre mitprägte. Am Ende der Regionalligasaison 1999/2000 schaffte er mit dem Klub die Qualifikation für die zweigleisige Regionalliga, aus der er mit dem Klub am Ende der folgenden Spielzeit in die Oberliga Nord abstieg. In der Spielzeit 2003/04 wurde er mit dem Klub Opfer einer Ligareform, als die bisher zwei Staffeln zusammengelegt wurden und der Klub als Vorletzter der Staffel Niedersachsen/Bremen in die Fünftklassigkeit abstieg. Anschließend lief er für den TSV Bienenbüttel und den VfL Lüneburg im unteren Amateurbereich auf, beim VfL gehörte er nach dem Karriereende zum Trainerstab. Dabei war er vornehmlich Assistent, übernahm aber auch zeitweise die Cheftrainerrolle.