Mirosława Masłowska

Mirosława Jolanta Masłowska[1] (* 20. Oktober 1943 in Warschau; † 29. Mai 2023[2] in Stettin) war eine polnische Ärztin und Politikerin (PC, PiS). Von 2005 bis 2011 war sie Abgeordnete des Sejm in der V. und VI. Wahlperiode.

Leben

Masłowska legte das Abitur am III. Allgemeinbildenden Lyceum "Mieszko I." in Stettin ab und absolvierte ein Studium an der Pommerschen Medizinischen Universität Stettin. Sie arbeitete in der Städtischen Kinderklinik, danach in der Woiwodschaftsanstalt für Epidemiologie, wo sie unter anderem Direktorin war. 2002 ging sie in den Ruhestand.

Masłowska hatte zwei Kinder, darunter den Sejm-Abgeordneten Artur Szałabawka.

Politik

Seit 1993 gehörte Masłowska der katholisch-konservativen Porozumienie Centrum (PC) an, später trat sie der Prawo i Sprawiedliwość (PiS) bei. Von 1998 bis 2005 war sie Stadträtin von Stettin. Dabei wurde sie bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 für das PC gewählt und bei den Selbstverwaltungswahlen 2002[3] auf der Liste des Wahlbündnisses „POPIS dla Szczecina“ für die PiS gewählt. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 kandidierte sie zudem für das Amt der Stadtpräsidentin von Stettin. Sie erreichte 2.409 Stimmen (= 2,4 % der Stimmen) und errang den achten Platz unter 13 Bewerbern.[4]

Bei den Parlamentswahlen 2005 wurde sie über die Liste der PiS für den Wahlkreis Stettin mit 7.675 Stimmen in den Sejm gewählt.[5] Bei den Parlamentswahlen 2007 wurde sie mit 8.431 Stimmen zum zweiten Mal Abgeordnete.[6] Sie war Mitglied der Sejm Kommission für Gesundheit sowie Umweltschutz. Bei der Europawahl 2009 bewarb sie sich erfolglos um ein Mandat.[7] Im selben Jahr kündigte sie mit Kritik an der Amtsführung des regionalen Parteivorsitzenden Joachim Brudziński ihren Austritt aus der PiS an. Auf Drängen von Ludwik Dorn blieb sie dann aber doch Partei- und Fraktionsmitglied.[8] Bei der Parlamentswahl 2011 trat sie nicht mehr an.

Ehrungen

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Prawo i Sprawiedliwość. Abgerufen am 26. März 2019.
  2. Nie żyje była posłanka i radna Szczecina Mirosława Masłowska. Matka posła PiS zmarła w wieku 80 lat
  3. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. November 2025.
  4. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. November 2025.
  5. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. November 2025.
  6. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. November 2025.
  7. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. November 2025.
  8. „Masłowska jednak nie rzuca legitymacji PiS“ auf www.rp.pl, abgerufen am 17. November 2025.
  9. Verleihnachricht in Monitor Polski 2023, S. 785.