Moltkeplatz 1 (Landhaus Stave)
Das Haus Moltkeplatz 1 (Landhaus Stave) ist ein von Hermann Muthesius entworfenes Wohnhaus in Lübeck-St. Gertrud. Die 1909 errichtete Villa steht unter Denkmalschutz.
Bauherr und Architekt
Friedrich (Joachim Carl) Stave (1868–1954) war zunächst Prokurist, dann Direktor des Lübecker Eisenhandelsunternehmens Possehl, wo er die Finanz- und Vermögensverwaltung leitete. Daneben war er Aufsichtsratsmitglied in verschiedenen mit Possehl verbundenen Unternehmen wie der Bavaria-Brauerei in Altona, der Commerzbank in Lübeck und dem Nordischem Erzkontor. Stave und Johannes Schwabroch (1863–1945)[1] wurden im Testament Emil Possehls besonders bedacht als diejenigen, „welche mir bei meinem Lebenswerk ihre Dienste in besonderem Maße geleistet haben“.[2]
Friedrich Stave und seine Ehefrau Johanna beauftragten Hermann Muthesius damit, ein Landhaus für ein kinderloses Ehepaar zu entwerfen. Muthesius war zu dieser Zeit bereits sehr bekannt. Er gehörte in Deutschland zu den Initiatoren der sogenannten Landhausbewegung. 1904 hatte er sein programmatisches Werk über Das englische Haus publiziert, und 1907 hatte sich auf seine Anregung der Deutsche Werkbund gegründet, der die Ansätze des von John Ruskin und William Morris inspirierten Arts and Crafts Movement in Deutschland weiterführen wollte. Merkmale der von Muthesius gebauten Landhäuser vor dem Ersten Weltkrieg sind die „freie Durchgestaltung“ der Häuser als Gesamtkunstwerk,[3] die Verwendung gediegener Materialien, eine zurückhaltende Fassadengestaltung und wohlgeordnete Gartenanlagen.[4] Der Lübecker Auftrag umfasste diesem Ansatz entsprechend nicht nur die architektonische Hülle, sondern auch die Gartenplanung sowie die komplette Inneneinrichtung inklusive Mobiliar. So entstand ein Haus „bis in alle Einzelheiten nach den Entwürfen von Muthesius ausgestattet, und jeder Stuhl steht nach seinen Angaben“.[5]
Das Landhaus Stave war nicht der erste Auftrag des Architekten in der Freien und Hansestadt. Muthesius hatte bereits 1904/5 für die Villenkolonie am Godewindpark in Travemünde (Neu-Travemünde) zwei Villen entworfen, die Felsenburg (Godewind 3) und das Haus Backbord 9. Das Ehepaar Stave besaß in der Villenkolonie ebenfalls ein Sommerhaus (Steuerbord 9).
Städtebauliche Situation
Seit 1892 erschloss die nach dem Lübecker Ehrenbürger Generalfeldmarschall Helmuth Karl Bernhard von Moltke benannte Moltkestraße den Bereich östlich der Altstadt und des neu erbauten Elbe-Lübeck-Kanals. Auf Initiative des Baurats Ferdinand Wallbrecht entstand die Straße wie auch die erste Brücke an dieser Stelle über die Wakenitz, um das Gelände des früheren Hofs Marli (damals Marly geschrieben) östlich der Wakenitz zu erschließen. Dort fand 1895 die Deutsch-Nordische Handels- und Industrieausstellung statt. Die Ausstellung, die vom 21. Juni bis zum 20. September 1895 dauerte, hatte eine Fläche von 140.000 Quadratmetern; das Zentrum lag im Bereich des heutigen Moltkeplatzes. Ziel der Ausstellung war es, für Lübeck als Industriestandort zu werben.
Nach dem Ende der Ausstellung wurde das Gelände nach und nach aufgesiedelt. Es entstanden großzügige Villen für das gehobene Bürgertum. Das stadtnahe Ostufer der Wakenitz von der Roeckstraße bis zum heutigen St.-Jürgen-Ring nahe dem Hof Hohewarte entwickelte sich zur besten Wohnlage der Stadt.
