Micas (Gattung)
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Micas minutus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Micas | ||||||||||||
| Ng & Richer de Forges, 1996 |
Micas ist eine Gattung der Krabben mit fünf Arten.[1] Sie besiedeln die Gezeitenzone und den Schelf in Tiefen bis 244 m in der gemäßigten Klimazone Australasiens und im zentralen Indopazifik.[2]
Merkmale
Der Carapax von Micas wird bis zu 5,4 mm lang. Der für die Hymenosomatidae typische Randsaum ist ohne Rostrum (mittiger Stirnfortsatz) so lang wie breit und vorn schmaler. Das Rostrum ist kurz, dreieckig, ohne Borsten an der Spitze und von einem ähnlichen Paar Zähne (Pseudorostrum) flankiert. Dritter und vierter Somit des Pleons sind bei beiden Geschlechtern verschmolzen. Die dritten Maxillipeden bedecken den Mundraum nahezu vollständig. Die Finger der Schreitbeine sind gebogen und tragen dicht vor dem Ende zwei Zähne besetzt. Das erste Gonopodium hat eine verdickte Basis, das schmalere Endstück verjüngt sich über eine scharfe bauchwärtige Krümmung und ist verdreht. Die Spitze biegt scharf bauchwärts um.[2]
Systematik
Zur Gattung gehören folgende Arten:[1]
- Micas afecundus (Lucas, 1981)
- Micas falcipes Ng & Richer de Forges, 1996
- Micas filholi (De Man, 1888)
- Micas lucasi (Richer de Forges, 1993)
- Micas minutus (A. Milne-Edwards, 1873)
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ a b Micas Ng & Richer de Forges, 1996. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 4. Januar 2026 (englisch).
- ↑ a b Gary C. B. Poore, Shane T. Ahyong: Micas Ng & Richer de Forges, 1996. In: Marine Decapod Crustacea: A Guide to Families and Genera of the World. Csiro Publishing, Clayton South 2023, ISBN 978-1-4863-1180-4, S. 547–548 (englisch).