Mitterstetten

Mitterstetten
Gemeinde Elsendorf
Koordinaten: 48° 42′ N, 11° 50′ O
Einwohner: 102 (30. Juni 2024)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1978
Eingemeindet nach: Ratzenhofen
Postleitzahl: 84094
Vorwahl: 08753
Mitterstetten: Dorfkapelle

Mitterstetten ist ein Gemeindeteil und eine Gemarkung der Gemeinde Elsendorf im niederbayerischen Landkreis Kelheim. Bis zum 31. Dezember 1977 bildete Mitterstetten eine selbstständige Gemeinde.

Lage

Das Dorf Mitterstetten liegt in der Hallertau etwa zwei Kilometer südöstlich von Elsendorf am Elsendorfer Bach und der Staatsstraße 2142.

Die Gemarkung Mitterstetten (096059) umfasst 10,520 km² und hat 318 Einwohner.[2]

Geschichte

Die Dorfschaft Mitterstetten gehörte zum Pfleggericht Abensberg. Bei der Neuorganisation des Königreiches Bayern wurde der Steuerdistrikt Mitterstetten dem Landgericht Abensberg und dann 1857 dem neu gegründeten Landgericht Mainburg zugeteilt. Die bis 1848 patrimonialgerichtliche Gemeinde Horneck wurde 1853/59 in die Gemeinde Mitterstetten eingemeindet.[3] Die Gemeinde Mitterstetten, die zum Landkreis Mainburg gehörte, wurde im Zuge der Gebietsreform in Bayern am 1. Januar 1978 in die Gemeinde Ratzenhofen eingegliedert,[4] die Gemeinde umfasste zu diesem Zeitpunkt folgende Gemeindeteile:

  • Mitterstetten
  • Allakofen
  • Freudenthal
  • Gaden
  • Horneck
  • Margarethenthann
  • Randlkofen
  • Wolfshausen

Die Gemeinde Ratzenhofen wurde 1985 in Gemeinde Elsendorf umbenannt.[5]

Sehenswürdigkeiten

  • Ortskapelle, erste Hälfte 20. Jahrhundert

Literatur

  • Hubert Freilinger: Ingolstadt und die Gerichte Gerolfing, Kösching, Stammham-Etting, Vohburg, Mainburg und Neustadt an der Donau (= Historischer Atlas von Bayern. Band I/XLVI). München 1977, ISBN 3-7696 -9911-4.

Einzelnachweise

  1. Die Gemeinde Elsendorf: Ortsteile
  2. Gemarkung Mitterstetten (Elsendorf) / Bayern. In: Geoindex.io. Abgerufen am 12. Oktober 2025.
  3. Emma Mages: Abensberg: Historischer Atlas von Bayern (HAB). Kommission für bayerische Landesgeschichte (KBL), 2015, ISBN 978-3-7696-6560-4 (google.de [abgerufen am 12. Oktober 2025]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 611 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).
  5. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 25, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat).