Neuhöllbrunnbach

Neuhöllbrunnbach

Der Neuhöllbrunnbach am Ortseingang von Neustadt

Daten
Lage Spessart

Deutschland

Flusssystem Rhein
Abfluss über Silberlochbach → Main → Rhein → Nordsee
Quelle am Osthang des Sandsteinspessarts westnordwestlich von Neustadt am Main
49° 56′ 11″ N, 9° 31′ 59″ O
Quellhöhe ca. 344 m ü. NHN[1]
Mündung in Neustadt in den SilberlochbachKoordinaten: 49° 55′ 50″ N, 9° 33′ 43″ O
49° 55′ 50″ N, 9° 33′ 43″ O
Mündungshöhe 175 m ü. NHN[1]
Höhenunterschied ca. 169 m
Sohlgefälle ca. 68 ‰
Länge ca. 2,5 km[2]
Einzugsgebiet 4,1 km²[1]

Der Neuhöllbrunnbach ist ein etwa zweieinhalb Kilometer langer Bach im Spessart im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart, der aus westlicher Richtung kommend von rechts in den Silberlochbach mündet.

Verlauf

Der Neuhöllbrunnbach entspringt an den Hängen der Klosterkuppel, auf einer Höhe von etwa 344 m ü. NHN, dem intermittierenden Neuhöllbrunnen. Etwas bachabwärts wird er auf seiner linken Seite von einem zweiten Quellast gespeist. Die Gemeinde Neustadt a.Main versorgt ihr gesamtes Gemeindegebiet mit Trinkwasser aus zwei eigenen Quellen (Zwitzgrundquelle und Neuhöllbrunnquelle).

Der Neuhöllbrunnbach verläuft durch ein enges bewaldetes Tal in südöstliche bis östliche Richtung nach Neustadt und ein Teil mündet schließlich auf einer Höhe von etwa 175 m ü. NHN in Neustadt in den Silberlochbach.

Ab dem westlichen Ortseingang von Neustadt verzweigt sich der Neuhöllbrunnbach mehrmals. Ein Teil wird zum Mühlbach. Am Michaelsberg 8, eine ehemalige Mühle, fließt der Mühlbach verrohrt unter der Straße Am Michaelsberg und der Megingaudstraße. Bei dem ehemaligen Gasthaus Krone, Spessartstraße 2, mündet der Mühlbach in den Silberlochbach.[3] Der Bach, der unterhalb der Brücke in den Main fließt, wird von dem See[4] im ehemaligen Klostergarten gespeist.

Siehe auch

Commons: Neuhöllbrunnbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)
  2. Eigene Messung auf dem BayernAtlas
  3. Sichtbar, als der Silberlochbach noch offen war. Persönlich gesehen.
  4. Mit einer eigenen nie versiegenden Quelle.