Nazar von Reding-Biberegg

Jost Fridolin Theodor Josef Nazar Anton Xaver von Reding-Biberegg, auch Nazar Reding von Biberegg oder Nazar von Reding (* 30. Juni 1806 in Schwyz; † 28. Dezember 1865 ebenda), war ein Schweizer Politiker.

Leben

Familie

Nazar von Reding-Biberegg entstammte der Familie Reding.[1]

Als Sohn des späteren Generals in spanischen Diensten Nazar Reding (* 11. März 1759 in Schwyz; † 28. September 1825 ebenda)[2] und der aus dem Geschlecht Freuler stammenden Maria Anna Magdalena Josefa Tella (* 23. September 1774 in Näfels; † 30. Dezember 1849 in Schwyz), Tochter von Jodocus Fridolin Josef Anton Xaverius Freuler (1746–1830),[3] wuchs er in einem Umfeld politischer Verantwortung auf.

Nach achtjähriger Abwesenheit kehrte Oberst Nazar von Reding im Herbst 1814 nach dem Zusammenbruch des napoleonischen Kaisertums – bedingt durch den Russlandfeldzug 1812, die Völkerschlacht bei Leipzig 1813 und die Schlacht um Frankreich 1814 – nach Hause zurück. Im Herbst 1817 endete die Ehrenstelle eines spanischen Geschäftsträgers für General Nazar von Reding. In kurzer Zeit hatte sie ihm Beziehungen zu allem eingebracht, was in der damaligen Eidgenossenschaft Rang und Namen hatte. Diese Kontakte sollten seinem Sohn später zugutekommen.

Als Einzelkind brach Reding mit einer Jahrhunderte alten Familientradition: Die Redings hatten lange Zeit eine Militärkarriere in fremden Diensten (insbesondere in französischen und päpstlichen Diensten) als Zeichen ihrer Standesverpflichtung betrachtet. Bewusst verzichtete er auf diesen Weg und konzentrierte sich stattdessen auf die innerschwyzische Politik und Verwaltung.

Seine Onkel waren der General Theodor von Reding und Landammann Alois von Reding.

Zu seinen Vorfahren zählten der Glarner Landespannerherr Johann Jodocus Fridolin Freuler (1703–1782),[4] Landammann Kaspar Joseph Freuler (1658–1723),[5] Landvogt Fridolin Freuler (1626–1714),[6] Oberst Kaspar Freuler und der Söldnerführer Kaspar Gallati.

Am 12. September 1830 heiratete Nazar von Reding in Brunnen die 21-jährige Maria Josepha (* 1809 in Schwyz; † 1878 ebenda),[7] die Tochter von Jakob Ludwig Castell (1782–1819); gemeinsam hatten sie zwei Söhne und eine Tochter.

Ausbildung und erste Jahre

Nazar von Reding besuchte die Dorfschule in Schwyz, wo zu seinen Lehrern unter anderem Josef Dominik Abegg gehörte.

Im Jahre 1817 trat er in die Lateinschule in Schwyz über. Diese Schule war 1627 gegründet worden und bis ins 18. Jahrhundert in bestem Ansehen gestanden, doch der Franzoseneinfall hatte den Schulbetrieb stark in Mitleidenschaft gezogen. Landeshauptmann Alois von Reding hatte den Unterricht durch seinen Schulplan reorganisiert und das Gymnasium im November 1800 wiedereröffnet.

1817 war Rektor Georg Franz Suter (1788–1859) im Amt. Neu an die Schule kam der 23-jährige Priester Alois Fuchs, der aus Landshut zurückgekehrt war. Fuchs beschloss sofort, die Schule von Grund auf zu reformieren und einen neuen Schulplan auszuarbeiten. Dieser sah vor allem eine Vermehrung der Fächer auf 14 vor und nahm viele Anregungen aus dem Redingschen Schulplan von 1800 auf, der nur schlecht verwirklicht worden war.

Um das erweiterte Fächerangebot zu verwirklichen, zog Fuchs vier Laienlehrer heran: Bernhardin Hediger (1792–1817) für Französisch, Dominik Kündig (1793–1868)[8] für Italienisch, Joseph Anton Steinegger (1779–1846) für Naturgeschichte und Balthasar Anton von Reding (1787–1824) – Nazars eigener Cousin – für Mathematikunterricht. Diese vier verzichteten vorläufig auf Entgelt. Als dritter geistlicher Professor wurde der 27-jährige Theologiestudent Martin Anton Häring (1790–1865) von Schwyz angestellt.

