Oda (Sachsen)

Oda, auch Aeda[1] oder Oda von Gandersheim genannt (* um 805/806; † 17. Mai 913[2][3][4]), war eine fränkische Adelige. Sie war bis 866 die Gemahlin des sächsischen Grafen Liudolf und gilt als Stammmutter des Adelsgeschlechts der Liudolfinger, aus dem die ottonischen Könige hervorgingen. Nach dem Tod ihres Ehemanns zog sie sich ins geistliche Leben zurück, vermutlich als Kanonissin im Stift Gandersheim, wo sie auch beigesetzt wurde. Sie soll ein bemerkenswert hohes Alter von 107 Jahren erreicht haben.[5][3]

Herkunft

Name

Der Name Oda stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet soviel wie „Erbin“ oder „Besitzerin“. Die heutige Form von Oda ist Ute, beziehungsweise Uta. Der Historiker Emil Krüger nennt sie jedoch auch neben Oda mit dem Namen Aeda, benutzt also beide Namen synonym.[1] Der Zeitgenosse und Corveyer Mönch Agius nennt sie Oda, erwähnt aber den Namen ihrer Mutter nicht. In der primordiis coenobii Gandeshemensis, eine von Hrotsvit von Gandersheim um 973 geschriebene Reihe von Gedichten über die Anfänge des Klosters Gandersheim, wird Oda erstmals auch mit dem Namen Aeda genannt, nachdem ihre Eltern mit Namen genannt wurden.[6] Eine weitere Abwandlung des Namens Oda zeigt sich in dem Namen „Enda“, den Odas Tochter trägt. Die männliche Form „Odo“ findet sich außerdem in dem Namen ihres Sohnes Otto I. von Sachsen wieder. Oda wird außerhalb von Chroniken und Vitas nur wenig urkundlich erwähnt.

Die Eltern Billung und Aeda

Oda war eine Tochter des fränkischen princeps Billung und der Aeda,[6] die oft mit der illegitimen Tochter Adalhaid des Königs Pippin von Italien gleichgesetzt wird. Eine Urkunde aus dem Jahr 885, die im Zusammenhang mit Odas Gründung des Klosters Kalbe steht, bezeichnet sie als:[7]

„Oda comitissa, Pipini regis Italiæ ex filia neptis, Hliudolfi Ducis vidua“

In dieser umstrittenen Gründungsurkunde erscheint Oda, die Witwe Herzog Liudolfs (Hliudolfi Ducis vidua), als Enkelin (neptis) des Königs Pippin von Italien. Der Historiker Hlawitschka sieht in ihr eine spätere Fälschung, möglicherweise eine Erfindung von Johann Christoph Harenberg. Auch die behauptete Abstammung von König Pippin ist aus chronologischen Gründen problematisch.[8] So erwähnt der fränkische Geschichtsschreiber Einhard, dass die älteste uneheliche Tochter Pippins namens Adalaide (Adalhaidem) im Jahr 807 als Kind zum kaiserlichen Hof kam,[9] also zu diesem Zeitpunkt um die zehn Jahre alt gewesen sein muss.

Als tatsächliche Gründerin des Klosters Kalbe gilt vermutlich Oda von Haldensleben,[10] die später nach einer Entführung den polnischen Herzog Mieszko I. heiratete. Liudolf wird in der erwähnten Urkunde bereits als Herzog bezeichnet, obwohl er diesen Titel zu Lebzeiten wohl nie führte.

