Michail Iwanowitsch Barsukow
Michail Iwanowitsch Barsukow (russisch Михаил Иванович Барсуков; * 8. November 1947 in der Oblast Lipezk, Russland) ist ein ehemaliger Armeegeneral der russischen Armee und Direktor des FSB.
Werdegang
Er begann seinen Dienst beim KGB im Jahr 1964 und diente im sogenannten Kremlregiment, das dem KGB-Kommandantenbüro im Moskauer Kreml unterstand. Er bekleidete die Positionen des stellvertretenden Regimentskommandeurs, des Kommandanten der Regierungsgebäude und des stellvertretenden Kremlkommandanten (1989–1991).[1]
Vom 10. Dezember 1991 bis Juni 1992 war er Kommandant des Moskauer Kremls. Von Juni 1992 bis zum 19. Juli 1995 war er Leiter der Hauptverwaltung für Sicherheit Russlands. Am 19. Juli 1995 wurde er zum Direktor des FSB ernannt. Von 1995 bis 1996 war er Mitglied des russischen Sicherheitsrates.[2]
Am 20. Juni 1996 wurde er von seinem Posten als FSB-Direktor entlassen. Die Entlassung erfolgte nach einem Skandal, in dem der FSB mit seinem Wissen zwei führende Mitarbeiter aus Jelzins Wahlkampfzentrale festgenommen hatte. Ab Herbst 1996 Leiter der Interministeriellen Kommission des Russischen Sicherheitsrates für unterirdische Anlagen.[2]
Weblinks
- БАРСУКОВ Михаил Иванович. Abgerufen am 31. Dezember 2025 (russisch).
- Барсуков Михаил Иванович. In: agentura. Archiviert vom ; abgerufen am 31. Dezember 2025 (russisch).
- Барсуков Михаил Иванович. Archiviert vom ; abgerufen am 31. Dezember 2025 (Barsukov Mikhail Ivanovich).
Einzelnachweise
- ↑ БАРСУКОВ Михаил Иванович. Abgerufen am 31. Dezember 2025 (russisch).
- ↑ a b Барсуков Михаил Иванович. In: agentura. Archiviert vom ; abgerufen am 31. Dezember 2025 (russisch).