Der von Fuchs eingeführte innovative Schulbetrieb scheiterte jedoch rasch. Spanisch und Turnen fielen bereits während der Beratungen weg. Der Tod des 25-jährigen Hediger führte zum Wegfall des Französischunterrichts. Im Schuljahr 1818/19 war von den vier Laienlehrern wahrscheinlich nur noch Nazars Cousin Balthasar tätig, der bis Herbst 1819 durchhielt. General Nazar gedachte deshalb, seinen Sohn von der Schule zu nehmen. Der sprachkundige General bedauerte besonders den Mangel an Unterricht in französischer Sprache. Seit den Tagen Ludwigs XIV. war das Französische zur Weltsprache geworden, und wegen der schweizerischen Soldtruppen in Frankreich errang diese Sprache auch in der Eidgenossenschaft grosse Bedeutung. Er überbrückte diese Ausbildungslücke zunächst durch Französischstunden bei seinem sprachgewandten Cousin, dem Kanzleidirektor Balthasar von Reding.

Von 1822 bis 1824 erhielt Reding Privatunterricht in Freiburg, wo er auch unter der Anleitung des reformpädagogisch bedeutsamen Jean Baptiste Girard lernte. Obwohl keine offiziellen Aufzeichnungen seinen Studienaufenthalt in Freiburg dokumentieren, zeigt eine reichhaltige Sammlung von Dokumenten in seinem Nachlass, dass er sich dort aufhielt. Er erhielt Lektionen in französischer und lateinischer Sprache sowie Unterricht in Mathematik, Fechten, Musik, Geschichte und Zeichnen. Nach zweijähriger Zeit im französischsprachigen Gebiet beherrschte er die französische Sprache in Wort und Schrift. Er las Literaten wie Boileau, Racine, Madame de Sévigné, Voltaire und Rousseau. Seine Lateinkenntnisse erlaubten ihm, Sallust und Tacitus zu übersetzen, und er zitierte Cicero, Vergil und Horaz.

Nach seiner Rückkehr nach Hause im Dezember 1824 hatte die Krankheit seines Vaters weitere Studienpläne blockiert. Bereits am 1. Oktober 1824 wird Nazar von Reding zum Unterbibliothekar und Sekretär ernannt. Mit Heinrich Martin Hediger (1765–1832), von Franz Xaver von Weber und Augustin Schibig sitzt er in den Sitzungen der Bibliotheksgesellschaft zusammen. Mit dem um 40 Jahre älteren Priester Augustin Schibig verbindet Reding bald eine enge Freundschaft.

Im November 1825 begab sich Nazar zur Weiterbildung nach Luzern, wo er bei Pater Girard verkehrte und als Hörer einzelne Unterrichtsfächer besuchte. Ende 1826 verlegte er seinen Studienort nach Zürich, um Rechtswissenschaften zu studieren.

Am Politischen Institut der Akademie Zürich besuchte Nazar mehrere Vorlesungen. Bei Professor Heinrich Escher folgte er der Vorlesung «Einleitung in das Studium der Geschichte überhaupt», die mit konzeptionellem Tiefgang die Historiografie, historische Kritik und philosophische Geschichte behandelte. Friedrich Ludwig Keller lehrte Rechtswissenschaft mit grossem Reformeifer, mahnte aber auch zur Bescheidenheit bei der Beurteilung öffentlicher Verhältnisse. Ferdinand Meyer, der Vater des später berühmten Dichters Conrad Ferdinand Meyer, lehrte Staatsrecht. Richter Johann Kaspar Ulrich las über Strafrecht und Strafprozess, und Nazar bezog von seinem Schulkameraden Johann Kaspar Bluntschli Manuskripte über die «Lehre vom Kriminal-Process». Ausserdem arbeitete er mit Hans Georg Finsler (1800–1863)[9] das schwyzerische Landrechtbuch durch.

Mit seinem Entschluss, die Akademie in Zürich zu besuchen, fiel zugleich die endgültige Entscheidung gegen eine Militärkarriere. Sein Vater hatte stattdessen für ihn eine Laufbahn als Magistrat angestrebt – Studium der Rechtswissenschaften, anschliessend Richteramt und möglicherweise die Ratsherrenlaufbahn, die bis zur Position eines Landammanns führen konnte.

Aufstieg in die politische Elite

Nach seiner Rückkehr aus Zürich 1828 widmete sich Reding intensiv gemeinnützigen Aktivitäten. Er wurde Mitglied der Bürgergesellschaft, die unter der Leitung des Priesters Augustin Schibig gegründet worden war. Doch sein wichtigstes Werkzeug zur Vermittlung reformerischer Ideen war das Schwyzerische Volksblatt, das die Gemeinnützige Gesellschaft ab 1829 herausgab.

Einer der bedeutendsten Beiträge Redings zur Schwyzer Gesellschaft war seine Unterstützung der Sekundärschulbewegung. Die Bürgergesellschaft von Schwyz hatte sich zum Ziel gesetzt, eine praktische, dem einfachen Bauernvolk angepasste Schule zu errichten – im Gegensatz zu den gelehrten Lateinschulen. Als die Aristokratenpartei 1836 die Jesuiten nach Schwyz berief – unter dem Vorwand religiöser und sittlicher Erziehung – arbeitete Reding zielstrebig daran, diese Initiative zu konterkarieren.