Odas Vater Billung entstammte vermutlich einer fränkischen Seitenlinie der Billunger und bekleidete offenbar eine bedeutende Position im Reich. Sein Titel princeps deutet auf die Zugehörigkeit zum hohen Adel hin, auch wenn die genaue Bedeutung dieses Titels unklar bleibt. In älterer Literatur wurde sein Titel und Name oft in Verbindung mit den späteren Billungern gebracht, und mit dem Amt des Markgrafen verbunden, weshalb er von Hellmut Diwald zum Beispiel fälschlicherweise als „sächsischer Markgraf Billung“ erwähnt wurde.[11]

Aeda dürfte nicht Pippins Tochter gewesen sein, könnte jedoch der Familie der Konradiner, beziehungsweise der Geroldonen entstammen.[12] Der Historiker Eckhard Friese vermutete außerdem aufgrund der Namensgebung bei Odas Kindern eine Verwandtschaft mit den Robertinern.[13] Addila (Adela), Äbtissin von Herford und wahrscheinlich Tochter des Cobbonen Ekbert von Sachsen, wurde in der älteren Literatur nicht selten mit Aeda gleichgesetzt.[14] Der Mann Adelas hieß aber Bunnicho, und es gibt keine Anzeichen für eine frühere Ehe. Oda und Liudolf wären außerdem in diesem Fall Cousins 1. Grades gewesen, was im 9. Jahrhundert streng verboten war. In der Vita der Äbtissin Hathumod schreibt Agius außerdem über Oda:[15]

„mater ex nobilissima aeque Francorum prosapia descendens in prole nobilior effulsit.“

Oda wurde also in eine sehr vornehme fränkische Familie geboren, was darauf deuten kann, dass auch ihre Mutter Aeda aus einem fränkischen Geschlecht stammte.

Leben

Ehefrau Liudolfs

Oda heiratete vergleichsweise spät, vermutlich um das Jahr 835,[Anm. 1] den sächsischen Grafen Liudolf. Diese Verbindung zwischen einer fränkischen Adeligen und einem sächsischen Grafen erinnert an die Reichsteilungsordnungen Karls des Großen und Ludwigs des Frommen von 806 und 817, in denen gefordert wurde, dass die Großen der Völker des Frankenreichs untereinander Ehebündnisse schließen sollen, um Friede und Eintracht zu fördern.[16]

Sie brachte ihm im Jahr 840 wohl die erste Tochter namens Hathumod zur Welt, die 852 Äbtissin von Gandersheim wurde. Der älteste Sohn Odas war Brun, der Stammvater der Brunonen, der um 842 geboren ist. Oda bekam zehn weitere Kinder, von denen eine Tochter und zwei Söhne jung verstarben.

Nach den Berichten des Zeitgenossen Agius in seiner bereits erwähnten Vita Hathumodae und in der Hildesheimer Denkschrift hatte zuvor der Hildesheimer Bischof Altfrid, ein Vetter Liudolfs, das Paar dazu bewegt, mit Erlaubnis und einem Geleitschreiben König Ludwigs des Deutschen 845/46 eine Romwallfahrt zu unternehmen, um von Papst Sergius II. die Erlaubnis zur Einrichtung eines Frauenstiftes einzuholen. Dort erhielten sie die Reliquien der heiligen Päpste Anastasius und Innocentius, die bis heute die Titelheiligen der Stiftskirche sind.

Die Stiftskirche Gandersheim wurde schließlich von Oda und ihrem Gemahl zuerst 852 in Brunshausen gegründet,[2] wo der Stiftsgründer Liudolf sowie Hathumod beigesetzt wurde. 856 wurde der Bau der Stiftskirche in Gandersheim begonnen. Nach 29 Jahren konnte der Konvent in die neue Stiftskirche einziehen. Liudolfs Leichnam wurde daraufhin in die Stiftskirche überführt. Das Stift erhielt vom König die Reichsunmittelbarkeit und diente unter anderem als Hauskloster der Liudolfinger.

Familie

Das Geburtsjahr der ältesten Tochter Odas, Hathumod, ist das einzige unter den Kindern Odas, das überliefert ist. Daher können die Geburtsdaten der weiteren Kinder Odas nur geschätzt werden. Das Geburtsjahr der ältesten weltlichen Tochter Liutgard kann um das Jahr 844/45 angesetzt werden, womit man das Geburtsdatum des ältesten Sohnes Brun um das Jahr 842 ansetzen kann. Setzt man die Geburtsjahre ihrer Kinder mit Sprüngen von je zwei Jahren an, wäre die jüngste Tochter Christina um 854 geboren, als Oda ungefähr 48 Jahre alt war.

