Michael Braun (Literaturwissenschaftler)
Michael Braun (* 5. Juni 1964 in Simmerath) ist ein deutscher Germanist und Literaturwissenschaftler.
Leben
Von 1983 bis 1989 studierte er Germanistik, Katholische Theologie, Pädagogik, Politologie an der RWTH Aachen und an der Universität Bonn. Nach der Promotion 1992/93 zum Dr. phil. (RWTH Aachen, Lehrstuhl Theo Buck) ist er seit 1992 Leiter des Referats Literatur der Konrad-Adenauer-Stiftung. Nach der Habilitation 2000 an der Universität zu Köln (Venia legendi für Neuere deutsche Literatur und ihre Didaktik) erfolgte 2005/06 die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor der Universität zu Köln.
Seine Forschungsschwerpunkte sind deutsche Literatur vom 19. bis 21. Jahrhundert, Film, Religion und Literatur, Lyrik, Erinnerungskulturen.
Schriften (Auswahl)
- Exil und Engagement. Untersuchungen zur Lyrik und Poetik Hilde Domins. Frankfurt a. M. u. a. (Peter Lang) 1993 (= Literarhistorische Untersuchungen Bd. 23). (= Phil. Diss., RWTH Aachen 1993).
- Stefan Andres. Leben und Werk. Bouvier Bonn, 1997. 2., verbesserte Aufl. 2006.
- „HÖRRESTE, SEHRESTE“. Das literarische Fragment bei Büchner, Kafka, Benn und Celan. Köln, Wien (Böhlau) 2002. Zugleich Habil.-Schrift Univ. zu Köln 2000.
- Die deutsche Gegenwartsliteratur. Eine Einführung. Köln/Weimar (Böhlau) 2010, (UTB 3352).
- Artur Schnitzler. „Leutnant Gustl“. Interpretation. Schroedel Braunschweig, 2010. (Schroedel Interpretationen Bd. 14).
- Wem gehört die Geschichte? Erinnerungskultur in Literatur und Film. Konrad-Adenauer-Stiftung St. Augustin, 2011. 2., gründlich überarb. u. erw. Aufl. Münster (Aschendorff) 2013.
- Peter Stamm. „Agnes“. Interpretation. Schroedel Braunschweig, 2012. (Schroedel Interpretationen Bd. 24).