Die Bürgergesellschaft verdoppelte ihre Anstrengungen. Mit Unterstützung von reformorientierten Kantonen wie Genf, wo der Oberst Louis Rilliet und die Gemeinnützige Gesellschaft grosszügig spendeten, konnte die Sekundarschule am 13. Oktober 1837 eröffnet werden. Sie beschäftigte zwei Lehrer: den ehemaligen Lateinschullehrer Melchior Tschümperlin (1801–1879) und den Brunner Posthalter Felix Donat Kyd (1793–1869). Mit nur 39 Schülern – 20 Knaben und 19 Mädchen – war sie bescheiden, aber bedeutsam für die Schwyzer Bildungslandschaft.

Reding wirkte auch bei der Gründung einer Schule in Ingenbohl mit, wo sein Cousin Pfarrer Josef Karl von Reding und der energische Kyd beim Aufbau halfen.

Als einer der führenden Köpfe des Schwyzerischen Volksblatts veröffentlichte Reding Aufsätze über Staatsangelegenheiten sowie Justiz und redigierte Auszüge aus Müllers Schweizergeschichte[10]. Die Zeitung verfolgte ehrgeizige Ziele: Nützliche Belehrung für das häuslich-bürgerliche Leben, Abbau von Vorurteilen, Förderung von Handelsgeist und Verbesserung des Schulwesens und der Volksbildung. Der Ton war aufklärerisch, doch moderat; die Zeitung verstand sich als Organ zur Volksaufklärung im Geiste des Gemeinwohls.

Die Zeitung wurde jedoch schnell zum Zankapfel zwischen Altgesinnten und Neugesinnten. Die zunehmenden Spannungen führten Ende 1830 zur vorübergehenden Einstellung der Redaktion. Damit erlitt Redings Versuch, über öffentliche Medien auf die Volksmeinung einzuwirken, seinen ersten grossen Rückschlag.

Auch der Sparkasse[11] schenkt Reding seine Aufmerksamkeit. Diese Ersparniskasse war 1812 von der damaligen freiwilligen Armenpflege gegründet worden, um künftiger Verarmung vorzubeugen. Tatsächlich sind die ersten Einleger fast durchwegs Dienstboten, was der Sparkasse allerdings nur ein bescheidenes Geschäft ermöglicht. Gegen Ende der 1820er Jahre sind Nazar von Reding und Richter Meinrad Auf der Maur als Verwalter der Sparkasse genannt, die dieses Amt bis 1832 innehaben. Die 1832 neu erstellten Kassabücher tragen denn auch die Unterschrift der beiden genannten. Von Zellweger verlangt Reding 1831 die Statuten der Trogener Ersparniskasse, worauf er auch für die Schwyzer Sparkasse einen Entwurf für ein Reglement ausarbeitet. An der Reform der Sparkasse von 1832 scheint Reding also stark beteiligt gewesen zu sein.

Ein anderes Wirkungsfeld für Nazar von Reding ist die Gemeinnützige Gesellschaft, die sogenannte «Hülfsgesellschaft». Da der Staat sich damals sozial kaum betätigt, steht den Privatgesellschaften im Schul- und Armenwesen ein weites Feld offen. Ein Verzeichnis der Mitglieder von Redings Hand führt im September 1828 16 Personen auf, darunter ihn selbst. Frühmesser Schibig ist ebenfalls dabei, Präsident ist aber Landammann Hediger.

1832 erhielt Reding die Charge eines Quartierhauptmanns. Das zentrale politische Thema von Redings reformerischem Wirken war die Gleichberechtigung der ehemaligen Beisassen und der Bewohner der äusseren Bezirke. Nachdem die reaktionäre Landsgemeinde von 1829 den neuen Landleuten ihre politischen Rechte entzogen hatte, ergriff Reding entschieden Partei für die Unterdrückten. Er verfasste eine Abhandlung über das Rechtsverhältnis der neuen Landleute und verurteilte die «höchst willkürliche Kopf- und Vermögenssteuer» als Ungerechtigkeit.

Seine Argumentation war präzise und historisch untermauert: Einen Menschen zur Steuerzahlung zu verpflichten, nur weil er keinen Anteil an den Allmenden besass, kam ihm vor wie die Besteuerung eines Armen neben einem Begüterten. Der junge Jurist appellierte an die Schweizer Rechtstradition und an Artikel VII des Bundesvertrags von 1815, die politische Rechte als unveräusserlich für alle Kantonsbürger erklärten.

