Michaela Wiebusch
Michaela Wiebusch (* 1971 in Wermelskirchen) ist eine deutsche Schauspielerin.
Werdegang
Michaela Wiebusch ist eine Tochter des Unternehmers Horst Wiebusch und dessen Frau Eva-Maria Wiebusch. Sie besuchte von 1995 bis 1999 das Deutsche Zentrum für Schauspiel – Berufsfachschule für Schauspiel in Köln,[1] welches sie mit einem Diplom im Jahr 1998 abgeschlossen hat. Weitere Ausbildungen erfolgten 2007 mit der Meisner-Technik bei Frank Betzelt und Mike Bernardin sowie 2013 bei Sigrid Andersson.[2] Ihr Debüt gab sie 1998 als in der ersten Staffel der Fernsehserie SK Kölsch unter der Regie von Detlef Rönfeldt.[3]
Wiebusch lebt seit 1999 in Berlin. Seit 2009 ist sie mit dem Autor Hans Rath verheiratet. Sie haben einen gemeinsamen Sohn (* 2010).[4]
Wiebusch ist Mitglied im Bundesverband Schauspiel (BFFS).[5] Sie lebt in Berlin.[6]
Filmografie (Auswahl)
- 1996: Gestohlenes Mutterglück, Regie: Dr. Wolfgang Mühlbauer
- 1998: SK Kölsch, Regie: Detlef Rönfeldt, Holger Barthel, Wilhelm Engelhardt
- 1999: 20:13 Mord im Blitzlicht, Regie: John Bradshow
- 2001: Der Fahnder – Mordverdacht, Regie: Martin Eigler
- 2002: Polizeiruf 110 – Nachtfrost, Regie: Hans Werner
- 2002: Klinikum Berlin Mitte, Regie: Axel Barth
- 2002: Die Sitte – Stiller Schrei, Regie: Florian Froschmayer
- 2002: Schnelle Seelen, Regie: Pasquale Marrazzo, Kino
- 2004: Das Kanzleramt, Regie: Hans Christoph Blumenberg
- 2004: Berlin-Abschnitt 40 – Terroristen, Regie: Rolf Wellingerhof
- 2004: Stauffenberg, Regie: Jo Baier[7]
- 2005: Hannah, Regie: Erica von Moeller, Kino
- 2005: Die Abstauber – Herrenjahre sind keine Lehrjahre, Regie: Wolfgang Murnberger
- 2006: Die Anwälte – Selbstjustiz, Regie: Züli Aladag
- 2006: Verrückt nach Clara, Regie: Sven Bohse
- 2006: Meine verrückte türkische Hochzeit, Regie: Stefan Holtz
- 2007: Lutter: Essen is’ fertig, Regie: Jörg Grünler
- 2007: Rote Rosen, Regie: diverse
- 2007: Kinder, Kinder, Regie: Tobi Baumann
- 2008: Fünf Sterne – Umbrüche, Regie: Matthias Kopp
- 2008: Herzog, Regie: Ulli Baumann
- 2009: Ein Fall für Zwei – Erben gesucht, Regie: Peter Stauch
- 2011: Mein Prinz. Mein König, Regie: Ciril Braem Tscheligi, Kino
- 2012: Haltlos, Regie: Tim Dünschede, Kino – best actress Kurzfilmfestival
- 2012: Mit geradem Rücken, Regie: Florian Froschmayer
- 2012: Von Fall zu Fall – Stubbe – Blutsbrüder, Regie: Peter Kahane
- 2013: Komasaufen, Regie: Bodo Fürneisen
- 2014: Da muss Mann durch, Regie: Marc Rothemund, Kino
- 2015–2016: Familie Dr. Kleist, Regie: Stefan Bühling, Jan Bauer
- 2016: Therapie, Regie: Felix Charin, Kino
- 2018: Soko Wismar – Der Strandpirat, Regie: Oren Schmuckler
- 2018: Ostfrieslandkrimis – Ostfriesensünde, Regie: Rick Ostermann
- 2018: Beck is back – Zweite Chance, Regie: Ulli Baumann
- 2019: Um Himmels Willen – Handicap, Regie: Niki Müllerschön
- 2019: Es ist zu deinem Besten, Regie: Marc Rothemund, Kino
- 2019: Accept, Regie: Manuel Klavers, Kino
- 2021: Zerv – Zeit der Abrechnung, Regie: Dustin Loose
- 2023: Wochenendrebellen
- 2024: Ein Fall für Zwei: Entzweit (Fernsehreihe)
- 2025: Spreewaldkrimi – Böses muss mit Bösem enden (Fernsehreihe)
Theater
- 1999: Zauber der Nacht – Im weißen Rössl Director: Herbert Feuerstein
- 2000: Der eingebildete Kranke, Schlossparktheater Director: Helmut Stauss
- 2003: Amphitryon Director: Anja Scheffer
- 2003–2005: Leonce und Lena Director: Franz Wacker
- 2004–2006: Amphitryon Director: Franz Wacker
- 2001–2010: Es lebe Alexandra! Zigeunerjunge wo bist du?, Thalia Theater, Theater Heilbronn, Director: Kathrin Hentschel
- 2003–2010: Zarah Leander – Zwei Seelen in meiner Brust, Volksbühne Berlin Grüner Salon Director: Anahita Mahintorabi
- 2006–2010: Marilyn & Ich, Theater im Palais Director: Anahita Mahintorabi
- 2015: Über das Meer Berliner Ensemble Director: Frank Alva Bücheler
- 2017: Schöne Bescherungen Komödie am Ku'damm Director: Sigrid Andersson
- 2017–2018: Gott sprach wir müssen reden, Komödie am Ku’damm, Winterhuder Fährhaus Hamburg, Director: Ute Willing[8]
Werke
- Im Dorf der Schmetterlinge. dtv, München 2022, ISBN 978-3423351652.
- Das Mosaik meines Lebens. dtv, München 2023, ISBN 978-3423352147.
- mit Hans Rath: Die Wundersammler. dtv, München 2024, ISBN 978-3423283854.
- Nur du weißt, wer du bist. dtv, München 2025, ISBN 978-3423352468.
Auszeichnungen
- 2012: Shortcutz Berlin Award Best actress in „Haltlos“[9] (Kurzfilm)
Weblinks
- Michaela Wiebusch bei IMDb
- Michaela Wiebusch bei filmportal.de
- Michaela Wiebusch bei Crew United
- Michaela Wiebusch bei Filmmakers
- Homepage von Michaela Wiebusch
Einzelnachweise
- ↑ Michaela Wiebusch bei Crew United, abgerufen am 17. Juli 2023
- ↑ Michaela Wiebusch. In: deineperlen.de. Abgerufen am 24. November 2025.
- ↑ Ohne Rücksicht auf Verluste. In: fernsehserien.de. Abgerufen am 24. November 2025.
- ↑ Zauberschöne Zeit mit meinem Sohn Wiebusches Profil auf Instagram
- ↑ Deine Perlen | Michaela Wiebusch. In: Projekt Deine Perlen. Bundesverband Schauspiel e. V. (BFFS), abgerufen am 27. Juni 2020.
- ↑ Das Mosaik meines Lebens. In: dtv.de. Abgerufen am 24. November 2025.
- ↑ Michaela Wiebusch. Abgerufen am 30. Juni 2020.
- ↑ Michaela Wiebusch. Abgerufen am 30. Juni 2020.
- ↑ Shortcutz Berlin: Winners 2012. BEST ACTRESS: Michaela Wiebusch for HALTLOS.