Michael Lorenz (Fußballspieler, 1952)

Michael Lorenz (* 11. Mai 1952) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Der Stürmer war zu seiner aktiven Zeit in Deutschland und Österreich engagiert.

Sportlicher Werdegang

Lorenz kam 1971 vom MSV Duisburg, für dessen Wettkampfmannschaft er in der Bundesliga ohne Einsatzzeit geblieben war, zum vormaligen Erstligisten Preußen Münster in die zweitklassige Regionalliga West. Dort etablierte sich der Stürmer als regelmäßiger Torschütze und platzierte sich in der Spielzeit 1972/73 mit 17 Saisontoren unter den zehn besten Torschützen der Zweitligastaffel, bei 47 Saisontoren reichte es jedoch nur zum 13. Tabellenrang.

Lorenz folgte einem Angebot des vom österreichischen Stahlkonzern als vormaliges Werksteam geförderten SK VÖEST Linz. Auch hier zeichnete er sich in der Nationalligasaison 1973/74 für 17 Saisontreffer verantwortlich. Damit rangierte er in der Torschützenliste als bester vereinsinterner Schütze hinter dem mit 36 Toren Torschützenkönig werdenden Hans Krankl (SK Rapid Wien), seinem Landsmann Lothar Emmerich von Austria Klagenfurt und Hans Pirkner vom DSV Alpine auf dem vierten Rang, den Klub führte er damit jedoch zum bisher einzigen österreichischen Meistertitel der Vereinsgeschichte. In der folgenden Saison, erstmals unter dem Namen „Bundesliga“, gelangen ihm acht Tore und dem Verein noch die Vizemeisterschaft hinter SSW Innsbruck, anschließend rutschte der Klub ins Tabellenmittelfeld.

1976 wechselte Lorenz innerhalb der ersten österreichischen Liga zum SV Austria Salzburg, kehrte aber nach einer Spielzeit wieder nach Linz zurück. Hier konnte er nicht mehr an alte Zeiten anknüpfen, in der Spielzeit 1978/79 verpasste er verletzungsbedingt einen Großteil der Saison und konnte sich anschließend nicht mehr als Stammspieler etablieren.

Im November 1979 kehrte Lorenz nach Deutschland zurück, wo er sich dem VfL Osnabrück in der 2. Bundesliga Nord anschloss. In der Spielzeit 1979/80 verzeichnete er mit neun Toren in 21 Spielen nochmals eine gute Torquote. Nach erneut neun Saisontoren in dieses Mal 31 Spielen in der Spielzeit 1981/82 war er in der folgenden Spielzeit nur noch Ergänzungsspieler. Nach nur einem Kurzeinsatz unter Carl-Heinz Rühl als Einwechselspieler für Rolf-Peter Rosenfeld bei der 0:3-Heimniederlage gegen Hannover 96 Mitte November 1982 verließ er im Winter den Klub.