Neptunylfluorid
| Kristallstruktur | |||||||
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| Keine Zeichnung vorhanden | |||||||
| Allgemeines | |||||||
| Name | Neptunylfluorid | ||||||
| Andere Namen |
Neptunyl(VI)-fluorid | ||||||
| Verhältnisformel | F2NpO2 | ||||||
| Kurzbeschreibung |
rosafarbener Feststoff[1] | ||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||
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| Eigenschaften | |||||||
| Molare Masse | 307 g·mol−1 | ||||||
| Aggregatzustand |
fest[1] | ||||||
| Gefahren- und Sicherheitshinweise | |||||||
Radioaktiv | |||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||
Neptunylfluorid ist eine anorganische Verbindung aus Neptunium, Sauerstoff und Fluor mit der chemischen Formel F2NpO2.[3][4]
Synthese
Neptunylfluorid kann durch die Reaktion des Hydrats von Neptunium(VI)-oxid mit gasförmigem Fluorwasserstoff oder durch direkte Fluorierung von Neptunium(V)-oxid bei 350 °C oder Neptunium(VI)-oxid-Hydrat (NpO3·H2O) bei 225 °C gewonnen werden.[1]
Physikalische Eigenschaften
Die Verbindung bildet einen rosafarbenen Feststoff[1] mit hexagonalem Kristallsystem, Raumgruppe R3m.[5][6] Sie ist löslich in Wasser und unlöslich in gängigen organischen Lösungsmitteln.[3]
Einzelnachweise
- ↑ a b c d Academic Press (Hrsg.): Advances in Inorganic Chemistry. Band 28, 1984, ISBN 978-0-08-057877-4, S. 91 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 15. Oktober 2025]).
- ↑ Die von der Radioaktivität ausgehenden Gefahren gehören nicht zu den einzustufenden Eigenschaften nach der GHS-Kennzeichnung. In Bezug auf weitere Gefahren wurde dieser Stoff entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
- ↑ a b Jane E. Macintyre: Dictionary of Inorganic Compounds. Hrsg.: CRC Press. Band 3, 1992, ISBN 978-0-412-30120-9, S. 3153 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 15. Oktober 2025]).
- ↑ Ken Ohwada: Uranium-fluorine lattice vibration of uranyl fluoride. In: Journal of Inorganic and Nuclear Chemistry. Band 33, Nr. 6, 1. Juni 1971, S. 1615–1623, doi:10.1016/0022-1902(71)80596-1.
- ↑ Joseph Désiré Hubert Donnay: Crystal Data: Inorganic compounds. Hrsg.: National Bureau of Standards. 3rd Auflage. Band II, 1973, S. 289 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 15. Oktober 2025]).
- ↑ J. D. H. Donnay, and Werner Nowacki: Crystal Data: Classification of Substances by Space Groups and their Identification from Cell Dimensions. Hrsg.: Geological Society of America. 1954, ISBN 978-0-8137-1060-0, S. 459 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 15. Oktober 2025]).