Mohamed Sghaier
| Mohamed Sghaier | |||||||||||||
| Nation | Tunesien | ||||||||||||
| Geburtstag | 18. Juli 1988 (37 Jahre) | ||||||||||||
| Geburtsort | Sousse, Tunesien | ||||||||||||
| Größe | 185 cm | ||||||||||||
| Gewicht | 79 kg | ||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||
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| Disziplin | 400-Meter-Hürdenlauf | ||||||||||||
| Bestleistung | 49,22 s | ||||||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||||||
| Karriereende | 2017 | ||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||
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| letzte Änderung: 23. Oktober 2025 | |||||||||||||
Mohamed Sghaier (arabisch محمد الصغير; * 18. Juli 1988 in Sousse) ist ein ehemaliger tunesischer Leichtathlet, der sich auf den 400-Meter-Hürdenlauf spezialisiert hat und eine Zeit lang Inhaber des Landesrekordes war.
Sportliche Laufbahn
Erste internationale Erfahrungen sammelte Mohamed Sghaier vermutlich im Jahr 2005, als er bei den Juniorenafrikameisterschaften in Radès mit der tunesischen 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:12,43 min die Silbermedaille gewann und über 400 m Hürden in 54,38 s den siebten Platz belegte. Im Jahr darauf schied er bei den Juniorenweltmeisterschaften in Peking mit 53,89 s in der ersten Runde über 400 m Hürden aus und 2009 belegte er bei den Mittelmeerspielen in Pescara in 51,25 s den vierten Platz und wurde dort mit der Staffel in 3:08,75 min Sechster. Anschließend belegte er bei den Spielen der Frankophonie in Beirut in 54,67 s den achten Platz im Hürdenlauf. Im Jahr darauf belegte er bei den Afrikameisterschaften in Nairobi in 50,05 s den sechsten Platz und 2011 gewann er bei den Panarabischen Spielen in Doha in 51,27 s die Bronzemedaille hinter Bandar Sharahili aus Saudi-Arabien und dem Algerier Miloud Rahmani. Im Jahr darauf wurde er bei den Afrikameisterschaften in Porto-Novo im Finale disqualifiziert und 2013 gewann er bei den Arabischen Meisterschaften in Doha in 50,94 s die Silbermedaille hinter dem Algerier Miloud Rahmani. Anschließend gewann er bei den Spielen der Frankophonie in Nizza in 50,46 s die Bronzemedaille hinter dem Senegalesen Mamadou Kassé Hann und Yoann Décimus aus Frankreich. 2024 wurde er bei den Afrikameisterschaften in Marrakesch erneut im Finale disqualifiziert und im Jahr darauf belegte er bei den Arabischen Meisterschaften in Manama in 50,54 s den vierten Platz. Im August wurde er bei den Weltmeisterschaften in Peking in der ersten Runde disqualifiziert und anschließend gewann er bei den Afrikaspielen in Brazzaville in 49,32 s die Bronzemedaille hinter den Algeriern Abdelmalik Lahoulou und Miloud Rahmani. 2016 nahm er an den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro teil und schied dort mit 50,09 s in der ersten Runde aus. Im Jahr darauf beendete er seine aktive sportliche Karriere im Alter von 29 Jahren.
In den Jahren 2008, 2010 und 2011 wurde Sghaier tunesischer Meister im 400-Meter-Hürdenlauf sowie 2010 auch über 200 Meter.
Persönliche Bestleistungen
- 400 Meter: 46,86 s, 22. Juli 2015 in La Roche-sur-Yon
- 400 m Hürden: 49,22 s, 5. Juli 2015 in La Chaux-de-Fonds
Weblinks
- Mohamed Sghaier in der Datenbank von World Athletics (englisch)
- Mohamed Sghaier in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Eintrag bei Athleticspodium.com (englisch)