Moncrieff (Sänger)
Moncrieff (* 1992 in Waterford; bürgerlich: Chris Breheny)[1] ist ein irischer Popsänger.
Leben
Chris Breheny wuchs in einer kleinen Stadt in Irland auf, wo er in seiner frühen Jugend allerdings noch keine Möglichkeit sah, Musik zu machen.[2] Als er mit 16 Jahren seine Schwester verlor und zwei Jahre später auch seinen Bruder (beide litten an der Stoffwechselkrankheit zystische Fibrose), fand er Trost in Songs[3] und begann schließlich, erste eigene Nummern zu schreiben.
Um sich voll und ganz seiner Musik-Karriere zu widmen, brach er sein Jura-Studium ab und zog im Alter von 19 nach London, wo er bei der Restaurantkette Banana Tree in West Hampstead jobbte und regelmäßig zu Open Mics ging.[4] Bei einem seiner Auftritte fragte ihn ein befreundeter Schlagzeuger, ob er bei einem BBC TV-Special mit Adele dabei sein möchte, wodurch er zu seinem ersten bezahlten Gig kam.[2]
Seine Debütsingle Symptoms erschien 2017. Nach einer Erwähnung in Elton John's Radioshow Rocket Hour nahm BBC 1 Radio die Nummer ins Programm auf.[5]
Am 9. Mai 2025 veröffentlichte Moncrieff sein Debütalbum Maybe It's Fine[6], an dem er 10 Jahre lang arbeitete[3] und das am 22. Mai 2025 auf Platz 1 der irischen Charts einstieg.[7]
Zurzeit lebt Breheny in London.[8]
Diskografie
Alben
| Jahr | Titel | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[9] (Jahr, Titel, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| IE | |||
| 2025 | Maybe It’s Fine | IE1 (1 Wo.)IE |
Erstveröffentlichung: 9. Mai 2025
|
EPs
- 2019: The Early Hurts [Neo Noir Records]
- 2022: Warm [energie]
- 2023: Highways & Hurricanes, BMG [energie, BMG]
Mixtapes
- 2024: selfcare [energie, BMG]
Singles
| Jahr | Titel Album |
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[9] (Jahr, Titel, Album, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| IE | |||
| 2022 | Warm Warm |
IE54 (6 Wo.)IE |
Erstveröffentlichung: 4. März 2022
|
Weitere Singles
- 2017: Symptoms [0e0e Ltd]
- 2018: Serial Killer (mit JUDGE) [Grape.Vn Records]
- 2019: Ghost [Neo Noir Records]
- 2019: Like I Do [Neo Noir Records]
- 2019: With All Due Respect (Like I Do Reprise)
- 2020: in my room (Demo) [Neo Noir Records]
- 2020: America [Neo Noir Records]
- 2022: Ruin [energie]
- 2022: I'm With You [energie]
- 2022: Perfect [energie, BMG]
- 2022: What Am I Here For [energie, BMG]
- 2023: Love Somebody [energie, BMG]
- 2024: Unlove You [energie, BMG]
- 2024: How It Ends [Warner Music]
- 2024: i just don't think I'll make it over you. [Warner Music]
- 2025: Hard Feelings [Warner Music]
- 2025: Shangri-La [Warner Music]
Auszeichnungen
Weblinks
- Kanal von Moncrieff auf YouTube
- Moncrieff bei AllMusic (englisch)
Quellen
- ↑ Moncrieff. In: allmusic.com. Abgerufen am 27. Dezember 2025 (englisch).
- ↑ a b Adam Protz: Moncrieff: From Adele’s backing singer to leading man: "Growing up in Ireland, singing was almost seen as gay". In: Headliner Radio. Abgerufen am 24. Juni 2025 (englisch).
- ↑ a b Janelle Oldani: Musik wurde in Moncrieffs Heimat als «schwul» angesehen. In: 20 Minuten. 13. Juni 2025, abgerufen am 24. Juni 2025.
- ↑ Scarlett Coughlan: Moncrieff: “If men cared less about trying to seem hard, they’d probably be a lot happier”. In: Hunger Magazine. 9. Mai 2025, abgerufen am 24. Juni 2025 (englisch).
- ↑ Lorna Lawless: Waterford singer Moncrieff is making waves in London and even Elton John is listening. In: Her. 18. Dezember 2019, abgerufen am 24. Juni 2025 (englisch).
- ↑ Michael Rädel: „Maybe It’s Fine“ – Moncrieff debütiert. In: männer*. 3. Mai 2025, abgerufen am 24. Juni 2025.
- ↑ Maybe It's Fine by Moncrieff. In: Official Charts. 22. Mai 2025, abgerufen am 24. Juni 2025 (englisch).
- ↑ Moncrieff liefert einen Soundtrack zum Sommer. In: tagesspiegel.de. 5. September 2025, abgerufen am 27. Dezember 2025.
- ↑ a b Chartquellen: IE
- ↑ RTÉ Choice Music Prize. In: www.choicemusicprize.ie. RTÉ, abgerufen am 24. Juni 2025 (englisch).