In der älteren Forschung wurde fälschlicherweise angenommen, dass der Verfasser der Vita Hathumodae Agius von Corvey ein weiterer Sohn Odas gewesen wäre. Die drei bis vier jung verstorbenen Kinder Odas, davon zwei oder drei Söhne, sind wahrscheinlich zwischen 835 und 840 geboren.

Wirken im Stift Gandersheim

Nach dem Tod ihres Ehemanns im Jahr 866 nahm Oda eine führende Position rund um das Kloster Gandersheim ein, wo sie spätestens ab 891/892 als Nonne lebte. Als Stifterin des Klosters empfing sie mit ihrer Tochter Hathumod Schenkungen und führte die Politik der reichsunmittelbaren Abtei.[17] Als Hathumod in Odas Anwesenheit nach einer Krankheit im Alter von 34 Jahren verstarb, war Oda wahrscheinlich diejenige, die die bestehenden Heiratspläne für die Tochter Gerberga einstellte, damit sie ihrer älteren Schwester als Äbtissin nachfolgen konnte.[18]

Wie groß Odas politische Rolle in der Familie außerhalb des Stiftes war, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Nachdem ihr Sohn Brun und Schwiegersohn Lothar in der Normannenschlacht des Jahres 880 starben, und im Jahr 885 auch die mehrfach prestigereich verheiratete Tochter Liutgard starb, war es ihr nur noch möglich, den Kontakt mit der Familie ihres Sohnes Otto und den zwei geistlichen Töchtern Gerberga und Christina zu pflegen, die nacheinander die nächsten Äbtissinnen von Gandersheim stellten.

Im Jahr 887 wird Oda in einer kaiserlichen Urkunde König Arnulfs genannt, als ihr Güter in Wanzleben überlassen werden, die sie zuvor von König Ludwig III. als Lehen erhielt. Diese Eigengüter verschenkte sie im Anlass der Urkunde an das Kloster Gandersheim.[19]

Nach dem Tod Gerbergas im Jahr 896 oder 897 folgte die bereits erwähnte, wohl jüngste Tochter Christina als neue Äbtissin von Gandersheim. Zu diesem Zeitpunkt trat auch Oda im Alter von 91 Jahren als Nonne in das Stift ein, um zusammen mit ihrer Tochter für „Disziplin unter den Kanonissen zu sorgen“, wie Hrotsvit schildert.[20]

Oda hatte während ihrer Zeit im Stift ihrem Sohn Otto nach Kräften geholfen, die Familienstiftung der Liudolfinger zu vollenden und Ruhm und Glanz zu führen. Das Gandersheimer Kloster hatte sich nicht nur zu einer Versorgungseinrichtung für die weiblichen Familienmitglieder entwickelt, es war auch zum Hort des Geistes und der Wissenschaft aufgestiegen.[21]

Oda erlebte noch die Geburt ihres Urenkels Otto am 23. November 912, der spätere Kaiser Otto I. der Große.

Tod

Oda starb nur wenige Monate nach dem Tod ihres Sohnes Otto am 17. Mai 913 mit 107 Jahren, womit sie alle ihre Kinder, ausgenommen der jüngsten Tochter Christina, überlebte und ungefähr 5 Enkel, sowie 12–16 Urenkel hinterließ.[5] Ihr Todesdatum ist ausdrücklich in den Quedlinburger Annalen für das Jahr 913 angegeben:[4]

„Otto docum praecipuus, de quo velut fertilissimo quodam stemmate, imperatoria illa Ottonum propago, totius Europae terminis non modicum profutura, processit, onus limosae molis abiecit. Domina Oda, mater scilicet ipsius, obiit anno 107. vitae suae.“

In den Annalen heißt es, sie starb im 107. Lebensjahr. Dabei wird sie als Mutter Ottos des Erlauchten genannt. Oda wurde anschließend wie Liudolf in der Hauskirche der Liudolfinger, dem Stift Gandersheim bestattet.