In dieser Position vertrat er bereits eine fortschrittliche Gesinnung: Er trat entschieden für die Rechtsgleichheit der ehemaligen Beisassen und der äusseren Bezirke ein, womit er sich den Forderungen jener Bevölkerungsgruppen anschloss, die unter dem alten Regime benachteiligt waren.

Mit dem Ausbruch der Schwyzer Wirren und dem Rückgang Schweiz gegen die reaktionäre Politik Innerschwyz intervenierten 1833 die eidgenössischen Behörden. Nach der militärischen Besetzung des Kantons einigten sich die zerstrittenen Kantonsteile auf einen Grundvertrag, der die Trennung verhindern sollte. Reding wurde zum Mitglied des 17-köpfigen Verfassungsrates gewählt und übernahm dort das Amt eines Sekretärs neben Melchior Diethelm.

Der Verfassungsrat arbeitete unter enormem Zeitdruck – der Grundvertrag vom 28. August 1833 war in nur elf Tagen entstanden, und die Ausarbeitung der Verfassung erfolgte noch schneller. Reding entwarf einen Verfassungsentwurf, bei dem ihm der Luzerner Staatsschreiber Constantin Siegwart-Müller half. Ein «nicht unbedeutender Teil» dieses Entwurfs ging in die endgültige Verfassung über.

Allerdings blieb Reding in entscheidenden Fragen unbesiegt. Sein Wunsch nach einer gleichmässigeren Einteilung des Kantons scheiterte am «Unabhängigkeitsgeiste der Bezirke». Die neue Verfassung vom 5. Oktober 1833 wahrte die Selbständigkeit der sieben Bezirke und führte zu einem eher lockeren Staatenbund als zu einem einheitlichen Ganzen.

Die Annahme der Verfassung verlief turbulent: Der Bezirk Schwyz wollte sie nur unter dem Vorbehalt «dem Drang der Umstände und der Gewalt der Waffen weichend» annehmen – dieselbe Ausrede, die früher zur Negierung von Zusicherungen geführt hatte. Der Verfassungsrat widersetzte sich dieser "Hintertür" hartnäckig, was zu wochenlangen Auseinandersetzungen führte. Letztlich einigten sich alle Beteiligten auf eine vorbehaltlose Annahme.

Der Schlüssel zum Verständnis von Redings politischen Handlungen liegt in seinem Konzept des «Liberallegitimismus». In einer prägnanten Formulierung schrieb er, dass Liberalität und Legitimität nicht Gegensätze seien, sondern innig verbunden: «Der rechtliche Mann muss liberallegitim seyn.» Fortschritt ja, aber in gesetzesmässigen Bahnen – das war seine Maxime. Diese Position unterschied ihn sowohl von radikalen Revolutionären, die alle überlieferten Strukturen zerstören wollten, als auch von starren Konservativen, die jede Neuerung ablehnten.

Der politische Vakuumzustand, der durch den Niedergang der alten oligarchischen Führungsschicht und die Zersplitterung der Kräfte in den äusseren Bezirken entstand, ebnete einem Vermittler wie Reding den Weg an die Spitze. Durch die erste in Rothenthurm durchgeführte Kantonsgemeinde wurde er 1833 als Landammann ins höchste Amt gewählt, stellte dieses jedoch bereits 1834 zur Verfügung, als sich eine konservative Gegenbewegung formierte.

Reding engagierte sich auch in der Wirtschaftsentwicklung des Kantons. 1835 schloss er einen Vertrag mit dem Webermeister Andreas Wakisbül von Menzingen ab, um die Seidenweberei nach Schwyz zu bringen. Er garantierte den Webern Kost, Logis und zwei Schweizerfranken wöchentlich und verpflichtete sich, persönlich für deren Arbeit zu haften. Bis 1836 sollten etwa fünfzig Webstühle in Schwyz tätig sein.

Er pflegte enge Freundschaften mit liberalen Reformern wie Johann Kaspar Zellweger (1768–1855), dem Luzerner Staatsschreiber Constantin Siegwart-Müller und dem Genfer Oberst Rilliet.

Landammann

Nach der eidgenössischen Besetzung von Schwyz im Herbst 1833 (siehe Geschichte des Kantons Schwyz#Drohende Kantonsspaltung) und der daraus resultierenden Kantonswiedervereinigung fand am 13. Oktober 1833 die erste Kantonslandsgemeinde in Rothenthurm statt. Das fragile politische Gleichgewicht machte traditionelle Kandidaten unmöglich: Die Behörde des Bezirks Schwyz hatte sich durch reaktionäre Politik diskreditiert, die äusseren Bezirke waren untereinander zerstritten, und der langjährige Führer Franz Joachim Schmid (1776–1839) hatte sein Vertrauen verspielt.

