Vorortbahnen in Melbourne

High Capacity Metro Train der Cranbourne Line im Bahnhof Hughesdale, 2025
Staat Australien
Stadt Melbourne
Verkehrs- /
Tarifverbund
Public Transport Victoria
Linien 16
Stationen 227
Fahrzeuge 269 Vollzüge
Betreiber Metro Trains Melbourne Pty. Ltd.
Stromsystem 1500 V = (Oberleitung)
Siehe S-Bahn

Die Vorortbahnen in Melbourne (englisch Melbourne suburban trains, offiziell englisch Metropolitan Railway Network) sind ein größtenteils elektrisches, S-Bahn-ähnliches Vorortbahnsystem in Melbourne, der Hauptstadt des australischen Bundesstaats Victoria. Zusammen mit der Straßenbahn Melbourne bildet sie das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs der Stadt.

Das Netz besteht aus 16 Linien, von denen die 15 elektrischen Linien radial in der Innenstadt Melbournes (Central Business District, CBD) zusammenlaufen. Der CBD wird mit den Hauptbahnhöfen Flinders Street und Southern Cross und dem unterirdischen City Loop erschlossen. Eine weitere unterirdische Strecke, der Metro Tunnel, wurde im November 2025 eröffnet.

Die Spurweite beträgt 1600 mm Breitspur. Bis auf eine sind alle Strecken mit 1500 V Gleichspannung und Oberleitung elektrifiziert. Die Streckenhöchstgeschwindigkeit liegt je nach Linie bei maximal 115 km/h. Das Netz ist Teil des Eisenbahnnetzes von Victoria, daher findet auf einigen Strecken Mischbetrieb mit den staatlichen Regionalzügen von V/Line und mit dem Güterverkehr statt.

Seit 2009 ist Metro Trains Melbourne Pty. Ltd. das das Netz betreibende Eisenbahnunternehmen. Es ist ein Joint Venture von MTR Corporation (60 % Anteil), John Holland Group (20 % Anteil) und UGL Rail (20 % Anteil).

Organisation

Der Eigentümer der Eisenbahninfrastruktur und der Fahrzeuge ist die Victorian Rail Track Corporation, genannt VicTrack, eine Körperschaft des Bundesstaates Victoria. Diese least diese Assets an das Verkehrsministerium Victorias, das Department of Transport and Planning, welches wiederum als Aufgabenträger für den Schienenverkehr fungiert.[1] Im Rahmen des aktuellen, seit 2017 laufenden 4. Verkehrsvertrags (MR4) ist der Betrieb des Zugverkehrs und der Infrastruktur des Vorortbahnsystems an die Metro Trains Melbourne Pty. Ltd. wettbewerblich vergeben worden.[2][3][4]

Geschichte

Vorgeschichte

Nach zwei Jahren Bauzeit eröffnete die Melbourne & Hobson’s Bay Railway Company am 12. September 1854 die erste Eisenbahnstrecke Australiens überhaupt, die vom Bahnhof Flinders Street zum Hafen von Sandridge, heute Port Melbourne, führte. Sie ist heute Teil der Straßenbahnlinie 109.[5] Weitere Bahnstrecken wurden in den folgenden Jahren von den Eisenbahngesellschaften Geelong & Melbourne Railway Company, Melbourne Railway Company, Melbourne & Essendon Railway Company, Melbourne & Suburban Railway Company und St Kilda & Brighton Railway Company gebaut, bevor spätestens ab 1878 alle Bahnstrecken durch die staatlichen Victorian Railways betrieben wurden.[6] 1884 verabschiedete das viktorianische Parlament den Railway Construction Act 1884, mit dem der Bau von knapp 60 Bahnstrecken beschlossen wurde, darunter acht Vorortbahnstrecken um Melbourne.[7][8]

In der Innenstadt Melbournes endeten die verschiedenen Bahnlinien ursprünglich an drei isolierten Bahnhöfen, Flinders Street, Princes Bridge und Spencer Street. 1891 wurden diese schließlich durch den zunächst zwei-, heute sechsgleisigen Flinders Street Viaduct verbunden.[9]