Nachleben

Besonders in der Primordia coenobii Gandeshemensis von Hrotsvit, ein wegweisendes Werk der ottonischen Hausüberlieferung, wird Odas Wirken und Leben thematisiert, wobei sie als Schlüsselfigur und „Heldin“ auftritt. Hrotsvit von Gandersheim zögerte dabei nicht, Oda sogar als „Heilige“ zu betiteln (sancta mater, sancta genitrix, haec sancta).[22] Neben den Gedichten Hrotsvits und den Werken von Agius wurde Oda aber vergleichsweise wenig bis gar nicht von Chronisten wie Widukind von Corvey oder Thietmar von Merseburg erwähnt, trotz ihres außergewöhnlich hohen Alters.

Nachkommen

Nach den Angaben in Hrotsvits Primordia und der Lebensgeschichte der Äbtissin Hathumod hatte das Paar elf oder zwölf Kinder, von denen acht namentlich bekannt sind:

  • Hathumod (* 840; † 29. November 874), seit 852 Äbtissin von Gandersheim, begraben in Brunshausen
  • Brun (auch Bruno, * um 842; † 2. Februar 880 bei Ebstorf), seit 877 Graf und dux in Sachsen, wohl Stammvater der Brunonen
  • Liutgard (* um 844; † 17. oder 30. November 885), 877 bezeugt, begraben in Aschaffenburg, ⚭ vor dem 29. November 874 Ludwig III. der Jüngere, König der Ostfranken, (* um 835; † 20. Januar 882) (Karolinger)
  • Otto I. der Erlauchte (* um 846; † 30. November 912), ⚭ um 870[5] Hadwig (Hathui), (* um 850; † 903), Tochter des Heinrich ducis austriacorum (Popponen)
  • Oda (auch Enda, * um 848; † vor 874), ⚭ Lothar I. († 2. Februar 880 bei Ebstorf), Stammvater der Udonen
  • Gerberga (* um 850; † 5. September 896 oder 897), seit 874 Äbtissin von Gandersheim
  • Thankmar (* um 852; † 878), seit 877 Abt des Klosters Corvey
  • Christina (* um 854; † 1. April wohl 919 oder 920), seit 896 oder 897 Äbtissin von Gandersheim, begraben in der Stiftskirche Gandersheim
  • eine weitere Tochter und noch zwei oder drei Söhne, die jung verstarben.

Nach Oda wurde ihre Enkelin Oda von Sachsen († 953 im hohen Alter von 78 Jahren) benannt, die am 13. Juni 897 den Karolinger König Zwentibold von Lotharingen heiratete. Als dieser im Gefecht gegen den Grafen Gerhard von Metz aus dem Hause der Matfrieden fiel, heiratete Oda noch im gleichen Jahr Gerhard Mosellensis († 22. Juni 910), der ihren Mann besiegt hatte. Mit Gerhard hatte sie vier Kinder, darunter auch eine Uda (Oda), die den Grafen Gozelo aus dem Hause der Wigeriche heiratete. Über diese Verwandtschaftlichen Beziehungen verbreitete sich der Name Oda in diesen fränkischen Adelsgeschlechtern weiter und wurde auch in Sachsen geläufiger.

Quellen

  • Georg Heinrich Pertz (Hrsg.): Agii Vita et obitus Hathumodae = Agius: Das Leben und der Tod Hathumods (= Monumenta Germaniae Historica. Scriptores. 4). 1841, S. 165–189, (Digitalisat).
  • Georg Heinrich Pertz (Hrsg.): Einhardi Vita Karoli Magni = Einhards Lebensbeschreibung Karls des Großen (= Monumenta Germaniae Historica. Scriptores. 2). 1829, S. 454, (Digitalisat).
  • Georg Heinrich Pertz (Hrsg.): Hrotsuithae carmina de primordiis coenobii Gandeshemensis = Hrotsvits Gedichte über die Anfänge des Klosters Gandersheim (= Monumenta Germaniae Historica. Scriptores. 4). 1841, S. 302–317, (Digitalisat).
  • Martina Giese (Hrsg.): Annales Quedlinburgenses = Quedlinburger Annalen (= Monumenta Germaniae Historica. Scriptores. 4. rerum Germanicarum 72). 2004, S. 453–454, (Digitalisat).