In dieser Sackgasse standen zwei Kandidaten zur Verfügung: General Ludwig Auf der Maur und der 27-jährige Hauptmann Nazar von Reding. Obwohl Reding völlig unerfahren in Ratsgeschäften war, sprachen mehrere Faktoren für ihn: Er galt als unbeteiligt an den Fehlern der Vergangenheit, genoss durch seine Verfassungsratsarbeit Anerkennung bei den Führern der äusseren Bezirke, war ein bekannter Liberaler und trug einen respektierten Namen. Die Landsgemeinde wählte ihn, als Nachfolger von Dominik Alois von Weber, zum ersten Kantonslandammann des wiedervereinigten Kantons.

Als Kantonslandammann bewies Reding Führungskompetenz in kritischen Momenten. Bei der turbulenten Bezirksgemeinde von Schwyz am 20. Oktober 1833, wo ein Tumult über die Wahlmodalitäten entstand, gelang es ihm, das aufgebrachte Volk durch Beschwörung beim Vaterlandseid zur Ruhe zu bewegen – eine erste Leistung seines versöhnenden Geistes.

In seiner Eröffnungsrede vor dem Kantonsrat am 24. Oktober verkündete Reding seinen Grundsatz: «Gleichheit für alle und gegen alle» sowie «Gutregieren» statt «Vielregieren». Er betonte Rechtsgleichheit als Fundament seiner Politikausrichtung und versprach, die verschiedenen Interessen des Kantons zu einen.

Die Regierungskommission unter Redings Präsidentschaft, der auch Kantonsstatthalter Melchior Diethelm (1800–1873) angehörte, arbeitete zielstrebig an der Reorganisation des Kantons. Innerhalb weniger Monate wurden Geschäftsordnungen für Friedensgerichte und Bezirksräte entworfen, die Gemeindeverwaltung organisiert, ein Schulwesen etabliert, und zahlreiche weitere Verordnungen ausgearbeitet. Diese intensive Legislativarbeit setzte moderne Verfassungsgrundsätze um, die teilweise von der Gesetzgebung des früheren Ausserschwyz inspiriert waren.

Ein besonderes Anliegen Redings war die Kirchenpolitik. Er stand seinem ehemaligen Professor Alois Fuchs bei, als dieser 1833 wegen seiner progressiven Predigten vom Churer Bischof Karl Rudolf von Buol-Schauenstein suspendiert wurde. Reding trat für den Druck von Fuchsens Schriften ein und bot sogar an, dessen Vermögen vor Beschlagnahme durch die Regierung zu schützen. Allerdings lehnte er die radikalen Kontrollmethoden der sogenannten Badener Artikel ab und setzte stattdessen auf die freie Entfaltung und aktive Mitarbeit des Klerus.

Reding hoffte, dass nach dem Tod Fürstbischofs Karl Rudolf im Oktober 1833 eine kirchliche Neuordnung möglich würde. Die Regierungskommission untersuchte die Bistumsfrage und versuchte, den Anschluss an das progressive Basel oder einen andern fortschrittlichen Bischofssitz zu erreichen, lehnte jedoch ein isoliertes «Urkantönlibistum» ab.

Die zunehmende politische Polarisierung machte Redings Versöhnungsansatz zunichte. Im Bezirk Schwyz verbreiteten sich Verleumdungen: Man warf ihm vor, ein Liberaler zu sein, die Altregierung untergraben zu haben und die «neuen Landleute» (früheren Beisassen) zu bevorzugen. Das Tagebuch von Alt-Schwyzer Schindler dokumentiert diese Volksfeindseligkeit gegenüber «Reding und Konsorten».

Die Bundesrevisionsfrage markierte den Wendepunkt. Während die Regierungskommission unter Reding eine partielle Revision des Bundesvertrages befürwortete, lehnte eine wachsende Oppositionsfraktion unter Franz Joachim Schmid – der nun ins gegnerische Lager wechselte – jede Revision ab. Im Grossen Rat wurde sogar Redings Kompromissantrag mit nur einer Stimme Vorsprung verworfen.

Bei der Kantonslandsgemeinde vom 4. Mai 1834 versuchte Reding, den gemässigten Michael Schorno (1772–1838) als seinen Nachfolger zu nominieren, wurde jedoch von Lärm und Tumult überwältigt. Sein Cousin und Stellvertreter Diethelm wurde sogar von der Bühne heruntergerissen.

Am 26. Mai 1834 legte Reding sein Amt nieder. In seiner Rücktrittserklärung führte er aus, dass ihm durch „schändliche Trölereien, Verdächtigungen und Verleumdungen“ das Vertrauen des Volkes geraubt worden sei – eine Voraussetzung, ohne die effektive Regierungsarbeit in einer Demokratie unmöglich sei.

Bei der Kantonslandsgemeinde vom 1. Juni 1834 wurde sein Cousin Theodor Ab-Yberg zum neuen Kantonslandammann gewählt.