Elektrifizierung

Um die Jahrhundertwende stieg die Fahrgastzahlen in den dampfbetriebenen Vorortzügen stark an: wurden 1898 noch knapp 38,9 Millionen Fahrgäste befördert, waren es 1907 bereits 64,2 Millionen – auch die konkurrierenden elektrischen Straßenbahnen verzeichneten einen ähnlichen Anstieg.[10] Auf Initiative von Thomas James Tait, Vorsitzender der Victorian Railways, wurde der deutsch-britische Elektroingenieur Charles Hesterman Merz beauftragt, die Elektrifizierung des Vorortbahnsystems zu untersuchen. Nach einem ersten Bericht 1907 und einem zweiten wurde 1912 die Elektrifizierung des Bahnsystems durch die viktorianische Regierung beschlossen.[11]

Im Jahr 1914 begann der Umbau von bestehendem (Typ Swing Door) und der Bau neuen Rollmaterials (Typ Tait), die erste Strecke (Broadmeadows–Sandringham) sollte 1915 eröffnet werden.[12] Da bestimmte technische Geräte und Einrichtungen aufgrund des Ersten Weltkriegs nur schwerlich beschaffbar war, verzögerte sich die Einführung des elektrischen Betriebs zunächst.[13] Schließlich wurde der elektrische Betrieb zwischen Essendon und Sandringham am 28. Mai 1919 aufgenommen, noch im selben Jahr folgten die Strecken nach St. Kilda und Port Melbourne. Angeboten wurde je nach Strecke und Tageszeit 15- bis 20-Minuten-Takte.[14] Der ursprünglich beschlossene elektrische Ausbau wurde 1923 fertiggestellt und kostete schließlich 6,27 Millionen Australische Pfund, etwa anderthalbmal soviel wie 1912 ursprünglich vorangeschlagen (3,99 Mio. Pfund).[15] In den folgenden Jahren bis 1930 folgten weitere Elektrifizierungen.[16]

Nach dem Zweiten Weltkrieg beschafften die Victorian Railways im Rahmen ihres Auf- und Ausbauprogramms Operation Phoenix in den 1950er Jahren erstmals neues elektrisches Rollmaterial (Typ Harris),[17] auch wurde der Ausbau des Netzes ab 1948 mit einer Verlängerung von Ashburton bis Alamein[18] wieder aufgenommen.

Nachkriegszeit

Aufgrund der steigenden Bevölkerung Melbournes stiegen die Fahrgastzahlen der Vorortbahnen weiter, die Bahnhöfe Spencer Street und vor allem Flinders Street kamen an ihre Kapazitätsgrenzen. Bereits seit den 1930er Jahren hatte es Diskussionen über unterirdische Bahnstrecken bzw. U-Bahnen gegeben, die in den 1960er Jahren intensiviert wurden und schließlich 1970 in der Verabschiedung des Metropolitan Underground Rail Loop Acts mündeten. In diesem wurde der Bau von vier eingleisigen Tunneln auf der nördlich und östlichen Seite des CBDs sowie von zwei weiteren Gleisen für den damals viergleisigen Viadukt zwischen Flinders Street und Spencer Street beschlossen. Die Tunnel und drei neuen Stationen wurde in Schritten von 1981 bis 1985 eröffnet, dadurch auch 1981 die letzten „Tait“-Triebwagen aus der Anfangszeit des elektrischen Betriebs ausgemustert.[19][20][21]

1980 wurde unter einer konservativen Liberal-Regierung die Victorian Transport Study durchgeführt (besser bekannt nach ihrem Autor als Lonie Report), nach derer bis auf eine Strecke der gesamte Regionalverkehr, sowie große Teile des Vorort- und Straßenbahnsystems auf Busbetrieb hätten umgestellt werden sollen, um Kostensteigerungen durch die steigende Unrentabilität des Bahnsystems entgegenzuwirken.[22] Nach Demonstrationen gegen geplante Einstellungen[23] und einem Regierungswechsel 1982 zur Labor Party unter John Cain jr. wurde stattdessen ein Programm zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs aufgesetzt. Zum 1. Juli 1983 wurden die bisherigen Victorian Railways (VicRail) aufgelöst. Regionalzüge und -busse wurden durch die State Transport Authority (STA, genannt V/Line) übernommen, während die Metropolitan Transit Authority (MTA) die Vorortbahnen, sowie Straßenbahnen und die Stadtbusse in Melbourne übernahm.[24] Letztere vermarktete sich als The Met.

