Norbert Eyck

Norbert Eyck (* 11. April 1953 in Berlin) ist ein deutscher Politiker der CDU.

Leben

Nach dem Besuch der Polytechnischen Oberschule absolvierte Eyck 1971 eine Ausbildung zum Koch. In diesem Beruf war er in verschiedenen Städten tätig, unter anderem in Berlin im Roten Rathaus, dem Amtssitz des Ost-Berliner Oberbürgermeisters, später stieg er dort zum Küchenchef auf. Von 1987 bis 1989 führte er als Gastwirt ein eigenes Restaurant. Danach war er als Vertreter der Brauerei Brau und Brunnen tätig. Ab 1996 wechselte Eyck in den Vertriebsbereich und arbeitete zum Beispiel als Betriebs- und Verkaufsleiter und als Geschäftsführer. Zuletzt war er bei einer Projektgesellschaft und einer Grundbesitzgesellschaft eingestellt.

Eyck trat nach seiner Flucht aus der DDR 1989 in die CDU ein. Ab 1995 war er Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn. Von 1997 bis 2009 amtierte er als Kreisvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) in Marzahn-Hellersdorf, danach wurde er zu deren Ehrenvorsitzenden ernannt. Bei der Wahl 1999 wurde er über die Bezirksliste in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt, dem er eine Wahlperiode lang bis 2001 angehörte. In dieser Zeit war er dort Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, berufliche Bildung und Frauen. Von 2001 bis 2004 amtierte er als Vorsitzender des CDU-Ortsvereins Biesdorf, von 2009 bis 2011 hatte er dieses Amt im Ortsverein Alt-Marzahn inne. Von 2006 bis 2011 gehörte Eyck erneut der BVV an, nunmehr im Bezirk Marzahn-Hellersdorf, dort war er zunächst stellvertretender Fraktionsvorsitzender und später stellvertretender Vorsteher. Darüber hinaus hatte er noch weitere Posten in der CDU und der MIT inne. Zuletzt gehörte er dem Ortsverband Heiligensee und dem Kreisverband Reinickendorf an. Von Oktober 2020 bis September 2022 engagierte er sich in Wiesbaden bei der CDU und der MIT. Anschließend kehrte er nach Berlin zurück.