Baubeschreibung
Das Grundstück liegt „in einer der schönsten Lagen Lübecks“[6] unmittelbar östlich der Moltkebrücke an der nordwestlichen Ecke des Moltkeplatzes. Es grenzt an den Moltkeplatz und einen Weg am Ufer der Wakenitz, der ursprünglich später zu einer an der Wakenitz entlang führenden Straße ausgebaut werden sollte. Das Haus war so in den Straßenwinkel des in seiner Längsachse von Nordwest nach Südost orientierten Grundstückes hineingelegt, dass die Sonne von allen Seiten, ungehindert durch Nachbarhäuser, herantreten konnte.[6] Zur Straße hin war das Grundstück durch weiße, breite, niedrige Holzgitter aus diagonal geteilten Quadraten zwischen Granitpfeilern abgeschlossen. Der Zaun bildete einen Auftakt[7], den die in geschwungenem Bogen geführten Balkongitter wiederholten. Leider wurden die weiß gestrichenen Holzgitter des Zauns in den 1990er Jahren wenig denkmalgerecht durch graue Betonelemente ersetzt, was den Gesamteindruck beeinträchtigt.
Der 1909 fertiggestellte Bau besitzt (wie das Travemünder Haus Backbord 9) kreuzförmig angeordnete Giebel mit unterschiedlichen Dachformen: ein Kielbogendach in Nord-Süd-Ausrichtung und ein Satteldach in Ost-West-Ausrichtung. Er ist auf einem blaugrünen Granitsockel in einem grüngrauen Rauhputz gehalten. Das Dach war mit matten dunkelgrauen Dachziegeln gedeckt. Alle Holzelemente waren weiß gestrichen; Türfüllung, Fensterrahmen und Dachleisten zierten kleine blaue und schwarze Ornamente in Form von Spiralen und Kreisen, die heute nicht mehr vorhanden sind. Die Fenster haben keine Läden und sind von unterschiedlicher Größe und Form. So ergibt sich ein „vom Auge sehr angenehm empfundener Wechsel in den Fensterformen und -gruppierungen“.[6] Auch der Kritiker Ernst Schur empfand dies als „wohltuend“.[7] Die Fenster bilden neben den geschwungenen Dachformen den eigentlichen Schmuck der frei komponierten Fassade. Das Gebäude hat so „etwas Spielerisches“.[8]
Der am Eingang links nach Westen liegende, im Halbkreis herausgezogene eingeschossige Hausteil diente als Wirtschaftsflügel; hier sind Küche und Anrichte untergebracht, eine seitliche Tür gestattet direkten Zutritt. Neben dem Haupteingang in der südwestlichen Ecke liegen Windfang und Garderobenablage.[9]
Im Erdgeschoss enthält das Haus eine große, ihr Licht von Westen empfangende Halle mit dem Haupttreppenaufgang, an die östlich das Wohnzimmer, nördlich das Esszimmer, südlich das Musikzimmer stoßen. Dadurch, dass im Obergeschoss keine Kinderzimmer einzuplanen waren, konnte die in naturfarbener Eiche getäfelte Halle durch zwei Stockwerke geführt werden.[10] Hochgezogene Wände hindern den Einblick in den oberen Umgang, an dem die Schlafzimmer liegen; sie sind in weiße Felder geteilt, umrahmt von grünem und gelbem Blätterwerk; die Felder konnten später, so Muthesius, mit Wandmalerein versehen werden.[10] Die Decke ist in Felder geteilt mit dunklen Leisten. Unter dem Treppenpodest befindet sich eine gemütliche Kaminnische im Stil des Arts and Crafts Movement; die Kaminumrahmung war aus grünem und blauem Glasfluß.
Die Felder des Treppengeländers sind durchbrochen mit Messingfüllungen in Dreieckformen, die ebenso oben in den Fenstern als Umrahmung wiederkehren. Die Beleuchtung der Halle lieferte ein Bündel Glühlampen an langen Schnüren, das als Schmuck metallene Reflexschirme aus hellem Messing und auf der Leitungsschnur aufgereihte Glasperlen hatte. Blau war neben dem naturfarbenen Holz die Hauptfarbe. Neben der Haupttreppe gab es noch eine Nebentreppe für das Personal.
Seitlich trat man in das Musikzimmer, das nach Süden liegt. Die Wand war in Palisander mit farbigen Einlagen gehalten, aus dem gleichen Holz waren die Möbel und der Flügel gearbeitet. Die Möbel waren mit einem hellen, blaugrünen Morris-Seidendamast bezogen. Dieses Blaugrün und Braun kehrte oben in den Kanten und Feldern des Wandfrieses wieder. Die Decke zeigte aus Stuck gearbeitete wellenartige Ornamente in einem leichten Rhythmus, der Parkettboden farbigen, teppichartigen Schmuck.[7] Eine Blumenhalle (Wintergarten) in Weiß und Grün, die zugleich den Ausblick in den Garten öffnet, schließt sich dem Musikzimmer an.
