Noa Szőllős
| Noa Szőllős | ||||||||||
| Voller Name | Noa Dina Szőllős | |||||||||
| Nation | Israel | |||||||||
| Geburtstag | 3. Februar 2003 | |||||||||
| Geburtsort | Budapest, Ungarn | |||||||||
| Größe | 165 cm | |||||||||
| Gewicht | 62 kg | |||||||||
| Karriere | ||||||||||
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| Disziplin | Slalom, Riesenslalom, Abfahrt, Super-G, Kombination | |||||||||
| Verein | Nivelco Racing Team | |||||||||
| Trainer | Michael Stocker | |||||||||
| Status | aktiv | |||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||
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| Platzierungen im Alpinen Skiweltcup | ||||||||||
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| letzte Änderung: 4. Januar 2026 | ||||||||||
Noa Dina Szőllős (hebräisch נועה דינה סולוש; * 3. Februar 2003 in Budapest, Ungarn) ist eine israelische Skirennläuferin ungarischer Abstammung. Sie ist spezialisiert auf die technischen Disziplinen, startet jedoch gelegentlich auch in den Speed-Disziplinen.
Leben
Noa Szőllős kam mit der Familie nach Wien und später nach Murau, wo sie den Kindergarten besuchte. Danach besuchte sie ebenfalls in Murau die Schihauptschule sowie danach in Waidhofen an der Ybbs die Schule.[1]
Ihr internationales Debüt gab Noa Szőllős am 1. Dezember 2019 bei den FIS-Rennen in Gröden. Erste internationale Erfolge feierte sie bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2020 in Lausanne. Sie gewann die Silbermedaille in der Alpinen Kombination und die Bronzemedaille im Super-G Es handelte sich gleichzeitig um die ersten Medaillen eines israelischen Sportlers bei einem olympischen Winter-Wettbewerb.[2] 2021 nahm sie erstmals an Weltmeisterschaften teil. Ihre einzige Platzierung hierbei war Rang 32 im Riesentorlauf. Ihr Weltcupdebüt feierte sie am 8. Januar 2022 beim Riesentorlauf von Kranjska Gora, wobei sie die Qualifikation für den zweiten Durchgang verpasste. Ihre ersten Weltcuppunkte gewann sie am 4. Januar 2026 beim Spezialslalom ebenfalls in Kranjska Gora. Es waren dies zugleich die ersten Weltcuppunkte für eine israelische Skirennläuferin überhaupt. Trainiert wird sie seit 2018 vom ehemaligen Grasskiweltmeister, dem Österreicher Michael Stocker.[3]
Privates
Ihr Vater Peter vertrat als alpiner Skirennläufer Israel in den 1990er Jahren. Seine größten Erfolge waren der 18. Platz bei einem FIS-Rennen (Slalom, St. Moritz, 1995) und die Teilnahme an den alpinen Skiweltmeisterschaften von 1993. Ihre zwei Brüder treten ebenfalls als Sportler für Israel an:[2] Barnabás im Alpin- und Freestyle-Ski und Benjamin im alpinen Skisport.
Noa Szőllős lebt in Murau und spricht Ungarisch, Deutsch und Englisch.[4]
Erfolge
Olympische Winterspiele
- Peking 2022: 34. Super-G, 41. Slalom, DNF Riesenslalom
Weltmeisterschaften
- Cortina 2021: 32. Riesenslalom, DNF Slalom, DNF Kombination, DNQ Parallelrennen
- Méribel 2023: 17. Alpine Kombination, 29. Super-G, 37. Slalom, DNF Riesenslalom
- Saalbach 2025: DNF Riesenslalom, DNF Slalom
Weltcup
- Eine Platzierung unter den besten 30
Juniorenweltmeisterschaften
- Panorama 2022: 7. Riesenslalom, 9. Kombination, 17. Super-G, 20. Slalom
- St. Anton 2023: 25. Riesenslalom, DNF Super-G, DNF Slalom
- Haute-Savoie 2024: 32. Super-G, DNF Riesenslalom, DNF Slalom
Europacup
- Eine Platzierung unter den besten 10
Olympische Jugendspiele
- Lausanne 2020: 2. Kombination, 3. Super-G, DNF Slalom, DNF Riesenslalom
Sonstige
- 8 Siege bei FIS-Rennen
Weblinks
- Noa Szőllős in der Datenbank des Internationalen Skiverbands (englisch)
- Noa Szőllős in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Profil beim Nivelco Racing Team (englisch)
Einzelnachweise
- ↑ „Wir waren mehr in Österreich als überall sonst“ in der Kronenzeitung vom 10. Februar 2023, abgerufen am 14. Jänner 2026.
- ↑ a b Brian Pinelli: Putting Israel on the Winter Sports Map. In: Around the Rings. 14. Januar 2020, archiviert vom am 18. Januar 2020; abgerufen am 24. März 2021.
- ↑ Ski alpin: Israelin Szollos sorgt für Furore. 15. Januar 2026, abgerufen am 15. Januar 2026.
- ↑ Noa SZOLLOS. In: FIS - Athlete Information. Abgerufen am 24. März 2021 (englisch).