Neptunylfluorid

Kristallstruktur
Keine Zeichnung vorhanden
Allgemeines
Name Neptunylfluorid
Andere Namen

Neptunyl(VI)-fluorid

Verhältnisformel F2NpO2
Kurzbeschreibung

rosafarbener Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 18720-78-0
Wikidata Q133883435
Eigenschaften
Molare Masse 307 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Gefahren- und Sicherheitshinweise

Radioaktiv
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar[2]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Neptunylfluorid ist eine anorganische Verbindung aus Neptunium, Sauerstoff und Fluor mit der chemischen Formel F2NpO2.[3][4]

Synthese

Neptunylfluorid kann durch die Reaktion des Hydrats von Neptunium(VI)-oxid mit gasförmigem Fluorwasserstoff oder durch direkte Fluorierung von Neptunium(V)-oxid bei 350 °C oder Neptunium(VI)-oxid-Hydrat (NpO3·H2O) bei 225 °C gewonnen werden.[1]

Physikalische Eigenschaften

Die Verbindung bildet einen rosafarbenen Feststoff[1] mit hexagonalem Kristallsystem, Raumgruppe R3m.[5][6] Sie ist löslich in Wasser und unlöslich in gängigen organischen Lösungsmitteln.[3]

Einzelnachweise

  1. a b c d Academic Press (Hrsg.): Advances in Inorganic Chemistry. Band 28, 1984, ISBN 978-0-08-057877-4, S. 91 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 15. Oktober 2025]).
  2. Die von der Radioaktivität ausgehenden Gefahren gehören nicht zu den einzustufenden Eigenschaften nach der GHS-Kennzeichnung. In Bezug auf weitere Gefahren wurde dieser Stoff entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  3. a b Jane E. Macintyre: Dictionary of Inorganic Compounds. Hrsg.: CRC Press. Band 3, 1992, ISBN 978-0-412-30120-9, S. 3153 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 15. Oktober 2025]).
  4. Ken Ohwada: Uranium-fluorine lattice vibration of uranyl fluoride. In: Journal of Inorganic and Nuclear Chemistry. Band 33, Nr. 6, 1. Juni 1971, S. 1615–1623, doi:10.1016/0022-1902(71)80596-1.
  5. Joseph Désiré Hubert Donnay: Crystal Data: Inorganic compounds. Hrsg.: National Bureau of Standards. 3rd Auflage. Band II, 1973, S. 289 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 15. Oktober 2025]).
  6. J. D. H. Donnay, and Werner Nowacki: Crystal Data: Classification of Substances by Space Groups and their Identification from Cell Dimensions. Hrsg.: Geological Society of America. 1954, ISBN 978-0-8137-1060-0, S. 459 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 15. Oktober 2025]).