Natalja Torschina-Alimschanowa

Natalja Torschina-Alimschanowa
Voller Name Natalja Wjatscheslawowna Torschina-Alimschanowa
Nation Kasachstan Kasachstan
Geburtstag 4. Oktober 1968 (57 Jahre)
Geburtsort KemerowoSowjetunion
Größe 173 cm
Gewicht 62 kg
Karriere
Disziplin 400-Meter-Hürdenlauf
Bestleistung 54,50 s
Status zurückgetreten
Karriereende 2005
Medaillenspiegel
Asienspiele 2 × 1 × 2 ×
Asienmeisterschaften 2 × 2 × 1 ×
Ostasienspiele 1 × 0 × 0 ×
Zentralasienspiele 5 × 0 × 0 ×
 Asienspiele
Bronze Hiroshima 1994 400 m Hürden
Gold Bangkok 1998 400 m Hürden
Bronze Bangkok 1998 4 × 400 m
Gold Busan 2002 400 m Hürden
Silber Busan 2002 4 × 400 m
Asienmeisterschaften
Gold Manila 1993 400 m Hürden
Bronze Jakarta 1995 400 m Hürden
Silber Fukuoka 1998 400 m Hürden
Gold Colombo 2002 400 m Hürden
Silber Manila 2003 400 m Hürden
 Ostasienspiele
Gold Busan 1997 400 m Hürden
Zentralasienspiele
Gold Taschkent 1995 400 m Hürden
Gold Almaty 1997 100 m Hürden
Gold Almaty 1997 400 m Hürden
Gold Duschanbe 2003 400 m Hürden
Gold Duschanbe 2003 4 × 400 m
letzte Änderung: 4. November 2025

Natalja Wjatscheslawowna Torschina-Alimschanowa (russisch Наталья Вячеславовна Торшина-Алимжанова, engl. Transkription Natalya Torshina-Alimzhanova; * 4. Oktober 1968 in Kemerowo, RSFSR, Sowjetunion als Natalja Torschina) ist eine ehemalige kasachische Hürdenläuferin, die sich auf die 400-Meter-Distanz spezialisiert hat. Sie ist Inhaberin des kasachischen Landesrekordes, siegte bei den Asienspielen und den Asienmeisterschaften und zählt damit zu den erfolgreichsten Leichtathletinnen ihres Landes.

Sportliche Laufbahn

Ihren ersten internationalen Wettkampf bestritt Natalja Torschina-Alimschanowa vermutlich im Jahr 1993, als sie bei den Asienmeisterschaften in Manila in 56,70 s die Goldmedaille über 400 m Hürden gewann. Anschließend belegte sie bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart in 55,78 s im Finale den achten Platz. Im Jahr darauf belegte sie bei den Goodwill Games in St. Petersburg in 58,25 s ebenfalls den achten Platz und anschließend wurde sie beim IAAF World Cup in London in 57,60 s Sechste. Daraufhin gewann sie bei den Asienspielen in Hiroshima in 55,81 s die Bronzemedaille hinter der Chinesin Leng Xueyan und Hsu Pei-ching aus Taiwan. 1995 gewann sie bei den Asienmeisterschaften in Jakarta in 58,88 s die Bronzemedaille hinter der Taiwanesin Hsu Pei-Ching und Reawadee Srithoa aus Thailand. Anschließend belegte sie bei den Weltmeisterschaften in Göteborg in 56,75 s im Finale erneut den achten Platz. Zudem siegte sie in 57,7 s bei den Zentralasienspielen in Taschkent. Im Jahr darauf nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Atlanta teil und schied dort mit 55,94 s in der ersten Runde aus. 1997 siegte sie in 55,90 s bei den Ostasienspielen in Busan und im August schied sie bei den Weltmeisterschaften in Athen mit 56,64 s in der ersten Runde aus. Zudem siegte sie bei den Zentralasienspielen in Almaty in 14,02 s im 100-Meter-Hürdenlauf sowie in 57,26 s über 400 m Hürden. Im Jahr darauf gewann sie bei den Asienmeisterschaften in Fukuoka in 56,34 s die Silbermedaille hinter der Chinesin Li Rui und im Dezember siegte sie in 55,33 s bei den Asienspielen in Bangkok und gewann mit der kasachischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:37,16 min gemeinsam mit Swetlana Badrankowa, Swetlana Kasanina und Swetlana Bodrizkaja die Bronzemedaille hinter den Teams aus der Volksrepublik China und Indien.

1999 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Sevilla mit 55,26 s im Halbfinale über 400 m Hürden aus und im Jahr darauf schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Sydney mit 56,22 s ebenfalls im Semifinale aus. 2001 schied sie bei den Weltmeisterschaften in Edmonton mit 56,45 s im Halbfinale aus und im Jahr darauf siegte sie in 55,81 s erneut bei den Asienmeisterschaften in Colombo. Anschließend belegte sie beim IAAF World Cup in Madrid in 56,38 s den fünften Platz und siegte dann im Oktober in 56,13 s erneut bei den Asienspielen in Busan. Zudem gewann sie dort mit der Staffel in 3:31,72 min gemeinsam mit Tatjana Roslanowa, Olga Tereschkowa und Swetlana Bodrizkaja die Silbermedaille hinter dem indischen Team. 2003 schied sie bei den Weltmeisterschaften nahe Paris mit 55,24 s im Semifinale über die Hürden aus und kam auch mit der Staffel mit 3:31,20 min nicht über den Vorlauf hinaus. Anschließend gewann sie bei den Asienmeisterschaften in Manila in 55,88 s die Silbermedaille im Hürdenlauf hinter der Chinesin Huang Xiaoxiao. Daraufhin siegte sie in 57,80 s bei den Zentralasienspielen in Duschanbe und gewann dort in 3:37,44 min auch mit der Staffel die Goldmedaille. Anschließend siegte sie in 55,81 s bei den Afro-asiatischen Spielen in Hyderabad. Im Jahr darauf schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Athen mit 55,08 s im Halbfinale über 400 m Hürden aus und anschließend belegte sie beim IAAF World Athletics Final in Monaco in 56,12 s den sechsten Platz. 2005 kam sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 58,26 s nicht über den Vorlauf hinaus und anschließend belegte sie bei den Asienmeisterschaften in Incheon in 57,50 s den fünften Platz im Hürdenlauf und gewann im Staffelbewerb in 3:32,61 min gemeinsam mit Anna Gawrjuschenko, Tatjana Roslanowa und Olga Tereschkowa die Silbermedaille hinter dem indischen Team. Daraufhin beendete sie ihre aktive sportliche Laufbahn im Alter von 37 Jahren.

In den Jahren 2000 und von 2002 bis 2005 wurde Torschina-Alimschanowa kasachische Meisterin im 400-Meter-Hürdenlauf.

Persönliche Bestzeiten

  • 400 Meter: 52,57 s, 3. Mai 2005 in Bangkok
  • 400 m Hürden: 54,50 s, 27. Mai 2000 in St. Antonio