Numismatische Gesellschaft zu Berlin
| Numismatische Gesellschaft zu Berlin e.V. | |
|---|---|
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 22. Dezember 1843 |
| Sitz | c/o Münzkabinett (Berlin) Geschwister-Scholl-Str. 6 10117 Berlin-Mitte |
| Zweck | „die gegenseitige Belehrung und Unterhaltung im Fache der Münzkunde“[1] |
| Website | numismatische-gesellschaft-berlin.de |
Die Numismatische Gesellschaft zu Berlin ist ein eingetragener Verein, der am 22. Dezember 1843 gegründet wurde. Er ist damit der älteste numismatische Verein Deutschlands und (nach der 1836 in London gegründeten Royal Numismatic Society und der 1841 in Brüssel begründeten Société royale de Numismatique) einer der ältesten Europas.[2]
Zweck der Gesellschaft ist „die Pflege der Numismatik, insbesondere die gegenseitige Belehrung über Gegenstände der Münzkunde und verwandten Wissenschaften, sowie die Unterstützung und Veröffentlichung münzwissenschaftlicher Arbeiten“.[3]
Die von der Numismatischen Gesellschaft veröffentlichte numismatische Fachzeitschrift wurde seit dem Jahr 1880 monatlich als Berliner Münzblätter veröffentlicht. In der Zeit des Nationalsozialismus musste die Gesellschaft den Titel der Zeitschrift in Deutsche Münzblätter verändern.
Persönlichkeiten
- Zu den 36 Gründern der Gesellschaft[2] zählt der Königlich Preußische Hofmedailleur Henri François Brandt.[4] Bedeutende Mitglieder waren zudem die Numismatiker
- Hermann Dannenberg (1824–1905)[2]
- Emil Bahrfeldt (1854–1929)[2]
- Ferdinand Friedensburg (1858–1930)[2]
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ o. V.: Numismatische Gesellschaft zu Berlin gegr. 1843 auf der Seite der Numismatischen Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 4. Januar 2025
- ↑ a b c d e Geschichte. Numismatische Gesellschaft zu Berlin e. V., gegr. 1843, abgerufen am 4. Januar 2026.
- ↑ §2 der Satzung
- ↑ Hildegard Lehnert: Henri François Brandt. Erster Medailleur an der königlichen Münze und Professor der Gewerbe-Academie zu Berlin, (1789–1845). Leben und Werke, Berlin: Bruno Hessling 1897, passim; Volltext-Digitalisat