Literatur

  • Rudolf Köpke und Ernst Dümmler: Kaiser Otto der Große. Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 7.
  • Gerd Althoff: Die Ottonen. Königsherrschaft ohne Staat. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Berlin/Köln 2000, ISBN 978-3-17-022443-8.
  • Emil Krüger: Ueber die Abstammung Heinrich’s I. von den Karolingern (= Deutsche Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Bd. 9). Akademische Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr, Freiburg im Breisgau, 1893, S. 34–37, (Digitalisat).
  • Eduard Hlawitschka: Zur Herkunft der Liudolfinger und zu einigen Corveyer Geschichtsquellen (= Rheinische Vierteljahrsblätter 38), 1974, S. 128.
  • Winfried Glocker: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik. Studien zur Familienpolitik und zur Genealogie des sächsischen Kaiserhauses. Böhlau, Köln/Wien 1989 S. 256 f.
  • Eduard Hlawitschka: Die Ahnen de hochmittelalterlichen deutschen Könige, Kaiser und ihrer Gemahlinnen. Ein kommentiertes Tafelwerk. Band 1: 911-1137, 2006, S. 60–62.
  • Hans Goetting: Das Bistum Hildesheim 1: Das reichsunmittelbare Kanonissenstift Gandersheim (Germania Sacra N. F. 7), Berlin/New York 1973, S. 83–85.
  • Bernd Sternal: Die Region Quedlinburg im 9. und 10. Jahrhundert: Von den Liudolfingern und von Markgraf Gero. BoD – Books on Demand, 2014, ISBN 3-735-71972-4.
  • Patrick Corbet: Les saints ottoniens. Sainteté dynastique, sainteté royale et sainteté féminine autour de l'an Mil. (In = Beihefte der Francia : Forschungen zur westeuropäischen Geschichte, Bd. 15), Thorbecke, Sigmaringen 1986, ISBN 3-7995-7315-1.

Anmerkungen

  1. Da Oda erst um 835, spätestens 839/840 heiratete, könnte sie auch um 820 geboren sein, was ihr erreichtes Alter verringern würde und, wie manche Historiker meinen, es glaubhafter machen würde. Trotzdem hätte sie immer noch ein damals außergewöhnliches Alter von 93 Jahren erreicht.