Das große Wohnzimmer liegt nach Osten. Ein runder Erker gibt durch tief herunterreichende Fenster den Blick auf die vorgelagerte Blumenterrasse frei. Die Wand ist mit Mahagoni mit sparsamen Einlagen verkleidet. Die Möbel waren ebenfalls aus Mahagoni gearbeitet, mit Bezügen aus gemustertem roten Wollstoff. Den Fußboden bedeckte ein roter Smyrnateppich. Die Decke war ebenso wie der freibleibende Wandteil in quadratische Felder geteilt. Der Teil zur Diele hin war überwölbt und mit Schablonenmustern geschmückt. Alle Schränke waren in die Wand eingelassen.
Den Übergang zum Esszimmer, das nach Norden liegt, vermittelt eine Eckveranda. Das Eßzimmer ist in heller Eiche gehalten, mit schwarzen Einlagen. Die Decke hat ein Kassettenmuster aus Stuck. Alle Stoffe waren hier in grün gehalten, die Möbelbezüge waren hellgrünes Saffian-Leder. Der Teppich zeigte als Grundton Grün mit Blau. Die Form der Stühle war hier hochstrebender, feierlicher.[7] Das Büfett war zum Teil in die Wand eingelassen und fügte sich, ebenso wie die Heizkörper, in die Holzverkleidung ein. Wie bei Muthesius allgemein, waren zwei Essgelegenheiten vorgesehen, ein kleiner runder Tisch im Erker für die Familie, ein großer viereckiger Tisch in der Mitte für Gesellschaften. An das Esszimmer stoßen Anrichte und Küche.
Über der Küche befindet sich im Obergeschoss ein breiter Balkon, der zugleich der Halle Licht gibt. Hier liegen ein Fremdenzimmer in Gelb und Weiß, mit gestrichenen Wänden, eingelassenen Schränken und Nischen, sowie eine Nähstube. Das Schlafzimmer war in Weiß gehalten mit einem Stoff von Richard Riemerschmid für Vorhänge und Bezüge, der „ein phantastisch verschlungenes Muster von grauen Blättern und grauroten Stengeln“ zeigte.[7] Daneben befand sich ein Ankleideraum in Dunkelgrün. Ein kleiner Korridor führte zum Bad. Dem Schlafzimmerteil war ein breiter Balkon vorgelagert, der den Austritt gestattete. Vom nach Westen gelegenen Damenzimmer[7] oder Rosenzimmer[6] mit zierlicheren Möbeln und rosageblümtem Wandstoff hatte man einen besonders schönen Blick über die Wakenitz auf die Lübecker Altstadt.
Im Dachgeschoss lagen neben einem großen Trockenboden die Mädchenzimmer für das Hauspersonal – mit eigenem Bad, was damals nicht selbstverständlich war. Die Zimmer hatten eine einfache Gestaltung. Wandteilung und Anstrich in Gelb und Weiß oder Grün und Weiß gaben aber auch diesen kleinen Räumen Wirkung.
Garten
Auch die Gartenplanung stammte ursprünglich von Muthesius. Rasen- und Blumenbeete und Terrassen umgaben das Haus. Östlich des Hauses befand sich ein Tennisplatz (später abgetrennt und überbaut mit dem Haus Moltkeplatz 1a), südlich und nördlich ein Blumengarten, dahinter in der nördlichen Hälfte ein tiefer liegender Gemüsegarten, der durch Böschungen abgeteilt war. Am nördlichen Ende des Grundstücks lag ein kleines weißes Gartenhäuschen mit spitzer Ziegelhaube, auf das der Weg vom Haus gerade zulief. Es gab dem zur Wakenitz hin abfallenden Gartengelände einen wirksamen Abschluss.[6] 1923 überarbeitete Harry Maasz den Gartenplan und entwickelte ihn weiter.[11] Der Garten wurde später durch Teilung des Grundstücks verkleinert und ist nur noch unmittelbar hinter dem Haus bis zur Böschung oberhalb der Wakenitz erhalten.