Ausgehend von den Stilllegungsvorschlägen der Vorgängerregierung entwickelte die MTA ein alternatives Konzept für die vergleichsweise gering frequentierten Port Melbourne und St. Kilda Lines: der Umbau zu „Stadtbahn“ (light rail)-Linien. Der Vorortbahnbetrieb auf den beiden Strecken wurde zum 10. Oktober bzw. 31. Juli 1987 eingestellt. Die Strecken wurden umgespurt und umgebaut und am 18. bzw. 21. November 1987 als Straßenbahnlinien wiedereröffnet.[25] Heute verkehren dort die Linien 96 nach St. Kilda und 109 nach Port Melbourne.

Von 1989 bis 1998 waren MTA und STA wieder als Public Transport Corporation (PTC) vereinigt, die Markennamen The Met und V/Line wurden jedoch weiter verwendet.[26]

Privatisierung

Unter der konservativen Liberal-Regierung von Jeff Kennett wurde das ÖV-System in Victoria ab 1999 privatisiert, dafür wurde das Vorortbahnsystem (wie auch das Straßenbahnnetz) in zwei abgegrenzte Franchises, die vom Office of the Director of Public Transport vergeben wurden, aufgeteilt:[27][28]

  • Frankston, Cranbourne, Pakenham, Sandringham, Williamstown, Werribee, Sydenham (heute Sunbury), Broadmeadows (heute Craigieburn) und Upfield Lines: ab 1. Juli 1998 Bayside Trains. Ab 29. August 1999 betrieben von National Express unter der Marke M>Train.
  • Lilydale, Belgrave, Alamein, Glen Waverley, Epping (heute Mernda) und Hurstbridge Lines: ab 1. Juli 1998 Hillside Trains. Ab 29. August 1999 betrieben von Melbourne Transport Enterprises (Connex/Alstom) unter der Marke Connex Melbourne.

Die Verkehrsverträge (MR1) sollten ursprünglich 15 Jahre laufen. Sowohl M>Train wie auch Connex bestellten für ihre Teilnetze Neufahrzeuge verschiedener europäischer Fahrzeughersteller (M>Train: Typ Siemens; Connex: Typ X'Trapolis) und renovierten die bestehende Flotte. Aufgrund von finanziellen Problemen kündigte National Express im Dezember 2002 seine drei Verkehrsverträge (M>Train, M>Tram und V/Line) auf, und auch Connex konnte seine vertraglichen Pflichten nicht mehr vollständig erfüllen. Mit Connex Melbourne wurde eine Anpassung des Verkehrsvertrages (MR2) verhandelt, sodass ab 18. April 2004 diese nunmehr das ganze Vorortbahnnetz betrieben.[29][30][31][32]

Im Jahr 2009 endete der angepasste Verkehrsvertrag mit Connex. Im Rahmen einer internationalen Ausschreibung gewann Metro Trains Melbourne Pty. Ltd. (MTR Corporation, John Holland Group und UGL Rail)[33], die seit 30. November 2009 das Vorortbahnnetz zunächst für acht Jahre betrieben (Verkehrsvertrag MR3). Im Jahr 2017 vergab die Staatsregierung die Folgefranchise (nun MR4) ebenfalls an Metro Trains Melbourne zunächst bis 2024, später verlängert bis 2027.[34][31][32][35] Die Ausschreibung des nächsten Verkehrsvertrag (MR5) ist in Vorbereitung, er soll dann ab Ende 2027 gelten.[36]

In den 2000er Jahren verdoppelten sich die jährlichen Fahrgastzahlen von ca. 100 auf mehr als 200 Millionen jährlich.

