Mose Alschech

Mosche Alschech (geboren um 1508 in Adrianopel; gestorben 1600 in Safed), auch „Alschech Hakadosch“ (der heilige Alschech) genannt, war ein jüdischer Gelehrter, Rabbiner, Darschan (hebräisch „Prediger“), Posek (Acharonim) und bedeutender Bibelkommentator des 16. Jahrhunderts.[1]

Leben und Wirken

Alschech und war der Sohn von Hayyim Alschech. Er studierte in Thessaloniki unter den im Exil lebenden Gelehrten Joseph Taitatzak und Joseph Karo, dessen Schüler er war. In Safed unterrichtete er seinerseits Chaim Vital und Yom Tov Tzahalon in Talmud und Halacha.

Alshich bereiste Syrien, die Türkei und Persien. Der Legende nach wurde sein Sohn als Kind entführt und konvertierte zum Islam. Er soll daraufhin ein besonderes Gebet für die Rückkehr seines Sohnes verfasst haben.[2]

Werke

Literatur

Einzelnachweise

  1. Jakob Freimann, Artikel ALSCHEICH, MOSE ben CHAJIM, in: Jüdisches Lexikon, Bd. I, Sp. 247: ... der bedeutendste Homiletiker des 16. Jhdts. ...
  2. Matt Goldish: Jewish questions: responsa on Sephardic life in the early modern period. Princeton University Press, Princeton N. J. 2008, ISBN 978-0-691-12264-9, S. lxi–lxii.