Musée des Beaux-Arts d’Angers
Das Musée des Beaux-Arts d’Angers ist ein Kunstmuseum im westfranzösischem Angers an der Loire. Es befindet sich in einem alten Stadtpalais, dem Logis Barrault an der Place Saint-Eloi nah der historischen Altstadt von Angers. Das Museum ist ein Teil des Toussaint-Komplexes, der aus dem Garten des Kunstmuseums, der Galerie David d’Angers und der städtischen Bibliothek besteht. Es stellt seine umfassende Sammlung auf einer Fläche von 7000 m² aus.
Geschichte
Zum Ende der französischen Revolution hat das Direktorium 1797 die neu gegründete Écoles centrales de Maine et Loire in das Hôtel particulier Logis Barrault verlegt.[1] Im Mai 1801 öffnete das Museum der École centrale nach dem Modell des Musée du Louvre und zwei Jahre später wieder abgeschafft. Aufgrund des Gemeindewillens wurde die Gemäldegalerie jedoch bewahrt und kam zusammen mit einem naturhistorischen Kabinett und der Bibliothek unter städtische Verwaltung und wurde 1805 dort wiedereröffnet.
Das Museum wurde in den zwei folgenden Jahrhunderten regelmäßig mit Vermächtnissen und namhaften Schenkungen erweitert, unter anderem mit der von Pierre-Jean David. Der alte Speisesaal des Palais wurde so 1839 zur Galerie David d’Angers umgewidmet und verblieb so bis 1984.
Im Jahr 1859 bereicherte Lancelot Theodore Turpin de Crissé (1782–1859) das Museum mit seiner Sammlung ägyptischer, griechischer und römischer Antiken, sowie Glaswaren, Emaillen und Fayencen, als auch Zeichnungen und zahlreicher Bilder, darunter Paolo und Francesca von Jean-Auguste-Dominique Ingres und einige Werke der Frührenaissance wie ein Triptychon der Schule von Avignon. Die eklektische Sammlung, typisch für den Zeitgeschmack der Restauration, wurde seinerzeit auf einen Gesamtwert von einer Million Francs geschätzt. Der Maler Guillaume Bodinier bot der Stadt 1861 den Logis Pincé an, um den Objekten der Sammlung de Crissé Platz zu bieten.
Die Galerie Beaurepaire mit unter anderem Der Tanz von Charles-Adolphe Gumery und Der Tod des Priamos von Pierre-Narcisse Guérin wurde vom Stadtarchitekten Charles Demoget um die Galerie David d’Angers herum entworfen und 1887 eröffnet. Im Jahr 1915 vermachte schließlich Graf Étienne de Saint Genys seine Sammlung der Stadt Angers.[2] Er folgte damit dem Beispiel seines Großonkels Lancelot Théodore Turpin de Crissé.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde für das baufällige Hauptgebäude eine weitere Vergrößerung geplant. Aus dem ambitionierten Projekt ging jedoch allein ein neuer Eingangsbereich für die Öffentlichkeit hervor.
Im Jahr 1944 wurde das Museum durch den Krieg zerstört[3] und zwei Jahre später wurde es auf die Liste der musée de province classés gesetzt. Ab 1949 wurde das Museum schnell wieder aufgebaut und eröffnete seine Pforten 1950. Die Konservatoren mussten sich also an die Ortsbeschränkungen anpassen, ohne wirklich die Sammlung angemessen bearbeiten zu können.
Im Jahr 1977 wurde ein Plan zur Neugestaltung des Musée des Beaux-Arts aufgenommen. 1980 wurde entschieden, die städtische Bibliothek auszugliedern und die Galerie David d’Angers in die Räumlichkeiten des Priesterseminars der Abtei Toussaint zu verlegen, wo sie 1984 von Staatspräsident François Mitterrand eröffnet wurde.
Zwischen 1999 und 2004 wurden wichtige Renovierungsarbeiten durch die Architekten Gabor Mester de Parajd und Antoine Stinco durchgeführt.[3]
Im Jahr 2003 erbte Angers das Schloss Villevêque, dessen letzter Eigentümer Daniel Duclaux es der Stadt samt seines Inventars vermachte. Dieses bestand aus mehr als 900 Werken, hunderte Möbel, ungefähr 60 Manuskripte und Inkunabeln, italienische und hispanisch-maurische Keramiken, Email aus Limousin, 70 Kunstobjekte, darunter mittelalterliche polychrome Skulpturen aus Stein und Holz und Renaissance-Tapisserien aus Flandern.[4] Im selben Jahr noch wurde das Schlossmuseum von Villevêque der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und an die Museen von Angers angebunden.[5]
Die fünf Museen von Angers registrierten im Jahr 2011 zusammen 166.542 Besucher.[6]
Ausstellungsräume
Das Museum stellt seine Sammlung auf einer Fläche von 7000 m² aus.[7] 2500 m² stehen dabei für die ständige Sammlung, 500 m² für die temporären Ausstellungen, 1000 m² für Kommunikation mit der Öffentlichkeit (Empfangshallen, Verbindungsgänge, Auditorium, Filmsaal, Café und Museumshop) zur Verfügung. 3000 m² wird von dem Depot und technischen Räumlichkeiten in Anspruch genommen.