Großprojekte der 2000er Jahre

Im Jahr 2008 verabschiedete die Regierung Brumby (Labor) den Victorian Transport Plan, ein ÖV-Investitionsprogramm über 14,1 Milliarden Australische Dollar. Darin wurden Verlängerungen des Vorortbahnnetzes (u. a. nach Sunbury und Mernda), neue Fahrzeugbeschaffungen, sowie verschiedene Infrastrukturprojekte beschlossen. Neben dem Metrotunnel war dies der Regional Rail Link, die Entflechtung von Vorort- und Regionalzügen mittels zwei zusätzlichen Gleisen für Regionalzüge im zentralen Bereich, sowie eine neue Strecke von Deer Park über Wyndham Vale nach West Werribee.[37] Er wurde 2015 eröffnet.[38][39]

Das Bahnübergangsbeseitigungsprojekt, das Level Crossing Removal Project (LXRP) begann im Mai 2015.[40]

Metrotunnel

In den 2000er und 2010er Jahren wurde eine neue unterirdische Strecke zur Kapazitätserweiterung des Vorortbahnnetzes diskutiert, so identifizierte der Network Development Plan 2013 den Metrotunnel als Hauptbaustein der Netzentwicklung.[41] 2016 wurde der Metro Tunnel Business Case veröffentlicht, der die Wirtschaftlichkeit des Projekts bestätigte.[42]

Das etwa 13-15 Milliarden australische Dollar teure Projekt umfasst den Bau von fünf unterirdischen Stationen auf neun Kilometern Länge zwischen Footscray (Sunshine Line) und Hawksburn (Pakenham/Cranbourne Line). Im CBD verläuft der Tunnel in Nord-Süd-Richtung unter der Swanston Street, der zentralen Straßenbahnachse Melbournes, die Station Town Hall ergänzt den Bahnhof Flinders Street und State Library die bestehende unterirdische Station Melbourne Central des City Loops. Die Strecke wurde mit Communications-Based Train Control und Bahnsteigtüren ausgestattet, innerhalb des Tunnels werden die Züge teilautomatisch betrieben. Für den Betrieb des Metrotunnels wurden speziell neue Fahrzeuge des Typs High Capacity Metro Train angeschafft.

2017 begann der Bau, mit Einsatz der Tunnelbohrmaschinen ab 2019. Ab Juni 2023 verkehrten die ersten Testzüge im Tunnel.[43] Schließlich wurde der Tunnel und die fünf neuen Stationen wurden am 30. November 2025 eröffnet.[44]

Im Rahmen des Summer Starts verkehrt im Dezember 2025 und Januar 2026 ein Vorlaufbetrieb außerhalb der Hauptverkehrszeit, montags bis freitags zwischen West Footscray und Westall, am Wochenende zwischen Sunbury und East Pakenham, jeweils im 20-Minuten-Takt zusätzlich zu den regulären Zügen.[45][46]

Ab Februar 2026 soll dann im Rahmen des Big Switch das Vorortbahnnetz umstrukturiert werden: die Sunbury Line und die Pakenham/Cranbourne Line werden durch den Metrotunnel verbunden, tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt, in der Hauptverkehrszeit bis zu alle drei Minuten. In der Northern Group-Schleife des City Loops verkehren dann ausschließlich die Craigieburn und Upfield Lines, ein verdichteter Fahrplan ist möglich. Die Frankston Line übernimmt die Caulfield Group-Schleife des City Loops. Stattdessen soll als Cross City Group die Werribee/Williamstown und Sandringham Lines verbunden werden.[47][46]

Netz

Grundsätzliches

Die Linien sind nach ihrem äußeren Endpunkt benannt. Von dort führen sie zum City Loop in die Innenstadt. Der City Loop besteht aus einem viergleisigen Tunnel nördlich und östlich des Central Business District (CBD). Die vier Gleise liegen in zwei Paaren übereinander und werden zusammen mit dem Flinders Street Viaduct im Südwesten des CBD als vier separate Schleifen betrieben. Die vier Linienbündel (Caulfield, Northern, Burnley und Clifton Hill Group) nutzen jeweils eine Schleife und können dadurch weitgehend unabhängig betrieben werden. Die Schleifen des Loop werden in der Hauptverkehrszeit teilweise in entgegengesetzte Richtung befahren als zu anderen Uhrzeiten.[48] Vor Einführung der Ringstraßenbahnlinie 35 existierte bis 1993 auch ein echter Ringbetrieb (City Circle).[20][49]

Die Frankston, Werribee und Williamstown Line befahren den eigentlichen City Loop-Tunnel nicht, sondern sind als Cross City Group direkt miteinander durchgebunden. Die Sandringham Line endet und wendet am Bahnhof Flinders Street.

