Moritz van Eyken

Moritz van Eyken (* 25. Oktober 1865 in Elberfeld, Rheinprovinz; † 19. August 1943 in Berlin-Wilmersdorf[1]) war ein deutscher Maler und Radierer.

Leben

Moritz van Eyken, Sohn des Elberfelder Organisten Jan Albert van Eyken und Bruder des Berliner Komponisten Heinrich van Eyken,[2] war nach dem Besuch des Elberfelder Gymnasiums Schüler der Kunstakademie Berlin. Er ließ sich als Porträt-, Genre- und Landschaftsmaler sowie Radierer in Berlin nieder und wurde Lehrer an der von Conrad Fehr 1885 eingerichteten Kunstschule. Dort war unter anderem Sophie Wencke-Meinken seine Schülerin.[3] Zu den von ihm auf Radierungen porträtierten Persönlichkeiten gehörten Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms. Durch Exlibris und Visitenkarten war er auf dem Gebiet der Kleingrafik tätig. Seit 1894 war er durch Radierungen und Kreideporträts regelmäßig auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten, gelegentlich auch im Münchner Glaspalast sowie 1907 auf der Großen Kunstausstellung Düsseldorf.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Künstlersuche: E, Webseite im Portal letter-stiftung.de
  2. Joachim Dorfmüller: Wuppertaler Komponisten I. (= Wuppertaler Biographien, 15). Born-Verlag, Wuppertal 1986, ISBN 978-3-8709-3038-7, S. 17
  3. Elke Grapenthin: Künstler und Künstlerinnen in Bremerhaven und Umgebung, 1827–1990. H. M. Hauschild, Bremen 1991, ISBN 978-3-9265-9840-0, S. 132