Nadine Faustin-Parker
| Nadine Faustin-Parker | ||||||||||
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| Nation | Haiti Vereinigte Staaten (bis 1999) | |||||||||
| Geburtstag | 14. April 1976 (49 Jahre) | |||||||||
| Geburtsort | Brüssel, Belgien | |||||||||
| Größe | 163 cm | |||||||||
| Karriere | ||||||||||
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| Disziplin | 100-Meter-Hürdenlauf | |||||||||
| Bestleistung | 12,74 s | |||||||||
| Status | zurückgetreten | |||||||||
| Karriereende | 2008 | |||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||
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| letzte Änderung: 2. Januar 2026 | ||||||||||
Nadine Faustin-Parker (* 14. April 1976 in Brüssel, Belgien als Nadine Faustin) ist eine ehemalige haitianisch-US-amerikanische Hürdenläuferin, die sich auf die 100-Meter-Distanz spezialisiert hat und aktuell Inhaberin des Landesrekordes ist.
Sportliche Laufbahn
Nadine Faustin-Parker startete bis 1999 für die Vereinigten Staaten und absolvierte dort auch ein Studium an der University of North Carolina at Chapel Hill. 1999 startete sie dann für Haiti bei den Weltmeisterschaften in Sevilla und schied dort mit 13,32 s im Viertelfinale über 100 m Hürden aus. Im Jahr darauf nahm sie erstmals an den Olympischen Sommerspielen in Sydney teil und schied auch dort mit 13,25 s im Viertelfinale aus. Zudem war sie dort Fahnenträgerin Haitis während der Eröffnungsveranstaltung der Spiele. 2001 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Lissabon mit 8,24 s im Halbfinale im 60-Meter-Hürdenlauf aus und im Juli gewann sie bei den Spielen der Frankophonie in Ottawa in 13,05 s die Bronzemedaille über 100 m Hürden hinter der Kanadierin Perdita Felicien und Patricia Buval aus Frankreich. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Edmonton mit 13,15 s in der ersten Runde aus. Im Jahr darauf gewann sie bei den Zentralamerika- und Karibikspielen (CAC) in San Salvador in 13,84 s die Bronzemedaille hinter der Jamaikanerin Dionne Rose-Henley und Princesa Oliveros aus Kolumbien und belegte in 12,38 s den achten Platz im 100-Meter-Lauf. 2003 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham mit 8,15 s im Semifinale über 60 m Hürden aus und im Juli gewann sie bei den CAC-Meisterschaften in St. George’s in 12,82 s die Silbermedaille hinter der Jamaikanerin Delloreen Ennis-London. Anschließend belegte sie bei den Panamerikanischen Spielen in Santo Domingo in 12,95 s den siebten Platz, ehe sie bei den Weltmeisterschaften nahe Paris mit 13,01 s im Halbfinale ausschied. Im Jahr darauf kam sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Budapest mit 8,14 s nicht über den Vorlauf über 60 m Hürden hinaus und im Sommer schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Athen mit neuem Landesrekord von 12,74 s im Halbfinale aus.
2005 siegte sie in 12,83 s über 100 m Hürden bei den Zentralamerika- und Karibikmeisterschaften in Nassau und anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Helsinki mit 13,27 s im Halbfinale aus. Im Jahr darauf schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Moskau mit 8,07 s im Halbfinale über 60 m Hürden aus und im Juli gewann sie bei den CAC-Spielen in Cartagena in 12,91 s die Silbermedaille über 100 m Hürden hinter der Kubanerin Anay Tejeda. 2007 belegte sie bei den erstmals ausgetragenen NACAC-Meisterschaften in San Salvador in 13,42 s den vierten Platz und anschließend gelangte sie bei den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro mit 13,26 s auf Rang sieben. Daraufhin schied sie bei den Weltmeisterschaften in Osaka mit 13,16 s in der ersten Runde aus. Im Jahr darauf belegte sie bei den CAC-Meisterschaften in Cali in 12,99 s den vierten Platz und anschließend kam sie bei den Olympischen Sommerspielen in Peking mit 13,25 s nicht über den Vorlauf hinaus. Daraufhin beendete sie ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 32 Jahren.
Persönliche Bestleistungen
- 100 Meter: 11,37 s (+0,2 m/s), 21. Mai 2010 in Cayenne
- 60 Meter (Halle): 7,50 s, 14. Januar 2006 in Chapel Hill
- 100 m Hürden: 12,74 s (+1,7 m/s), 23. August 2004 in Athen (haitianischer Rekord)
- 60 m Hürden: 7,99 s, 17. Februar 2006 in Düsseldorf (haitianischer Rekord)
Weblinks
- Nadine Faustin-Parker in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Nadine Faustin-Parker in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)