Der Vorlaufbetrieb des Metro Tunnels verkehrt zwischen Sunbury bzw. West Footscray und Westall bzw. East Pakenham.[45]

An den beiden Hauptbahnhöfen Melbournes, Southern Cross und Flinders Street, kann zum Fern- und Regionalverkehr umgestiegen werden. Dort sind zudem ausreichend Bahnsteige vorhanden, um Züge enden beziehungsweise die Linie wechseln zu lassen. Der Abschnitt des Flinders Street Viaduct zwischen den beiden Bahnhöfen ist sechsgleisig, von dem vier Gleise den Vorortzügen vorbehalten sind. Die beiden anderen Gleise werden von den Zügen der Cross City Group (Frankston, Werribee und Williamstown Lines), sowie vom Regional-, Fern- und Güterverkehr genutzt.[9]

Die nicht-elektrifizierte Stony Point Line bedient als einzige Linie nicht den City Loop und die Hauptbahnhöfe. Sie verkehrt im Anschluss an die elektrische Frankston Line.[50]

Das elektrische Hauptnetz fährt auf den meisten Linien tagsüber mindestens im 20-Minuten-Takt, auf Außenästen zum Teil im 40-Minuten-Takt. In der Hauptverkehrszeit werden dichtere Takte angeboten, auf einigen Linien auch Express- bzw. Skip-Stop-Verkehre.[51][52][53] An Wochenenden wird ein stündlicher durchgehender Nachtbetrieb auf allen elektrischen Linien angeboten, wobei der City Loop mit seinen drei Stationen und der Bahnhof Southern Cross nicht bedient werden, sondern alle Züge direkt von/nach Flinders Street fahren.[54]

Linienübersicht

Linie Linienbündel Linienverlauf Stationen Bemerkung
Alamein Burnley Group Alamein – Camberwell – Burnley – RichmondLoop 18 zu Schwachlastzeiten Shuttlebetrieb mit Dreiwagenzügen bis Camberwell, wo Anschluss zur Lilydale Line besteht
Belgrave Burnley Group Belgrave – Ringwood – Box Hill Camberwell – Burnley – RichmondLoop 32
Craigieburn Northern Group Craigieburn – BroadmeadowsEssendon – North Melbourne – Loop 21
Cranbourne Caulfield Group Cranbourne – Dandenong – Caulfield – South YarraRichmondLoop 27
(Flemington Racecourse) Northern Group Flemington Racecourse – North Melbourne – Loop 10 nur Veranstaltungsverkehr
Frankston Cross City Group Frankston – Caulfield – South YarraRichmond – Southern Cross – Flinders Street 32
Glen Waverley Burnley Group Glen Waverley – Burnley – RichmondLoop 20
Hurstbridge Clifton Hill Group Hurstbridge – Eltham – Heidelberg – Clifton Hill – Loop 28
Lilydale Burnley Group Lilydale – Ringwood – Box Hill – Camberwell – Burnley – RichmondLoop 28
Mernda Clifton Hill Group Mernda – Epping – Reservoir – Clifton Hill – Loop 29
Metro Tunnel (SunburySunshine –) West Footscray – State Library – Town Hall – Caulfield – Westall (– DandenongPakenham – East Pakenham) 39 Vorlaufbetrieb des Metro-Tunnels nur außerhalb der Hauptverkehrszeiten
Pakenham Caulfield Group East Pakenham – PakenhamDandenong – Caulfield – South YarraRichmondLoop 31
Sandringham Sandringham – South YarraRichmond – Flinders Street 18
Stony Point Stony Point – Hastings – Frankston 10 Dieselbetrieb, Anschluss an die Frankston Line
Sunbury Northern Group SunburySunshineFootscray – North Melbourne – Loop 19
Upfield Northern Group Upfield – Coburg – North Melbourne – Loop 19
Werribee Cross City Group Werribee (– Altona) – Newport – Footscray – North Melbourne – Southern Cross – Flinders Street 20
Williamstown Cross City Group Williamstown – Newport – Footscray – North Melbourne – Southern Cross – Flinders Street 15

