Mickey Paatzsch
Mickey Paatzsch (geboren 1991 in Düsseldorf) ist ein deutscher Drehbuchautor und Regisseur. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Grimme-Preis 2021.
Leben
Nach seinem Filmregie-Studium in Köln arbeitete Mickey Paatzsch für verschiedene Film- und Fernsehproduktionen.[1] Im Jahr 2019 schloss er sein Master-Studium der Philosophie an der Universität zu Köln ab.[2]
Mit seinem ehemaligen Studienkollegen Arkadij Khaet bildet er ein freies Autoren- und Regieduo. Im Team realisierten sie mehrere Film- und Serienprojekte, darunter Masel Tov Cocktail (2020) und Chabos (2025), die sie gemeinsam geschrieben und inszeniert haben.[3] Ihre Arbeiten beschäftigen sich häufig mit gesellschaftspolitischen Themen wie Identität und Ausgrenzung und popkulturellen Phänomenen. Dabei verbinden sie satirische Zuspitzung mit der realistischen Darstellung von Lebenswelten.
Heute arbeitet Mickey Paatzsch als Autor und Regisseur im Film- und Fernsehbereich und lebt in Duisburg.
Filmographie (Auswahl)
- Chabos (Serie, 2025)
- Shift (Serie, 2023)
- Masel Tov Cocktail (Kurzfilm, 2020)
- Alina im Wunderland (Kurzfilm, 2018)
- Hikikomori (Kurzfilm, 2017)
Auszeichnungen (Auswahl)
- MDM Debutpreis 2025 - Chabos[4]
- Grimme-Preis 2021 – Masel Tov Cocktail[5]
- Max Ophüls Publikums Preis Mittellanger Film 2020 - Masel Tov Cocktail[6]
- Deutscher Menschenrechts Filmpreis in der Kategorie Hochschule und Bildung 2020 - Masel Tov Cocktail[7]
Einzelnachweise
- ↑ Mickey Paatzsch, Regisseur, Köln. Abgerufen am 5. Januar 2026.
- ↑ Mickey Paatzsch – Filmschau Baden-Württemberg. Abgerufen am 6. Januar 2026.
- ↑ Michael Müller: Mickey Paatzsch & Arkadij Khaet zu „Chabos“: „Kein Sozialdrama, sondern mittendrin“. In: THE SPOT media & film. 5. Juni 2025, abgerufen am 6. Januar 2026.
- ↑ Michael Müller: „Nichte des Polizisten”, „Chabos”, „No Dogs Allowed” & „Schwarze Früchte” gewinnen bei TeleVisionale. In: THE SPOT media & film. 5. Dezember 2025, abgerufen am 3. Januar 2026.
- ↑ Masel Tov Cocktail. Abgerufen am 3. Januar 2026 (deutsch).
- ↑ Preisträger·innen 2020 | Filmfestival Max Ophüls Preis. Abgerufen am 3. Januar 2026.
- ↑ Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2020: Die Preisträger_innen stehen fest! Abgerufen am 3. Januar 2026.