Michail Xenofontowitsch Sokolow

Michail Xenofontowitsch Sokolow (russisch Михаил Ксенофонтович Соколов, wissenschaftliche Transliteration Mihail Ksenofontovič Sokolov; * 1885; † 1947) war ein sowjetisch-russischer Maler und Grafiker.[1]

Leben

Sokolow studierte von 1898 bis 1904 bei Petr Alexandrowitsch Romanowski und besuchte Zeichenklassen in Jaroslawl. 1904 ging er auf die Stroganow-Schule für Technisches Zeichnen bei Stanisław Noakowski und S. I. Jaguschinski. Ab 1907 studierte er selbstständig.[1]

Er lehrte Zeichnen und Malerei von 1918 bis 1919 in Sergatsch und von 1919 bis 1920 im Staatlichen Studio Jaroslawl (WChUTEMAS). Von 1921 bis 1922 arbeitete er an den Freien Staatlichen Werkstätten in Twer und mit Textilien am Jachromski-Kunststudio. Ab 1923 lebte er in Moskau und lehrte an der Kunstschule „1905“ in Moskau.[1]

Werke (Auswahl)

  • Moskau schwindet, 1931, Öl auf Karton, 51 × 67,5 cm, Moskau, Sammlung J. E. Rubinstein
  • Mädchen in rot, 1930er Jahre, Öl auf Leinwand, 48 × 37,5 cm, Nukus, Staatliches Kunstmuseum der Republik Karakalpakistan „I. W. Sawizki“
  • Winterlandschaft, Anfang 1940er Jahre, Öl auf Sperrholz, 25,7 × 37,8 cm, Moskau, Sammlung Lawrow
  • Stillleben mit roten und rosa Blüten, 1940er Jahre, Öl auf Karton, 54,5 × 61 cm, Nukus, Staatliches Kunstmuseum der Republik Karakalpakistan „I. W. Sawizki“

Literatur

  • Sokolov, Mikhail Ksenofontovich. In: Homage to Savitsky. Collecting 20th-Century Russian and Uzbek Art. Stuttgart 2015, S. 156–159, 210.

Einzelnachweise

  1. a b c Sokolov, Mikhail Ksenofontovich. In: Homage to Savitsky. Collecting 20th-Century Russian and Uzbek Art. Stuttgart 2015, S. 156–159, 210.