Rezeption
Das Haus wurde sehr positiv aufgenommen. Heinz Mahn hielt es in den Lübeckischen Blättern für eine der besten Schöpfungen von Muthesius: „Lübeck ist durch diese aus einem Guß entstandene Schöpfung von Hermann Muthesius ohne Zweifel um ein vorbildliches Kunstwerk reicher geworden. An der Ehrlichkeit und Sachlichkeit, mit der hier auch der kleinste Teil behandelt ist, dem sichern Blick für alle praktischen Bedürfnisse des Lebens, dem gereiften Geschmack und der strengen Selbstzucht, die über dem organischen Aufbau des Ganzen gewaltet hat, erkennen wir den Künstler, der der Kunst um ihrer selbst willen dient. In Bauten wie dem Haus Stave und anderen Werken von Muthesius liegen die bedeutungsvollsten Ansätze zu einem Stil, der unserer Zeit und ihren Ideen gerecht wird.“[6]
Es fand auch überregional Aufmerksamkeit und Zustimmung. Ernst Schur stellte es mit zwei weiteren Landhäusern von Muthesius 1910 in einem Artikel in der angesehenen Zeitschrift Die Kunst vor und urteilte: „In diesem Haus ist alles wohl durchdacht. Dem unteren festlicheren Wohnkomplex steht die einfachere, sachlich schlichte Anlage der Schlafzimmergruppe gegenüber. Aber auch innerhalb dieser unteren Reihe spürt man je nach der Bestimmung einen Wechsel: das ernste Musikzimmer, das behaglich reiche Wohnzimmer, das etwas reserviert gehaltene Esszimmer und dazwischen eingestreut lichte Blumenhallen und Veranden. Und indem von einem Raum in den anderen Blicke gestattet sind, spürt man wohltuend Kontrast wie Harmonie.“[7]
Friedrich Ostendorf hingegen unterzog das Haus (wie auch weitere Bauten von Muthesius) einer scharfen Kritik: „von einem Vorstellungsbild, das bei der räumlichen Gestaltung zu Grunde gelegen hätte, ist weder bei den Innenräumen noch bei der äußeren Erscheinung etwas zu verspüren.“ Für Ostendorf war das Haus nicht entworfen, sondern nur gezeichnet. Ostendorf offerierte sogar eine Korrektur, um dem „unkünstlerischen Gebilde“ von Muthesius „ein einigermaßen richtiges und klares Gebilde“ gegenüberzustellen.[12] Entsprechend seiner Vorstellung von einem klaren, eindeutigen, geometrischen Grundriss und seinem Leitbild der frühklassizistischen Architektur des 18. Jahrhunderts zwängte er die von Muthesius frei und organisch angelegten Räume in eine steife, kompakte, rechtwinklige Kubatur. Damit verlor das Haus allerdings seinen charakteristischen Charme.[13]
- Friedrich Ostendorfs Korrektur-Entwurf
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Auch wenn einzelne Elemente des Hauses wie die doppelte Dachform sich als Fußwalmdach-Villentyp mit einfachem Satteldachquerbau noch mehrfach in der Stadt finden, blieb das Landhaus Stave ein Einzelstück in Lübeck, wo nur „zögernd Villen und Wohnhäuser […] nach der Jahrhundertwende einer unkonventionellen Bauweise angenähert wurden, ohne daß sie den Jugendstil als eine neue Stilgesinnung ohne Rücksicht auf herkömmliche Formen wirklich erreichten“.[14] Bald sollten norddeutsch-backsteinsichtige Heimatschutzarchitektur und das quadratische Kaffeemühlenhaus vorherrschen.
Das in Lübeck als Muthesius-Villa bezeichnete Haus steht schon lange als geschichtlich, wissenschaftlich, städtebaulich schützenswert unter Denkmalschutz. Der Schutzumfang bezieht sich auf das Äußere des Gebäudes sowie die Grundrissaufteilung im Inneren.[15] Lutz Wilde berichtet 1970 von denkmalgerechten Malerarbeiten in der Villa. Sie sei „ein charakteristisches Beispiel für den versachlichten Villenbau und bietet sich noch heute auch im Inneren in der ursprünglichen Raumaufteilung und Einzelgestaltung dar“.[16] Es ist jedoch nicht bekannt, ob und was von der ursprünglichen Inneneinrichtung erhalten ist.