Upfield Line

Die Upfield Line bildet zusammen mit der Craigieburn und der Sunbury Line die Northern Group. Diese nutzt das Gleis 3 des City Loop und die Bahnsteigkanten 4 und 5 in Flinders Street beziehungsweise Gleis 11 in Southern Cross. Die Upfield Line zweigt von den anderen Linien der Northern-Group hinter dem Bahnhof North Melbourne niveaugleich nach Norden ab. Weiter stadtauswärts führt die Strecke unterhalb eines CityLink-Schnellstraßenviadukts entlang des Moone Ponds Creek, wo sich auch der 1887 eröffnete Haltepunkt Macaulay befindet.[55] An der Station Flemington Bridge zweigt die Schnellstraße nach Norden ab, während die Upfield Line nordöstlich rund zwei Kilometer durch den Royal Park verläuft. Der Zoo Melbourne wird durch die Station Royal Park - Zoo erschlossen. Hier zweigte der Inner Circle ab, der eine Gleisverbindung zu den Bahnstrecken um Clifton Hill herstellte.

Ab hier führt die Upfield Line schnurgerade durch den Vorort Brunswick weiter nach Norden. Zahlreiche Straßen werden mit Bahnübergängen gekreuzt, in der östlichen Parallelstraße verkehrt eine Straßenbahnlinie.

Im Zuge des Level Crossing Removal Project wurde im Jahr 2020 ein 2,5 Kilometer langer Teil der Strecke inklusive der Stationen Moreland und Coburg als Viadukt neu errichtet, wodurch vier Bahnübergänge entfallen konnten.[56]

Die folgenden Stationen Batman und Merlynston haben Inselbahnsteige, sonst herrschen Seitenbahnsteige vor. Die nächste Station Fawkner befindet sich östlich des gleichnamigen Friedhofs. Zwischen 1906 und 1914 war Fawkner der Endpunkt der Linie und diente der Anlieferung der Toten mit speziellen Leichenwagen. Ab der darauf folgenden Station Gowrie verläuft die Strecke eingleisig bis Upfield, wo eine Bahnsteigkante und mehrere Abstellgleise vorhanden sind. Die weitere Strecke bis Somerton an der Craigieburn Line ist außer Betrieb, das Gleis ist aber noch vorhanden.[57]

Auf der Upfield Line verkehren etwa drei bis vier Züge pro Stunde, sie halten an allen Stationen. Die Streckenhöchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h.

Werribee und Williamstown Line

Die Strecke der Werribee Line wurden als Teil der Eisenbahnstrecke von Melbourne nach Geelong eröffnet. Neben den Vorortzügen nutzten auch die Regionalzüge von V/Line die Strecke. Erst mit dem Bau einer neuen zweigleisigen Bahnstrecke, dem Regional Rail Link über Sunshine und Wyndham Vale, konnte der Regionalverkehr 2015 verlagert werden.[58]

Die Werribee und die Williamstown Line werden als Teil der Cross-City Group betrieben. Die Züge nutzen zwischen Flinders Street und Southern Cross die Through-Suburban-Doppelspur, die 1978 beim sechsgleisigen Ausbau des Viadukts entstand. Von dort führen die Gleise der Through Suburban parallel zur Sunbury Line und dem Regional Rail Link über North Melbourne (Gleise 5 und 6) und South Kensington nach Footscray, wo die eigentliche Werribee Line abzweigt. In Newport, 12,5 Kilometer entfernt von Flinders Street, verzweigen sich die Werribee und die Williamstown Line höhengleich.

