Morosko (1924)

Film
Titel Морозко
Transkription Morosko
Produktionsland Sowjetunion
Originalsprache Russisch
Erscheinungsjahr 1924
Länge 40 Minuten
Produktions­unternehmen Meschrabpom-Rus
Stab
Regie Juri Scheljabuschski
Drehbuch Juri Scheljabuschski
Kamera Juri Scheljabuschski
Besetzung
  • Witali Lasarenko: Moros
  • Warwara Massalitinowa: Alte Frau
  • Wassili Toporkow: Alter Mann
  • Galina Gromowa: Tochter
  • Klawdija Jelanskaja: Stieftochter Marfuschka
  • Boris Liwanow: Morosko

Morosko (russisch Морозко) ist ein sowjetischer Stummfilm, der 1924 vom Studio Meschrabpom-Rus produziert wurde. Unter der Regie von Juri Scheljabuschski basiert er auf dem russischen Volksmärchen „Väterchen Frost“. Der Film feierte am 9. April 1924 in der UdSSR Premiere und markierte das Filmdebüt des sowjetischen Schauspielers Boris Liwanow.[1]

Vierzig Jahre später erschien die heute bekannteste Verfilmung des Märchens von Alexander Rou unter dem Titel Abenteuer im Zauberwald (Originaltitel: Morosko).

Handlung

Es war einmal ein altes Ehepaar, das zwei Töchter hatte. Die eine, Marfuschka, war wunderschön – doch sie war nur die Stieftochter der alten Frau. Deren eigene Tochter hingegen war hässlich und faul.

Marfuschka arbeitete fleißig und bescheiden, doch ihr Leben war voller Mühsal. Die mürrische und böse Stiefmutter verwöhnte ihre eigensinnige, launische Tochter und zwang Marfuschka zu harter Arbeit. Schließlich beschloss die alte Frau, ihre Stieftochter loszuwerden. Sie befahl ihrem Mann, das Mädchen in den tiefen Wald zu bringen und dort zurückzulassen.

Der alte Mann hatte Mitleid mit Marfuschka, wagte es aber nicht, seiner Frau zu widersprechen. So blieb das Mädchen allein im Wald zurück und erwartete den Tod durch die Kälte. Doch Väterchen Frost erbarmte sich ihrer: Er beschenkte Marfuschka mit kostbaren Gewändern und Reichtümern.

Als die Stiefmutter davon erfuhr, befahl sie, auch ihre eigene Tochter in den Wald zu bringen. Doch das Mädchen zeigte sich gegenüber dem Wintergeist hochmütig und unfreundlich. Da sandte er ihr eine eisige Kälte, die sie erstarren ließ.

Einzelnachweise

  1. Морозко (Memento vom 26. Dezember 2016 im Internet Archive)