Monster Worldwide
| Monster Worldwide, Inc.
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|---|---|
| Rechtsform | |
| ISIN | US6117421072 |
| Gründung | 1994 |
| Auflösung | 2025 |
| Auflösungsgrund | Insolvenz |
| Sitz | Weston, Massachusetts, |
| Leitung | Mark Stoever (CEO) |
| Mitarbeiterzahl | 3.700 (2016)[1] |
| Umsatz | 666,9 Mio. US-Dollar (2016)[1] |
| Branche | Onlineportal, Personalbeschaffung, Jobbörse, Karriere, Personalvermittlung |
| Website | www.monster.de |
| Stand: 21. Oktober 2015 | |
Das US-amerikanische Internetunternehmen Monster Worldwide, Inc. (auch bekannt als Monster.com) war ein 1994 gegründetes, internationales Online-Stellenportal (vgl. Recruitment), welches im Sinne der New Economy bzw. Informationszeitalters entstanden ist. Das ursprüngliche Unternehmen hat 2025 Insolvenz angemeldet, bietet jedoch unter neuer Firmierung teilweise seine Dienste weiter an.[2][3]
Diese alten Services von Monster.com sind heute Teil der MCB Bermuda Ltd., mit Sitz in Las Vegas, Nevada, welcher auch Carrerbuilder angehört. Das Unternehmen ist weiterhin bekannt als Monster Worldwide, ohne Incorporated-Zusatz.
Monster war bis 2025 auch im Wirtschaftsraum D-A-CH vertreten. Die Top-Level-Domain „Monster.de“ ist heute eine Weiterleitung auf LiveCareer.de, das wiederum zu Bold Ltd. gehört. Bold hat sein Hauptquartier in Guaynabo, Puerto Rico, und ist ein Internetdienstleister im Bereich Karriere.
Geschichte
Die US-amerikanische Variante des Portals wurde 1994 von Jeff Taylor in den USA gegründet.[4] Einer seiner Kunden wollte keine „großen Ideen“, sondern eine „Monsteridee“.[5]
| Monster Worldwide (MCB Bermuda Ltd.)
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|---|---|
| Rechtsform | Ltd. |
| Gründung | 2025 |
| Sitz | Las Vegas, NV |
| Branche | Onlineportal, Personalbeschaffung, Jobbörse, Karriere, Personalvermittlung |
| Website | www.monster.com |
| Stand: 21. Oktober 2015 | |
Im August 2016 wurde Monster von Randstad übernommen.[6]
Im Juni 2025 meldete Monster mit erheblichen Schulden Insolvenz an.[7][8]
Nachdem Monster im Juni 2025 Insolvenz angemeldet hatte, wurde die deutsche, österreichisches und schweizerische Domain auf LiveCareer geschalten.[9]
Die Domain Monster.com bietet weiterhin Dienste im Sinne einer modernen Jobbörse gekoppelt mit künstlicher Intelligenz an.
Niederlassungen
Das Unternehmen hatte Niederlassungen in verschiedenen deutschen Städten, in Wien und in Zürich.
Deutschland
Die Monster Worldwide Deutschland GmbH mit Sitz in Eschborn war von Juni 2000 bis August 2025 als Tochter der Monster Worldwide, Inc. aktiv. Weitere deutsche Vertriebsbüros befinden sich in Hamburg, Düsseldorf und München. Seit August 2025 befindet sie sich in einem Insolvenzverfahren.[10]
Österreich
Die Monster Worldwide Austria GmbH mit Sitz in Wien wiederum ist ein Tochterunternehmen der Monster Worldwide Deutschland GmbH. 2004 wurde jobpilot.at (ehemals Jobs&Adverts) von Monster übernommen und ist seit 2007 in Österreich unter monster.at online.
Schweiz
Die Geschäfte in der Schweiz werden durch die Monster Worldwide Switzerland AG mit Sitz in Zürich betrieben.
Hacker-Angriffe
Am 23. August 2007 berichtete der Informatik-Sicherheitsdienstleister Symantec, dass durch Hacker-Angriffe rund 1,6 Millionen persönliche Daten von Nutzern des Monster.de-Dienstes gestohlen wurden.[11] Monster gab die Zahl mit 1,3 Millionen an, wobei die meisten Daten von US-Bürgern gewesen seien.[12] Im Januar 2009 wurde der Dienst erneut Opfer eines Hacker-Angriffes, bei dem Zugangsdaten, Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie demografische Daten von rund 4,5 Millionen Nutzern gestohlen wurden.[13]
Siehe auch
Weblinks
- Monster.com. Abgerufen am 21. Oktober 2025 (englisch).
- Monster.de. Abgerufen am 21. Oktober 2025.
- Monster.at. Abgerufen am 21. Oktober 2025.
- Monster.ch. Abgerufen am 21. Oktober 2025.
Einzelnachweise
- ↑ a b Form 10-K 2015 (PDF)
- ↑ Jordan Valinsky: Monster and CareerBuilder, once popular with job seekers, file for bankruptcy | CNN Business. 25. Juni 2025, abgerufen am 21. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ George Stockburger: Job finding websites CareerBuilder, Monster enter Chapter 11 bankruptcy. In: The Hill. 26. Juni 2025 (thehill.com [abgerufen am 21. Oktober 2025]).
- ↑ Chad Sowash: Back To the Future with Monster's Founder Jeff Taylor. 15. April 2025, abgerufen am 21. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Editorial Team: Eine Monsteridee von Jeff Taylor - Evolution. 20. April 2005, abgerufen am 21. Oktober 2025.
- ↑ Ingrid Lunden: Randstad buys Monster for $429M as recruitment consolidation continues. In: TechCrunch. 9. August 2016, abgerufen am 21. Oktober 2025 (amerikanisches Englisch).
- ↑ heise online: Stellensuche im Internet: CareerBuilder + Monster meldet Insolvenz an. 25. Juni 2025, abgerufen am 21. Oktober 2025.
- ↑ Karriereportal Monster macht dicht. Golem, 25. Juni 2025, abgerufen am 21. Oktober 2025.
- ↑ Aus für Jobportal Monster.de. WirtschaftsWoche, 4. August 2025, abgerufen am 21. Oktober 2025.
- ↑ Lisa Ksienrzyk: Monster.de meldet Insolvenz an. In: Wirtschaftswoche. Handelsblatt Media Group GmbH & Co. KG, 26. August 2025, abgerufen am 3. September 2025.
- ↑ Security Response. Symantec Connect
- ↑ heise online: Erste Informationen von Monster zum Datendiebstahl. 24. August 2007, abgerufen am 21. Oktober 2025.
- ↑ heise online: Eindringlinge holen 4,5 Millionen Nutzerdaten aus Online-Job-Börse. 27. Januar 2009, abgerufen am 21. Oktober 2025.