Grossrat und Kantonsrichter

In den Jahren 1834–1840 fungierte er als Grossrat und Kantonsrichter für den Bezirk Einsiedeln. Als Kantonsrichter verfasste er eine Aehrenlese von Rechtsgrundsätzen, um in einem Land, «wo bei einer höchst mangelhaften Gesetzgebung das Recht noch fast in seinem Urzustand sich befindet», die Grundprinzipien zu dokumentieren.

Reding war auch Präsident einer Kommission zur Erarbeitung eines Reglements für den Grossrat.

Die Grossrats-Kandidatur für die Fortschrittlichen 1838 scheiterte und warf ihn in eine Phase der inneren Kritik am Geschehen; sie fiel in die Zeit des sogenannten Hörner- und Klauenstreits[12]. Am 6. Mai 1838 kam es an der Landsgemeinde («Prügellandsgemeinde») in Rothenturm zum sogenannten Hörner- und Klauenstreit, bei dem die kleinviehbesitzenden Kleinbauern unzufrieden waren, weil die Grossviehbesitzer (Hornmänner) beabsichtigten, die Verteilung der Weiderechte auf den Allmenden zu ihren Gunsten so zu regeln, dass diese nach der Anzahl der Hörner (dem Viehwert) und nicht nach der Anzahl der Köpfe berechnet wurden; stattdessen sollte die Berechnung des Viehauftriebs auf die Alpen nach einer kleineren Einheit, den Klauen, und nicht nach Grossvieheinheiten (Hörnern) vorgenommen werden. Dies führte zu einem gewalttätigen Angriff der Hörnermänner auf die Klauenmänner, deren Führer Reding war, obwohl er sich nicht offiziell an deren Spitze gesetzt hatte.[13] Bei dieser tumultartigen Versammlung wurde Reding direkt angegriffen. Nach dem Disteli-Kalender wurde er von mehreren bewaffneten Hornmännern zu Boden gerissen, konnte aber von zwei Einsiedlern geschützt und aus dem Gedränge gebracht werden. In der Gaststätte, wo er zu Mittag gegessen hatte, durchsuchten Knüttelmänner alle Zimmer mit dem Vorhaben, ihn zu töten. Reding flüchtete nach Engelberg ins Kloster, wo er für sich und seine Familie Zuflucht suchte. Dort traf er auf weitere Gewalt, als betrunkene Klosterknechte mit der Klauenpartei aneinandergerieten und Klosterfenster zerstört wurden. Nur das Eingreifen der Landammänner Josef Karl Benziger und Mathias Gyr (1800–1883) verhinderte Schlimmeres.

Nach der Niederlage von 1838 forderte Reding wiederholt seine Entlassung aus dem Grossrat und Kantonsgericht. 1840, nach Ablauf seiner sechsjährigen Amtszeit, gewährte die Einsiedler Bezirksgemeinde endlich sein Gesuch.

Er zog sich nach Engelberg zurück und widmete sich wissenschaftlichen Studien. Im Schulwesen engagierte er sich als unentgeltlicher Lehrer in Französisch und Naturgeschichte an der Bürgersekundarschule und unterstützte die gemeinnützige Arbeit der Bürgergesellschaft.

Bei den Kantonslandsgemeinden von 1842 wurde Reding erneut als Kandidat vorgeschlagen, erhielt aber jeweils weniger Stimmen als die Kandidaten der etablierten Hornpartei. Nach 1844 verschwand die Klauenpartei von der politischen Bühne.

Er war ein Verfechter von Verwaltungsreformen und setzte sich unter anderem für gedrucktes Rechnungsablegen ein, um Transparenz zwischen Behörden und Volk zu schaffen und das verloren gegangene Vertrauen wiederherzustellen. Er kritisierte den chaotischen Verwaltungszustand des Kantons.

Rückkehr und kommunale Verantwortung

Ab 1843 übernahm Reding neue Verantwortungen auf kommunaler Ebene: Die Armenpflege und das Waisenamt der Gemeinde Schwyz (1843), das Kantonsgericht (1844) und die Verwaltung der Oberallmeindkorporation (1846) waren Posten, die seinem Interesse an sozialen und wirtschaftlichen Angelegenheiten entsprachen.

Sonderbund und militärische Rolle

Politisch nahm Reding eine eigenständige Position ein. Er lehnte das konservative Regime seiner Zeit ab, doch billigte er den Sonderbund von 1847 – eine ambivalente Haltung, die seine Versuche widerspiegelte, zwischen den Lagern zu vermitteln. Im Sonderbundskrieg diente er 1847 als Major im Hauptquartier seines Cousins Theodor ab Yberg in Arth. Nach der Kapitulation Schwyz wählte ihn die letzte unter Rothenthurmer Bedingungen abgehaltene Landsgemeinde zum Landammann.

