Nélio Pereira Pita

Nélio Pereira Pita CM (* 11. Oktober 1973 in Estreito de Câmara de Lobos) ist ein portugiesischer römisch-katholischer Ordensgeistlicher und Weihbischof in Braga.

Leben

Nélio Pereira Pita trat am 5. September 1994 der Ordensgemeinschaft der Lazaristen bei und legte am 25. März 1999 die ewige Profess ab. Er erlangte an der Katholischen Universität Portugal in Lissabon ein Lizenziat im Fach Katholische Theologie und an der Päpstlichen Universität Comillas in Madrid ein Lizenziat im Fach spirituelle Theologie. Pita wurde am 18. Juli 1999 in Salvaterra de Magos zum Diakon geweiht und empfing am 29. Juli 2000 in der Kathedrale von Funchal das Sakrament der Priesterweihe. Nach weiterführenden Studien erwarb er am Instituto Universitário de Ciências Psicológicas, Sociais e da Vida in Lissabon einen Master im Fach Klinische Psychologie. Zudem belegte er bei der Società portoghese di Psicologia Clinica in Lissabon Kurse im Fach Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.[1]

Von 2003 bis 2008 fungierte Nélio Pereira Pita als Regens des Priesterseminars der portugiesischen Ordensprovinz der Lazaristen, bevor er Pfarrer der Pfarrei Santo Tomás de Aquino in Lissabon wurde. Zudem gehörte er von 2014 bis 2020 dem Seminario Internazionale di Studi Vincenziani an. Von 2020 bis 2022 wirkte er als Visitator der portugiesischen Ordensprovinz der Lazaristen. Ab 2022 war Pita Generalassistent bei der Generalkurie der Lazaristen in Rom.[1]

Am 6. Juni 2025 ernannte ihn Papst Leo XIV. zum Titularbischof von Garba und zum Weihbischof in Braga.[1] Der Erzbischof von Braga, José Manuel Garcia Cordeiro, spendete ihm am 27. Juli desselben Jahres die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Bischof von Funchal, Nuno Brás da Silva Martins, und der emeritierter Bischof von Portalegre-Castelo Branco, Augusto César Alves Ferreira da Silva CM. Sein Wahlspruch Ut vitam habeant („Damit sie das Leben haben“) stammt aus Joh 10,10 .

Einzelnachweise

  1. a b c Nomina di Vescovo Ausiliare di Braga (Portogallo). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 6. Juni 2025, abgerufen am 8. Dezember 2025 (italienisch).