Naphtholgrün B
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Naphtholgrün B | |||||||||||||||
| Andere Namen | ||||||||||||||||
| Summenformel | C30H15FeN3Na3O15S3 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
dunkelgrünes Pulver[2] | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 878,46 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
620 kg·m−3 (Schüttdichte)[3] | |||||||||||||||
| Löslichkeit | ||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Naphtholgrün B (systematische Bezeichnung nach Colour Index C.I. Acid Green 1) ist ein äußerst lichtechter grüner Farbstoff aus der Klasse der Säurefarbstoffe und gehört zu den Nitrosoverbindungen. Das Barium-Salz des Farbstoffs ist im Colour Index unter der Bezeichnung C.I. Pigment Green 12 (C.I. 10020:1) gelistet.[5]
Darstellung
Das 1885 von Otto Hoffmann erfundene und von der Frankfurter Anilinfarbenfabrik Gans & Co. patentierte Naphtholgrün B erhält man durch Nitrosierung von 6-Hydroxynaphthalin-2-sulfonsäure und anschließender Umsetzung mit Eisen(III)-chlorid.[6][7]
Eigenschaften
Das Absorptionsmaximum liegt bei 714 nm (Wasser), der pH-Wert (10 g/l H2O, 20 °C) beträgt 9,3.[2]
Verwendung
Industriell wird Naphtholgrün B zum Färben von Wolle, Nylon, Papier, eloxiertem Aluminium und Seife verwendet.
Darüber hinaus fand es auch bei Mehrfachfärbungen von Tierzellen Verwendung.
Literatur
- Richard W. Horobin, John A. Kiernan: Conn's Biological Stains: A Handbook of Dyes, Stains and Fluorochromes for Use in Biology and Medicine. 10. Auflage. BIOS Scientific Publ., Oxford 2002, ISBN 1-85996-099-5, S. 101–102.
Einzelnachweise
- ↑ Eintrag zu CI 10020 in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 13. November 2021.
- ↑ a b c d e Datenblatt Naphthol Green B, Technical grade bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 25. Oktober 2014 (PDF).
- ↑ Datenblatt Naphtholgrün B (PDF) bei Carl Roth, abgerufen am 26. Oktober 2014.
- ↑ Naphthol Green B ( vom 25. Oktober 2014 im Internet Archive). Santa Cruz Biotech.
- ↑ Society of dyers & colourists (Hrsg.): Colour Index. 3. Auflage. Band 4. Lund Humphries, Bradford & London 1971, S. 4002 (Digitalisat [abgerufen am 5. November 2025]).
- ↑ Otto Hoffmann: Ueber die Verbindungen der Nitrosonaphtole und Nitrosonaphtolsulfosäuren mit Eisen und Kobalt. In: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. Band 18, Nr. 1, 1885, S. 46–46, doi:10.1002/cber.18850180109.
- ↑ Patent DE28065: Verfahren zur Darstellung grüner, brauner und gelber Farbstoffe durch Einwirkung von Metallen auf Nitrosonaphtholsulfosäuren. Angemeldet am 19. Januar 1884, veröffentlicht am 9. Juli 1884, Anmelder: Frankfurter Anilinfabrik Gans & Co..