Heute gilt die Villa am Moltkeplatz als „ein gutes Beispiel für einen anderen Ansatz der Reformarchitektur, der mit einer freien Komposition von Baukörpern und Fassaden bereits in Richtung der architektonischen Moderne verweist“.[17]
Literatur
- Heinz Mahn: Das Landhaus Stave von Hermann Muthesius. in: Lübeckische Blätter 51 (1909), S. 728–731 Digitalisat
- Ernst Schur: Drei Landhäuser von Hermann Muthesius. In: Die Kunst 22 (1910), S. 1–24, bes. S.5–14 (mit zahlreichen Fotos)
- Hermann Muthesius (Hrsg.): Landhaus und Garten. Beispiel neuzeitlicher Landhäuser nebst Grundrissen, Innenräumen und Gärten. 2. Auflage, München: Bruckmann 1910, S. 24/25 (Digitalisat)
- Haus Stave in Lübeck, in Landhäuser von Hermann Muthesius: Abbildungen und Pläne ausgeführter Bauten: mit Erläuterungen des Architekten., München 1912, S. 53–60 (Digitalisat)
- Friedrich Ostendorf: Sechs Bücher vom Bauen, enthaltend eine Theorie des architektonischen Entwerfens . Band 1: Einführung, 4. vollständig umgearb. und verm. Aufl., hrsg. von Sackur, Berlin: Ernst & Sohn 1922, S. 40–48
- Klaus Matthias: Wege modernen Bauens, Annäherungen an den Jugendstil in der Lübecker Wohnhaus- und Villenarchitektur nach 1900. In: Der Wagen 1990, S. 57–79
- Joachim Heisel: Tradition und Modernität: Reformarchitektur in Lübeck. Darmstadt: wbg 2021, ISBN 978-3-534-40593-0, S. 71f
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Vater von Petra Vermehren
- ↑ Das Testament Emil Possehls, Seite der Possehl-Stiftung, abgerufen am 23. September 2025
- ↑ J. Christoph Bürkle: Pars Pro Toto:Wege zum Einfamilienhaus der Moderne. In: Archithese ZDB-ID 186205-4 Heft 3, 2007: Einfamilienhäuser, S. 34–39, hier S. 35
- ↑ Hermann Muthesius: Landhäuser, München 1912
- ↑ Die Kunst, S.
- ↑ a b c d e f Heinz Mahn: Das Landhaus Stave von Hermann Muthesius. in: Lübeckische Blätter 51 (1909), S. 728–731 Digitalisat
- ↑ a b c d e f g Ernst Schur: Drei Landhäuser von Hermann Muthesius. In: Die Kunst 22 (1910), S. 1–24, bes. S.5–14 (mit zahlreichen Fotos)
- ↑ Joachim Heisel: Tradition und Modernität: Reformarchitektur in Lübeck. Darmstadt: wbg 2021, ISBN 978-3-534-40593-0, S. 71
- ↑ Die Baubeschreibung ist im Wesentlichen eine Synthese der zeitgenössischen Beschreibungen von Muthesius, Schur und Mahn.
- ↑ a b Haus Stave in Lübeck, in Landhäuser von Hermann Muthesius : Abbildungen und Pläne ausgeführter Bauten: mit Erläuterungen des Architekten. München 1912, S. 53–60 (Digitalisat)
- ↑ Renate Kastorff-Viehmann: Harry Maasz, Gartenarchitekt, Gartenschriftsteller, Gartenpoet: Gärten in Lübeck; Begleitpublikation zur Ausstellung vom 17. Mai bis 26. September 1998 im Kulturforum Burgkloster zu Lübeck. Essen: Klartext 1998, ISBN 3-88474-676-6, S. 104
- ↑ Friedrich Ostendorf: Sechs Bücher vom Bauen, enthaltend eine Theorie des architektonischen Entwerfens. Band 1: Einführung, 4. vollständig umgearb. und verm. Aufl., hrsg. von Sackur, Berlin: Ernst & Sohn 1922, S. 40–48
- ↑ Zum Streit um das richtige Bauen am Beispiel von Haus Stave siehe J. Christoph Bürkle: Pars Pro Toto:Wege zum Einfamilienhaus der Moderne. In: Archithese ZDB-ID 186205-4 Heft 3, 2007: Einfamilienhäuser, S. 34–39, hier S. 36
- ↑ Klaus Matthias: Wege modernen Bauens, Annäherungen an den Jugendstil in der Lübecker Wohnhaus- und Villenarchitektur nach 1900. In: Der Wagen 1990, S. 57–79, hier S. 73
- ↑ Denkmalliste Lübeck, Stand vom 22. August 2025, abgerufen am 26. September 2025, Nr. 1318
- ↑ Bericht des Amtes für Denkmalpflege der Hansestadt Lübeck 1969/70, in: ZVLGA 50 (1970), S. 131
- ↑ Joachim Heisel: Tradition und Modernität: Reformarchitektur in Lübeck. Darmstadt: wbg 2021, ISBN 978-3-534-40593-0, S. 71
Koordinaten: 53° 51′ 48,2″ N, 10° 42′ 23,9″ O