Sein politisches Geschick zeigte sich in seiner Weigerung, eine Strafverfolgung gegen die alte Regierung zu unterstützen – ein Verzicht, der für die innere Befriedung des zerrissenen Kantons entscheidend war.

Reformlandammann und Architekt der modernen Verwaltung

Im Verfassungsrat präsidierte Reding die Beratungen,[14] und 1848 wurde er vom Kantonsrat zum Landammann ernannt. Seine zentrale Leistung bestand darin, durch eine geschickte Verteilung der Ämter auf alle politischen Parteien den Abbau alter Feindschaften zu bewirken; gemeinsam mit Philipp Anton von Segesser führte er die Altkonservativen.[15] Diese Versöhnungspolitik bildete die Grundlage für eine Phase der administrativen Modernisierung ohne gleichzeitige politische Destabilisierung.

1848 gelang es ihm, den Erziehungsrat zu bewegen, beim Kantonsrat zu beantragen, in Schwyz eine Kantonsschule (siehe Stiftsschule Einsiedeln) mit sechs Gymnasialklassen zu errichten. Man unterhandelte mit dem Kloster Einsiedeln, dem man die Schule zu übertragen gedachte.[16]

Bis 1850 initiierte und verwirklichte Reding eine Reihe von Reformen, die den Kanton Schwyz in die Moderne führten: die Einführung der Volksschulpflicht, die Verabschiedung eines modernen Steuergesetzes, der Aufbau einer funktionstüchtigen Kantonskanzlei, die Errichtung von Strassen zur Verbesserung der innerkantonalen Mobilität und die Reorganisation des Landjägerkorps nach modernen Prinzipien. Diese kumulativen Leistungen führten dazu, dass die Zeitgenossen und die Nachwelt Reding als den «Baumeister» des neuen Kantons Schwyz bezeichneten. In dieser Zeit führte er auch den Verwaltungsjuristen und späteren Schwyzer Kanzleidirektor Martin Kothing in die Verwaltung des Kanton ein, den er bereits seit dessen Schulzeit unterstützte und begleitete.

1848 lehnte Reding die neue Bundesverfassung aus Gründen ab, die seinem politischen Denken entsprachen: Er fürchtete, dass die Zentralisierung zu stark ausfallen würde und föderalistische Autonomie gefährde. Nach deren Annahme durch das Volk gab er jedoch eine versöhnliche Erklärung ab.

In den letzten zwei Jahrzehnten seines Lebens (1848–1865) war Reding ständig präsent: als Kantonsrat (1848–1865), als Regierungsrat war er Erziehungsdirektor (1850–1852), Präsident des Kantonsgerichts (1852–1865) und schliesslich als Ständerat in der Bundesversammlung (1853–1854). Diese Ämterkombination zeigt seine ungebrochene Autorität und sein fortbestehendes Vertrauen bei seinen Wählern.

Politisch stand Reding in Briefkontakt mit konservativen Politikern der Eidgenossenschaft, pflegte also ein überkantonales Netzwerk von Gleichgesinnten. 1861 übernahm er die Redaktion der 1849 gegründeten Schwyzer Zeitung,[17] die er als Instrument für die Verbreitung seiner politischen Ideen nutzte: Neutralität im kirchenpolitischen Konfessionskonflikt, Verteidigung des föderalistischen Prinzips gegen zentralistische Tendenzen und Widerstand gegen die antiklerikale Politik der radikalen Bewegungen.