Sammlung
Permanente Sammlung
900 von 1700 Werken aus dem Museumsbesitz sind ausgestellt. Ungefähr 150 Werke wurden während den Arbeiten am Museum restauriert. Die Werke sind in zwei Abteilungen ausgestellt.
Abteilung Kunstgeschichte
Das Museum zeigt eine reichhaltige Sammlung Malereien, Kunstobjekte und Skulpturen vom 14. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert. Zwei Räume in der ersten Etagen sind der französischen, italienischen und flämischen Frührenaissance des 14. Jahrhunderts gewidmet. Außerdem werden dort Objekte von Ende des Mittelalters und der Renaissance ausgestellt. Man findet in diesen Räumen Werke von Segna di Bonaventura, Benvenuto Tisi Garofalo, Jean Bellegambe, Jan Brueghel dem Älteren, Hendrick van Balen, Frans Francken, Jacob Jordaens (Selbstporträt), Nicolaes Berchem, Jan Asselijn, Jan van Kessel, Willem van Mieris, Jacob van Ruisdael, Theodoor van Thulden, Jacob van Es, David Teniers der Jüngere, Philippe de Champaigne, Charles Le Brun, Charles de La Fosse, Jacques Stella, Pierre Mignard, Antoine Coypel, Sisto Badalocchio, Pier Francesco Mola, Giovanni Battista Vanni, Lorenzo Lippi (Allegorie der Simulation), Luca Giordano, Francesco Solimena, Francesco Guardi oder auch Giambattista Tiepolo mit seiner berühmten Apotheose des Hauses Pisani, Skizze für den Plafond der Villa Pisani in Stra in Venezien.
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Segna di Bonaventura, Das jüngste Gericht, um 1305
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Anonym, Kreuzigung, 1380.
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Anonym, Jungfrau mit Kind, um 1450
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Anonym, Die Jungfrau Maria und der heilige Johannes der Täufer verehren das Jesuskind, um 1480
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Unbekannt, Porträt von Agnès Sorel, 16. Jh.
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Giambattista Tiepolo, Apotheose des Hauses Pisani, 1760
Auf der zweiten Etage kann der Besucher Werke des 18. und 19. Jahrhunderts erkunden. Aus dem französischen 18. Jahrhundert unter der Regentschaft Ludwigs XV. und Ludwigs XVI, das einen Schwerpunkt der Sammlung ausmacht, findet man Werke von Antoine Watteau, François Desportes, Carle Van Loo, Jean Honoré Fragonard (drei Skizzen, Die Verfolgung, Die Überraschung und Die Nymphe Io und Jupiter, die Bilder Cephalus und Procris, Diana und Callisto, Coresus und Callirrhoé), François Boucher, Jean François de Troy, Noël Hallé, Nicolas Lancret, Jean-Baptiste Pater, Stillleben Jean Chardins (Pfirsiche und Pflaumen), Jean-Baptiste Greuze, Hubert Robert, François-André Vincent, Jacques Louis David und Joseph-Marie Vien. Zu den Skulpturen gehört Jean-Antoine Houdons berühmte Büste Voltaires. Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts wird repräsentiert von Ingres, Pierre-Narcisse Guérin, Camille Corot, Ary Scheffer, Eugène Devéria und Pierre Puvis de Chavannes.
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Antoine Watteau, In Erwartung einer Erklärung, 18. Jahrhundert
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Hubert Robert, Fantastische Landschaft mit Ruinen, 1760–1770
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Jean-Honoré Fragonard, Coresus und Callirrhoe, 1765
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Jean Auguste Dominique Ingres, Paolo und Francesca, 1819
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Guillaume Bodinier, Der Heiratsantrag, 1825
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Jules Dauban, Aufnahme eines Fremden bei den Trappisten, 1864
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Maurice Denis, Der hl. Georg auf rotem Felsen, 1910
Auf der ersten Etage ist ein großer Saal der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts und der zeitgenössischen Kunst gewidmet. Schließlich im Erdgeschoss gibt es den Salle Gumery, in dem großformatige Bilder aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und Skulpturen ausgestellt werden. Man findet dort Pierre Narcisse Guérin und Henri Gervex und andere für die großen akademischen Formate des 19. Jahrhunderts. Die zweite Hälfte des Jahrhunderts wird mit Werken von Eugène Boudin, Johan Barthold Jongkind, Alfred Sisley, Henri Lebasque oder auch Albert Lebourg repräsentiert.
