Nikita Wassiljewitsch Piwzakin
| Geburtsdatum | 23. Juli 1991 |
| Geburtsort | Omsk, Russische SFSR |
| Größe | 176 cm |
| Gewicht | 82 kg |
| Position | Verteidiger |
| Nummer | #91 |
| Schusshand | Links |
| Karrierestationen | |
| 2009–2015 | HK Awangard Omsk |
| 2015–2017 | HK ZSKA Moskau |
| 2017–2018 | HK Metallurg Magnitogorsk |
| 2018–2019 | HK Awangard Omsk |
| 2019–2020 | HK Metallurg Magnitogorsk |
| 2020–2021 | HK Spartak Moskau |
| 2021–2022 | Amur Chabarowsk |
| 2022 | Kalevan Pallo |
| 2022–2023 | HK Sotschi |
| 2023 | MHk 32 Liptovský Mikuláš |
| 2023–2024 | Brûleurs de Loups de Grenoble |
| seit 2024 | HSC Csíkszereda |
Nikita Wassiljewitsch Piwzakin (russisch Никита Васильевич Пивцакин; * 23. Juli 1991 in Omsk, Russische SFSR) ist ein russischer Eishockeyspieler, der seit 2024 beim HSC Csíkszereda in der internationalen Ersten Liga und der rumänischen Liga unter Vertrag steht.
Karriere
Nikita Piwzakin begann seine Karriere als Eishockeyspieler in der Nachwuchsabteilung des HK Awangard Omsk, für dessen Profimannschaft er in der Saison 2009/10 sein Debüt in der Kontinentalen Hockey-Liga gab. Zuvor hatten ihn die Cape Breton Screaming Eagles beim CHL Import Draft 2009 an Gesamtposition 49 ausgewählt, aber nicht verpflichtet. In seinem Rookiejahr blieb er in 19 Spielen punktlos und erhielt zwei Strafminuten. Parallel spielte er für das Juniorenteam des HK Awangard Omsk in der Nachwuchsliga MHL. Ab der Saison 2010/11 gehörte der Verteidiger zum Stammkader des HK Awangard, mit dem er den Nadeschda-Pokal 2014 gewann, ehe er im Spätsommer 2015 versuchte, in Nordamerika Fuß zu fassen. Als dieses Unterfangen nicht von Erfolg gekrönt war, entschied er sich für eine Rückkehr nach Russland und wurde im November 2015 vom HK ZSKA Moskau verpflichtet.
Im September 2017 wechselte Piwazkin innerhalb der KHL zum HK Metallurg Magnitogorsk, ehe er im Tausch gegen Rafael Warfolomejew zu seinem Heimatverein Awangard Omsk zurückkehrte. In der Folge spielte er bis 2023 in der KHL erneut in Magnitogorsk sowie beim HK Spartak Moskau, Amur Chabarowsk und beim HK Sotschi. Nach einer Saison bei den Brûleurs de Loups de Grenoble, mit denen er 2024 den Coupe de France gewann, spielt er seit 2024 beim HSC Csíkszereda in der internationalen Ersten Liga und der rumänischen Liga.
International
Für Russland nahm Piwzakin an der U18-Junioren-Weltmeisterschaft 2009 sowie den U20-Junioren-Weltmeisterschaften 2010 und 2011 teil. Bei der U18-WM 2009 gewann er mit seiner Mannschaft die Silber-, bei der U20-WM 2011 die Goldmedaille.
Erfolge und Auszeichnungen
- 2009 Silbermedaille bei der U18-Junioren-Weltmeisterschaft
- 2011 Goldmedaille bei der U20-Junioren-Weltmeisterschaft
- 2014 Gewinn des Nadeschda-Pokals mit dem HK Awangard Omsk
- 2024 Gewinn des Coupe de France mit den Brûleurs de Loups de Grenoble
Statistik
| Saisons | Spiele | Tore | Assists | Punkte | Strafminuten | Plus/Minus | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| KHL-Hauptrunde | 15 | 545 | 33 | 70 | 103 | 316 | +4 |
| KHL-Playoffs | 8 | 90 | 5 | 9 | 14 | 22 | ±0 |
(Stand: Ende der Saison 2022/23)
Weblinks
- Nikita Piwzakin bei hockeydb.com (englisch)
- Nikita Piwzakin bei eliteprospects.com (englisch)