No mundo dos sons

No mundo dos sons
Studioalbum von Hermeto Pascoal & Grupo

Veröffent-
lichung

2017

Label(s) Selo

Format(e)

CD, Download

Genre(s)

Jazz, Fusion

Titel (Anzahl)

18

Länge

1:28:43

Besetzung

  • Perkussion: Fabio Pascoal
  • Gesang: Rafael Accioli Pascoal

Produktion

Flavio Scubi de Abreu

Studio(s)

Estúdio Gargolândia

Chronologie
Viajando com o som (The Lost ’76 Vice-Versa Studio Session)
(2017)
No mundo dos sons Hermeto Pascoal e Sua Visão Original do Forró
(2018)

No mundo dos sons ist ein Musikalbum von Hermeto Pascoal & Grupo. Die im Estúdio Gargolândia entstandenen Aufnahmen erschienen 2017 auf dem Label Selo.

Hintergrund

No mundo dos sons ist das erste Studioalbum von Hermeto Pascoal und seiner Gruppe seit 15 Jahren. Die Mitglieder der Band von Hermeto Pascoal – zu denen Musiker wie João Paulo Ramos Barbosa („Jota P“) und Itiberê Zwarg gehören – spielen brasilianische Instrumente wie Pandeiro, Surdo, Caixa, Apito, Boneco (Quietschpuppen) und Agogô, aber auch konventionelle westliche Instrumente wie Sopran- und Tenorsaxophone, Flöte, E-Piano, E-Bass und andere.

Mehrere Songtitel würdigen so unterschiedliche Künstler wie Antonio Carlos Jobim, Miles Davis, Sivuca, Astor Piazzolla, Chick Corea, Thad Jones und Ron Carter.

Titelliste

  • Hermeto Pascoal: No mundo dos sons (Selo SESC SP CDSS 0094/17)[1]
  1. Viva São Paulo! 5:18
  2. Vinicius Dorin em Búzios 5:47
  3. Para Thad Jones 4:11
  4. Para Miles Davis 7:00
  5. Mazinho tocando no coreto 2:46
  6. Viva Piazzolla! 4:15
  7. Forró da gota para Sivuca 6:05
  8. Carlos Malta Tupizando 5:01
  9. Som da aura 4:23
  10. Entrando pelos Canos 3:10
  11. Para Tom Jobim 6:47
  12. Ilza nova 7:04
  13. Salve! Pernambuco Percussão 2:38
  14. Viva Edu Lobo! 3:05
  15. Para Ron Carter 6:45
  16. De Fabio para Jovino Santos 7:18
  17. Um abraço Chick Corea 4:30
  18. Rafael amor eterno 2:40

Die Kompositionen stammen von Hermeto Pascoal.

Rezeption

Nach Ansicht von Harry S. Pariser, der das Album in All About Jazz rezensierte, ist Pascoal recht vielseitig und wird zu Recht „Der Zauberer“ genannt, weil er aus allem einen Klang herauskitzeln kann. Obwohl man nicht immer genau wisse, welches Instrument er gerade in seinem Arsenal einsetze, seien die Ergebnisse wunderbar und würden sich jeder einfachen (oder gar keiner) Kategorisierung entziehen. Die 18 Stücke, jedes mit eigener Persönlichkeit und eigenem Charakter, enthielten Elemente des traditionellen Jazz, brasilianischer Musik, traditioneller brasilianischer Musik, Pop, afrikanischer und symphonischer Musik „sowie Musik aus Pascoals Gehirn“. Alle Stücke seien durchdrungen von Pascoals Handwerkszeug – Pfeifen, Schreie, Tonleitern, Keyboards, Kessel, Löffel, Quetschspielzeug, Kinderstimmen, präpariertem Klavier und Gänserufen. Zwar kämen als Vorbilder Musiker und Genres wie Terry Riley, Frank Zappa, Weather Report, javanisches Gamelan, indonesisches Kulintang, Philip Glass und andere einem in den Sinn, aber es gebe keine wirklichen Überschneidungen: Pascoal habe seine eigene, spezielle Mischung.[2]

Einzelnachweise

  1. Hermeto Pascoal: No Mundo Dos Sons. In: Discogs. Abgerufen am 17. September 2025 (englisch).
  2. Harry S. Pariser: Hermeto Pascoal: No Mundo Dos Sons. In: All About Jazz. 12. Oktober 2017, abgerufen am 11. September 2025 (englisch).