Naurath (Wald)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 49° 46′ N, 6° 53′ O | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Trier-Saarburg | |
| Verbandsgemeinde: | Hermeskeil | |
| Höhe: | 395 m ü. NHN | |
| Fläche: | 5,6 km² | |
| Einwohner: | 245 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 44 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54426 | |
| Vorwahl: | 06509 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TR, SAB | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 35 092 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Langer Markt 17 54411 Hermeskeil | |
| Website: | www.naurath-wald.de | |
| Ortsbürgermeister: | Dirk Nabakowski | |
| Lage der Ortsgemeinde Naurath (Wald) im Landkreis Trier-Saarburg | ||
Naurath (Wald) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hermeskeil an.
Geographische Lage
Der Ort oberhalb des Tales der Kleinen Dhron liegt elf Kilometer südöstlich von Schweich und 13 Kilometer östlich von Trier. Südlich des Ortes befindet sich der Naturpark Saar-Hunsrück.
Nachbargemeinden sind Detzem, Büdlich, Breit, Schönberg, Bescheid und Mehring.
Gemeindeteile sind Büdlicherbrück und Unternaurath.[2] Zum Ort gehört auch die ehemalige Naurather Mühle (Steinesmühle, Robertsmühle, heute Restaurant Rüssels Landhaus St. Urban).
Geschichte
Im Urbar der Reichsabtei St. Maximin (um 1220/30, mit Zusätzen aus dem 15. Jahrhundert) ist Naurath unter dem Namen Nuwilre („neuer Weiler“) eingetragen, mit vierundzwanzig abgabe- und dienstpflichtigen Höfen (mansi), zwei Mühlen (molendina), zwei Äckern (culturae) von 33 Joch und einer Weide von 6 Joch,[3.1] außerdem einem halben Hof der Äbtissin Hadewidis von Neumünster.[3.2]
Nach der Franzosenzeit kam der Ort zur Bürgermeisterei Beuren. 1934 wurde Naurath dem Amt Klüsserath zugeordnet. 1970 wurde die Gemeinde Naurath/Wald von der seit 1968 bestehenden Verbandsgemeinde Klüsserath in die Verbandsgemeinde Hermeskeil eingegliedert.
- Bevölkerungsentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Naurath (Wald), die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]
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Politik
Gemeinderat
Der Ortsgemeinderat in Naurath besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]
Bürgermeister
Dirk Nabakowski wurde am 20. August 2019 Ortsbürgermeister von Naurath.[6] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 97,71 % gewählt worden.[7] Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 80,6 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.[8]
Sein Vorgänger Werner Weber hatte das Amt 35 Jahre ausgeübt.[6]
Wappen
| Blasonierung: „Von Blau und Gold gespalten, vorn drei goldene Ähren, hinten zwei rote Balken.“ | |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- Katholische Filialkirche St. Walburga und St. Quirin
- Felsenkapelle
Regelmäßige Veranstaltungen
Kirmes im Mai, Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr im Juli.
Wirtschaft und Infrastruktur
Unternehmen
Westlich des Ortes befindet sich der Windpark Mehringer Höhe der juwi Holding AG mit 16 Windenergieanlagen auf den Gemarkungen Mehring (10 Anlagen), Naurath (3) und Bescheid (3).
Verkehr
Durch das Gemeindegebiet verlaufen die Landesstraße 148, die Landesstraße 150 und die Bundesautobahn 1 sowie mehrere Kreisstraßen. Die nächstgelegene Anschlussstelle (Autobahn) ist die AS Mehring.
Literatur
- Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Band 15, Abt. 2. L. Schwann, Düsseldorf 1936 (Die Kunstdenkmäler des Landkreises Trier), Nachdruck vom Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook, Trier 1981, S. 252–253.
Weblinks
- Website von Naurath/Wald
- Linkkatalog zum Thema Naurath/Wald bei curlie.org (ehemals DMOZ)
- Literatur über Naurath in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Einzelnachweise
- ↑ a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Juli 2025. S. 118 (PDF; 2,5 MB).
- ↑ Heinrich Beyer u. a.: Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die Preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien. Band II, Koblenz 1865 (Online bei dilibri.de)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 25. Februar 2020.
- ↑ Wahl zum Ortsgemeinderat (Mehrheitswahl): 9. Juni 2024, Naurath. Verbandsgemeinde Hermeskeil, abgerufen am 16. August 2025.
- ↑ a b Letzte Ortsgemeinde „unter der Haube“. In: Rund um Hermeskeil, Ausgabe 35/2019. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, abgerufen am 1. Februar 2021.
- ↑ Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Ehemals im (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 1. Februar 2021 (siehe Hermeskeil, Verbandsgemeinde, zehnte Ergebniszeile). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
- ↑ Naurath (Wald), Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 16. August 2025.