Für das 20. Jahrhundert kann man Maurice Denis (Heiliger Georg auf roten Felsen), Maxime Maufra, Louis Valtat und den aus Angers stammenden Alexis Mérodack-Jeaneau nennen. Zeitgenössische Kunst wird etwa von François Morellet, Jean-Pierre Pincemin oder auch Daniel Tremblay vertreten.
Abteilung Geschichte von Angers
Mit der Sammlung des ehemaligen Antikenmuseums, nach Ausgrabungen in Angers und nach Ankäufen wurden eine Galerie mit archäologischen Objekten und kunsthandwerklichen Gegenständen aufgebaut. Die archäologischen Funde decken die ersten Spuren der Besiedelung im Neolithikum und der Entstehung der gallo-römischen Stadt Juliomagus auf.
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Protome eines Greifen, Bronze, 600 vor Christus
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Löwenwächter am Eingang eines Grabmonuments (Kalkstein, 2. Jahrhundert)
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Polychromes Mosaik mit geometrisch-floralen Dekor, Ende des 2. Jahrhunderts
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Modell eines gallo-römischen Töpferofens
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Kartografische Rekonstruktion des kaiserzeitlichen Juliomagus anhand der archäologischen Funde
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Bild des Amphitheaters von Grohan von Marie-Louis-Claude Coulet de Beauregard, 18. Jahrhundert
Grafische Sammlung
Neben Fotografien und Druckgrafiken besitzt das Kupferstichkabinett mehr als 13500 Zeichnungen und ist damit eine der größten Grafiksammlungen Frankreichs.[8]
Geschichte der Sammlung
Drei unterschiedliche Bestände wurden hier vereint: Einerseits die Bestände des Museum de l’École centrale de Maine-et-Loire, das später das Musée des Beaux-Arts d'Angers wurde, die Bestände des Antikenmuseums, das 1841 gegründet und 1968 geschlossen wurden. Schließlich die Bestände des Museums Turpin de Crissé, das 1863 im Hôtel Pincé eingerichtet war.[9]
Das 19. Jahrhundert ist reichhaltig vertreten dank den aus Angers stammenden Künstlern, die ihre Werke dem Museum vermachten. Neben seinen eigenen Werken hat Lancelot Théodore Turpin de Crissé eine wichtige Sammlung von alten Zeichnungen und Werke seiner Zeitgenossen hinterlassen. Sein Neffe, der Diplomat Etienne de Saint Genys, vermachte dem Museum ein Konvolut von ungefähr 300 Zeichnungen. Flore Bodinier, zweite Frau des Malers Guillaume Bodinier, vermachte dem Museum die Werke ihres Mannes und Zeichnungen von anderen Künstlern, die er gesammelt hat. Auch die Sammlung von David d’Angers ging nach seinem Tod durch seine Frau und seine Kinder an das Museum. Schließlich vermachten auch die Konservatoren Auguste Michel und Adrien Recouvreur und auch der Kunstkritiker Henry Jouin dem Museum einige Zeichnungen.
16.–18. Jahrhundert
Auch wenn der Bestand alter Zeichnungen im Vergleich zu den Zeichnungen des 19. Jahrhunderts bescheiden wirkt, ist die Sammlung dennoch von hoher Qualität. Einige Grafiken gingen durch die Hände berühmter Sammler wie Everhard Jabach, Pierre-Jean Mariette oder auch Joshua Reynolds.
- Französische Schule
Die französische Schule wird vertreten durch François Boucher, Jean-Honoré Fragonard und Nicolas Poussin, sowie Jacques Callot, Jean Cousin d. Ä., Israël Henriet, Simon Vouet, François Perrier, Eustache Le Sueur, Louis de Boullogne, Pierre Puget, Antoine Coypel, Jean Restout der Jüngere, Edmé Bouchardon und anderen.
- Italienische Schule
Das Kupferstichkabinett bewahrt um die hundert Blätter von der Renaissance bis zum Barock. Sie stammen hauptsächlich von Turpin de Crissé und Saint-Genys. Man findet darunter Werke von Timoteo Viti, Giulio Romano, Giulio Campi, Nicola dell'Abate, Battista Franco, Pelegrino Tibaldi, Taddeo Zuccaro, Ricci di Novara, Giuseppe Cesari, Giovanni Francesco Grimaldi, Pietro Testa, Domenico Piola, Luca Giordano, Francesco Solimena und Giovanni Paolo Pannini. Das Grafikkabinett bewahrt mehrere Werke von Parmigianino und Guercino sowie einige schöne Kopien des 16. Jahrhunderts von Werken Michelangelos, Francesco Salviatis und Taddeo Zuccaris.
