Mr. Jones (1993)
| Film | |
| Titel | Mr. Jones |
|---|---|
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1993 |
| Länge | 114 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Stab | |
| Regie | Mike Figgis |
| Drehbuch | |
| Produktion |
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| Musik | Maurice Jarre |
| Kamera | Juan Ruiz Anchía |
| Schnitt | Tom Rolf |
| Besetzung | |
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Mr. Jones ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Mike Figgis aus dem Jahr 1993 mit Richard Gere und Lena Olin in den Hauptrollen.
Handlung
Mr. Jones ist manisch-depressiv erkrankt (sog. Bipolare Störung). Auf große Höhenflüge folgen tiefe Abstürze. Nach seiner Einweisung in die Psychiatrie entwickelt sich zwischen seiner behandelnden Ärztin Dr. Elizabeth 'Libbie' Bowen und ihm eine romantische Beziehung, die über die rein professionelle Patient-Arzt-Beziehung hinausgeht. Dieses so nicht erlaubte Verhältnis der beiden hat dann schließlich auch folgenschwere Konsequenzen.
Hintergrund
Richard Gere, Mike Figgis und Eric Roth haben sich in Vorbereitung auf den Film sehr intensiv mit der manisch-depressiven Erkrankung (Bipolare Störung) beschäftigt, diese regelrecht erforscht und studiert. Richard Gere traf sich mit mehreren Patienten, die an dieser Erkrankung leiden bzw. litten.
Der Film Mr. Jones wurde in Los Angeles und San Diego, beide in Kalifornien, USA, gedreht.[2] Die Filmproduktionsgesellschaft war Rastar Productions.[3]
Mr. Jones kam am 8. Oktober 1993 in die US-amerikanischen Kinos und spielte an den Kinokassen in den USA gut 8 Millionen US-Dollar ein.[4][5] In Deutschland startete er am 26. Mai 1994 auf der Leinwand.[1]
Der Film wurde ferner im Dokumentarfilm A Century of Cinema aus dem Jahr 1994 erwähnt.
Rezeption
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 46 %[6] |
| Metacritic (Metascore) | 47/100[7] |
| Prädikat der FBW | besonders wertvoll[8] |
Das Lexikon des internationalen Films urteilte, dass das Drehbuch zwar konventionell sei, aber seitens des Regisseurs und der Schauspieler dieses Konventionelle durchaus durchbrochen werde. Allerdings würden sie an dem „Kompromiß zwischen Anspruch und Publikumswirksamkeit“ scheitern.[1]
Literatur
- Berndt Schulz: Richard Gere. Ein Gigolo und Gentleman. Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1991, ISBN 3-404-61212-4.
- Meinolf Zurhorst: Richard Gere. Seine Filme - sein Leben (= Heyne-Filmbibliothek. Band 180). 2. Auflage. Heyne Verlag, München 1994, ISBN 3-453-05976-X.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b c Mr. Jones. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 26. Dezember 2025.
- ↑ IMDb Filming Locations Mr. Jones (1993). Abgerufen am 2. Dezember 2013.
- ↑ IMDb Company Credits Mr. Jones (1993). Abgerufen am 2. Dezember 2013.
- ↑ Box Office Mojo Mr. Jones (1993)
- ↑ JP's Box-Office Mr. Jones (1993)
- ↑ Mr. Jones. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch, aggregiert aus 13 Kritiken).
- ↑ Mr. Jones. In: Metacritic. Abgerufen am 24. Dezember 2025 (englisch, aggregiert aus 24 Kritiken).
- ↑ Mr. Jones. In: Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW). Abgerufen am 26. Dezember 2025.