Literatur

  • Le landamann Nazar de Reding, de Schwytz (I.). In: Le chroniqueur vom 4. Januar 1866. S. 1 (Digitalisat).
  • Le landamann Nazar de Reding, de Schwytz (II.). In: Le chroniqueur vom 9. Januar 1866. S. 1 (Digitalisat).
  • Le landamann Nazar de Reding, de Schwytz (III.). In: Le chroniqueur vom 13. Januar 1866. S. 1–2 (Digitalisat).
  • Le landamann Nazar de Reding, de Schwytz (IV.). In: Le chroniqueur vom 16. Januar 1866. S. 1–2 (Digitalisat).
  • Le landamann Nazar de Reding, de Schwytz (V.). In: Le chroniqueur vom 18. Januar 1866. S. 1–2 (Digitalisat).
  • Le landamann Nazar de Reding, de Schwytz (VI.). In: Le chroniqueur vom 30. Januar 1866. S. 1 (Digitalisat).
  • Erinnerungen an Nazar v. Reding-Biberegg. In: Schweizerische Zeitschrift für Gemeinnützigkeit, Band 5. 1866. S. 347–357 (Digitalisat).
  • Nazar Reding. In: Gallerie berühmter Schweizer der Neuzeit, 2. Band. Baden im Aargau, 1871 (Digitalisat).
  • Nazar von Reding-Biberegg. In: Anton Philipp von Segesser: Sammlung kleiner Schriften, 2. Band. Bern, 1879. S. 446–447 (Digitalisat).
  • Nazar von Reding. In: Geschichte der Schweizerischen Volksschule, Bände 2–3. Zürich, 1887. S. 149–157 (Digitalisat).
  • Paul Wyrsch-Ineichen: Landammann Nazar von Reding-Biberegg (1806–1865): Baumeister des Kantons Schwyz. 1. Teil. In: Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz, Band 69. 1977. S. 1–154 (Digitalisat).
  • Paul Wyrsch-Ineichen: Landammann Nazar von Reding-Biberegg (1806–1865): Baumeister des Kantons Schwyz. 2. Teil. In: Mitteilungen des historischen Vereins des Kantons Schwyz, Band 70. 1978. S. 153–393 (Digitalisat).
  • Gertrud Wyrsch-Ineichen; Paul Wyrsch-Ineichen: Das Ringen um die Bundesverfassung von 1848 nach den Briefen der schwyzerischen Tagsatzungsgesandten an ihren Landammann Nazar von Reding. In: Der Geschichtsfreund : Mitteilungen des Historischen Vereins Zentralschweiz, Band 150. 1997. S. 35–117 (Digitalisat).
  • Gertrud Wyrsch-Ineichen; Paul Wyrsch-Ineichen: Abgeordnete zweiter Klasse: die ersten Schwyzer National- und Ständeräte 1848–1851 und ihre privaten Berichte aus Bern an Landammann Nazar von Reding. In: Der Geschichtsfreund: Mitteilungen des Historischen Vereins Zentralschweiz. Band 153. 2000. S. 5–172 (Digitalisat).
  • Paul Wyrsch-Ineichen: Nazar von Reding. In: Historisches Lexikon der Schweiz.

Einzelnachweise

  1. Franz Auf der Maur, Josef Wiget: Reding. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 11. Dezember 2014, abgerufen am 7. Januar 2026.
  2. Josef Wiget: Nazar Reding. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 5. August 2010, abgerufen am 5. Januar 2026.
  3. Familienstammbaum von Jodocus Fridolin Josef Anton Xaverius Freuler. Abgerufen am 7. Januar 2026.
  4. Veronika Feller-Vest: Johann Jodocus Fridolin Freuler. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 10. Januar 2005, abgerufen am 5. Januar 2026.
  5. Veronika Feller-Vest: Kaspar Joseph Freuler. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 3. März 2005, abgerufen am 7. Januar 2026.
  6. Veronika Feller-Vest: Fridolin Freuler. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 7. November 2002, abgerufen am 7. Januar 2026.
  7. Castell Josefa. In: Geneal-Forum. Abgerufen am 7. Januar 2026.
  8. Franz Auf der Maur: Dominik Kündig. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 1. November 2007, abgerufen am 2. Januar 2026.
  9. Markus Bürgi: Hans Georg Finsler. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 10. Februar 2003, abgerufen am 3. Januar 2025.
  10. Johannes von Müller: Die Geschichten der Schweizer. Durch Johannes Müller. Das erste Buch. 1780. 1780 (archive.org [abgerufen am 8. Januar 2026]).
  11. Die Geschichte der ältesten Regionalbank der Schweiz. In: Sparkasse Schwyz AG. Abgerufen am 8. Januar 2026.
  12. Erwin Horat: Hörner- und Klauenstreit. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. Mai 2010, abgerufen am 7. Januar 2026.
  13. Josef Wiget: Der Kanton Schwyz im Sonderbund 1847. In: Mitteilungen des Historischen Vereins des Kantons Schwyz. Band 89, 1997, S. 95, doi:10.5169/seals-167949 (e-periodica.ch [abgerufen am 7. Januar 2026]).
  14. Triner: Rückblick auf das Gemeindewesen von Schwyz, dessen Entwicklung und Verwaltung in politischer und materieller Hinsicht, seit der Verfassungs-Periode von 1848 bis Ende 1881. Benziger, 1882 (google.de [abgerufen am 7. Januar 2026]).
  15. Urs Altermatt: Der klassische Konservatismus (1848-1891). In: Historisches Lexikon der Schweiz. 28. Oktober 2010, abgerufen am 7. Januar 2026.
  16. Alois Steiner: Die Beziehungen Theodor Scherers zur Apostolischen Nuntiatur in Luzern und zu Giuseppe M. Bovieri 1848-1864. In: Zeitschrift für schweizerische Kirchengeschichte = Revue d’histoire ecclésiastique suisse. Band 94, 2000, ISSN 0044-3484, S. 51, doi:10.5169/seals-130302 (e-periodica.ch [abgerufen am 7. Januar 2026]).
  17. Erwin Horat: Schwyzer Zeitung. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 28. November 2012, abgerufen am 7. Januar 2026.