Einzelnachweise

  1. a b Emil Krüger: Ueber die Abstammung Heinrich’s I. von den Karolingern (= Deutsche Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Bd. 9). Akademische Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr, Freiburg im Breisgau, 1893, S. 34, (Digitalisat).
  2. a b Detlev Schwennicke: Europäische Stammtafeln Neue Folge, Band I, Teil 1, Die fränkischen Könige und die Könige und Kaiser, Stammesherzoge und Kurfürsten, Markgrafen und Herzoge des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. 2005, ISBN 978-3-465-03420-9, Tafel 10.
  3. a b Rudolf Köpke und Ernst Dümmler: Kaiser Otto der Große. Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 7, (Digitalisat).
  4. a b Martina Giese (Hrsg.): Annales Quedlinburgenses = Quedlinburger Annalen (= Monumenta Germaniae Historica. Scriptores. 4. rerum Germanicarum 72). 2004, S. 453–454, (Digitalisat).
  5. a b c Emil Krüger: Ueber die Abstammung Heinrich’s I. von den Karolingern (= Deutsche Zeitschrift für Geschichtswissenschaft Bd. 9). Akademische Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr, Freiburg im Breisgau, 1893, S. 37, (Digitalisat).
  6. a b Georg Heinrich Pertz (Hrsg.): Hrotsuithae carmina de primordiis coenobii Gandeshemensis = Hrotsvits Gedichte über die Anfänge des Klosters Gandersheim (= Monumenta Germaniae Historica. Scriptores. 4). 1841, S. 306, (Digitalisat).
  7. Riedel Mark 1, S. 25, zitiert aus ''Regesta Historiæ Brandenburgensis'', S. 24.
  8. Eduard Hlawitschka: Zur Herkunft der Liudolfinger und zu einigen Corveyer Geschichtsquellen (= Rheinische Vierteljahrsblätter 38), 1974, S. 128.
  9. Georg Heinrich Pertz (Hrsg.): Einhardi Vita Karoli Magni = Einhards Lebensbeschreibung Karls des Großen (= Monumenta Germaniae Historica. Scriptores. 2). 1829, S. 454: Adalhaidem, (Digitalisat).
  10. Michael Scholz: Kalbe/Milde. Benediktinerinnen/Kanonissen, In: Heinz-Dieter Heimann, Klaus Neitmann, Winfried Schich u. a. (Hrsg.): Brandenburgisches Klosterbuch. Handbuch der Klöster, Stifte und Kommenden bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts (= Brandenburgische historische Studien, Band 14). Band 1. Be.bra-Wissenschaft-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-937233-26-0. S. 671–675.
  11. Hellmut Diwald: Heinrich der Erste. Die Gründung des Deutschen Reichs. Lübbe Verlag, Begisch Gladbach 1987, S. 106.
  12. Winfried Glocker: Die Verwandten der Ottonen und ihre Bedeutung in der Politik. Studien zur Familienpolitik und zur Genealogie des sächsischen Kaiserhauses. Böhlau, Köln/Wien 1989 S. 256 f.
  13. Eckhard Friese: Adel, S. 108–114.
  14. Eduard Hlawitschka: Die Ahnen de hochmittelalterlichen deutschen Könige, Kaiser und ihrer Gemahlinnen. Ein kommentiertes Tafelwerk. Band 1: 911-1137, 2006, S. 60–62.
  15. Georg Heinrich Pertz (Hrsg.): Agii Vita et obitus Hathumodae = Agius: Das Leben und der Tod Hathumods (= Monumenta Germaniae Historica. Scriptores. 4). 1841, S. 167, (Digitalisat).
  16. Gerd Althoff: Die Ottonen. Königsherrschaft ohne Staat. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Berlin/Köln 2000, ISBN 978-3-17-022443-8, S. 16.
  17. Hans Goetting: Das Bistum Hildesheim 1: Das reichsunmittelbare Kanonissenstift Gandersheim (Germania Sacra N. F. 7), Berlin/New York 1973, S. 83, (Digitalisat).
  18. Hans Goetting: Das Bistum Hildesheim 1: Das reichsunmittelbare Kanonissenstift Gandersheim (Germania Sacra N. F. 7), Berlin/New York 1973, S. 85, (Digitalisat).
  19. Landesarchiv Nordrhein-Westfalen Abteilung Westfalen: W 701 / Urkundenselekt, Nr. KU 149: König Arnulf überläßt Oda (Witwe des Grafen Liudolf) gewisse ihr von König Ludwig III. als Lehen übertragenen Güter in Wanzleben zu freiem Eigentum und gestattet, dass sie selbst dieselben an das Kloster Gandersheim, dem ihre Tochter Gerberga als Äbtissin vorsteht, schenkt. (Digitalisat).
  20. Hans Goetting: Das Bistum Hildesheim 1: Das reichsunmittelbare Kanonissenstift Gandersheim (Germania Sacra N. F. 7), Berlin/New York 1973, S. 85, (Digitalisat).
  21. Bernd Sternal: Die Region Quedlinburg im 9. und 10. Jahrhundert: Von den Liudolfingern und von Markgraf Gero. BoD – Books on Demand, 2014, ISBN 3-735-71972-4.
  22. Patrick Corbet: Les saints ottoniens. Sainteté dynastique, sainteté royale et sainteté féminine autour de l'an Mil. (In = Beihefte der Francia : Forschungen zur westeuropäischen Geschichte, Bd. 15), Thorbecke, Sigmaringen 1986, (Digitalisat).