- Schule des Nordens
Unter den Meisterwerken der Künstler des Nordens zählen Rembrandts Isaak gibt Jakob seinen Segen sowie Zwei angekettete Gefangene von Peter Paul Rubens nach Salviati. Außerdem befindet sich ein Porträt von Cornelis Schut aus Rubens Hand in der Sammlung. Das Grafikkabinett bewahrt außerdem Werke von Van Dyck, Abraham Bloemaert, Jan van Goyen, Isaac van Ostade, Barent Fabritius, Willem van de Velde und Adriaen van de Velde.
19. Jahrhundert
Das 19. Jahrhundert ist in der Sammlung von Angers reich vertreten, insbesondere dank der Zeichnungen von David d'Angers, ein Konvolut von mehr als 3900 Werken.[10] Der Künstler und dann seine Erben haben dem Museum Werke aus seiner persönlichen Sammlung vermacht. Darunter waren Zeichnungen von Jacques-Louis David und Caspar David Friedrich. Die Zeichnungen der Sammlung Turpin de Crissé, darunter auch Werke von ihm als Maler, haben die Sammlung mit Werken von Künstlern wie François Gérard, Anne-Louis Girodet-Trioson, Ingres, Charles Percier, Delacroix, Gericault, Guillaume Bodinier und Pierre Narcisse Guérin bereichert.
Besucherzahlen
| Jahr | Kostenlose Eintritte | Bezahlte Eintritte | Gesamt |
|---|---|---|---|
| 2004 | 53 235 | 44 685 | 97 920 |
| 2005 | 58 872 | 24 896 | 83 768 |
| 2006 | 50 875 | 23 288 | 74 163 |
| 2007 | 45 369 | 27 336 | 72 705 |
| 2008 | 53 578 | 18 144 | 71 722 |
| 2009 | 62 408 | 19 577 | 81 985 |
| 2010 | 63 034 | 25 864 | 88 898 |
| 2011 | 63 477 | 23 199 | 86 676 |
| 2012 | 52 089 | 18 649 | 70 738 |
| 2013 | 49 644 | 18 977 | 68 621 |
| 2014 | 60 396 | 20 525 | 80 921 |
| 2015 | 63 112 | 17 692 | 80 804 |
| 2016 | 61 831 | 19 870 | 81 701 |
| 2017 | 54 694 | 17 743 | 72 437 |
| 2018 | 70 066 | 22 059 | 92 125 |
| 2019 | 51 433 | 21 717 | 73 150 |
Fotos der Gebäude
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Allee im Innenbereich
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Ehemalige Abtei von Toussaint
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Der Logis Barrault beherbergt das Musée des Beaux-Arts
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Ehemaliges Refektorium des Priesterseminars
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Loggia und Fenster
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Musée des Beaux-Arts - Angers. In: tourisme.destination-angers.com. Abgerufen am 25. Dezember 2023 (französisch).
- ↑ Testament des Grafen de Saint-Genys, 9. August 1915, Archives patrimoniales, Angers
- ↑ a b Elisabeth Lebovici: Angers redécouvre ses beaux-arts. Abgerufen am 25. Dezember 2023 (französisch).
- ↑ Association 303 Arts, Recherches et Créations, Revue 303, Nr. 101, Éditions des Pays de la Loire, Juni 2008.
- ↑ Musées d'Angers: Musée-Château de Villevêque: Les Musées d'Angers. Abgerufen am 27. Dezember 2023 (französisch).
- ↑ Courrier de l'Ouest: Angers. La fréquentation des cinq musées de la ville en hausse. In: ouest-france.fr. 22. Februar 2012, abgerufen am 27. Dezember 2023 (französisch).
- ↑ Le Figaro - Culture. 25. Dezember 2023, abgerufen am 25. Dezember 2023 (französisch).
- ↑ Ariane James-Sarazin, Le cabinet d'arts graphiques des musées d'Angers ou la générosité en partage, De Rubens à Delacroix, 100 dessins du musée des Beaux-Arts d'Angers, Snoeck, 2014
- ↑ Ariane James-Sarazin, le cabinet d'arts graphiques des musées d'Angers ou la générosité en partage, in "de Rubens à Delacroix : 100 dessins du musée des Beaux-Arts d'Angers", catalogue de l'exposition présentée au Château et au Petit Château du Domaine départemental de Sceaux du 21 mars au 29 juin 2014, S. 9–21.
- ↑ Ariane James-Sarazin, De Rubens à Delacroix. 100 dessins du musée des Beaux-Arts d'Angers, Snoeck, 2014.
- ↑ Fréquentation des Musées de France. Abgerufen am 23. Dezember 2023 (französisch).