Die Williamstown Line führt 3,5 Kilometer weiter zum gleichnamigen Ort nach Südosten. Die Station North Williamstown wurde 2021 in Troglage neu errichtet, um den dort befindlichen Bahnübergang entfernen zu können. In Tagesrandlagen wird die Williamstown Line als Shuttle zwischen Newport und Williamstown betrieben.[59]

Die Werribee Line führt zusammen mit Gütergleisen nach Westen, wo sie sich höhengleich in zwei Strecken teilt. Die südliche, später eröffnete Route überquert die Ferguson Street auf einem 2018 errichteten Viadukt und durchquert anschließend als eingleisige Strecke in der Mitte eines Straßenzugs Altona. Die Züge können lediglich im Bahnhof Westona kreuzen. Die nördlichen Expressgleise führen ohne Zwischenstation direkt bis zum dreigleisigen Bahnhof Laverton, wo sich beide Strecken treffen. Von dort führt die Strecke parallel zu einer Autobahn bis zum dreigleisigen Bahnhof Werribee, wo die Elektrifizierung endet. Die Linie könnte zukünftig bis Wyndham Vale verlängert werden.[41]

Außerhalb der Hauptverkehrszeit verkehren die Züge auf der Werribee Line jeweils im 20-Minuten-Takt mit zwei Haltemustern. Von der Innenstadt fahren Züge mit Halt an allen Stationen über die Altona-Strecke bis Laverton, während die übrigen als Express mit wenigen Halten bis Laverton verkehren und ab dort alle Halte bis Werribee bedienen. An den Wochenenden halten alle Züge an allen Stationen. Die Williamstown Line wird im 20-Minuten-Takt bedient.

Fahrzeuge

Aktueller Bestand

Seit Einführung der Hitachi-Züge im Jahr 1972 werden in Melbourne rund 70 Meter lange Triebzüge eingesetzt, die aus drei Wagen bestehen. Die meisten Fahrten werden mit zwei gekuppelten Einheiten durchgeführt. Die High Capacity Metro Trains weichen von diesem Raster ab. Für die durchgängig begehbaren Siebenwagenzüge musste die Innenstadtschleife der Pakenham und Cranbourne Lines angepasst werden.

Derzeit werden folgende Baureihen eingesetzt:[60][61]

Name Hersteller Bild Baujahre Anzahl gebaut Anzahl in Betrieb Anzahl Wagen Länge Höchstgeschwindigkeit Sitze Bemerkung
Comeng Commenwealth Engineering, Dandenong 1981–1988 190 111 3 71,2 m 115 km/h 268/278 zwei verschiedene Umbauprogramme 2000–2003 durch EDI und Alstom
Siemens Siemens, Wien (Herstellername: Nexas) 2003–2006 72 72 3 71,9 m 147 km/h 264/216
(vor/nach der Modernisierung)
X’Trapolis 100 Bombardier/Alstom 2002–2004, 2009–2020 212 212 3 71,7 m 143 km/h 264
High Capacity Metro Train Downer Rail, CRRC Changchun 2018– 70 70 7 (auf 10 verlängerbar) 160,2 m 130 km/h für den Metrotunnel entwickelt
X’Trapolis 2.0 Alstom 2025– 25 (geplant) 0 6 143,35 m 130 km/h 443 Einsatz auf den Craigieburn, Upfield und Frankston Lines geplant

Ehemaliger Bestand

Die ersten Fahrzeuge des elektrischen Betrieb 1919 waren zum einen umgebaute Personenwagen von Dampfzügen (Typ Swing Door) aus den 1880er Jahren, sowie neu gebaute Triebwagen (Typ Tait), die jedoch auch einige Jahre in Dampfzügen verwendet wurden. Neue Fahrzeuge wurden dann erst nach dem Zweiten Weltkrieg beschafft.[62][63]

Name Bild Alternative Spitznamen Hersteller Einsatz ab Ausmusterung Anzahl Beschreibung
Swing Door Dog Box, Doggies Victorian Railways 1887 ca. 1959–1970 294 Hölzerne Abteilwagen mit Seitentüren ohne Durchgangsmöglichkeit, benannt nach den nach außen schwingenden Türen. Ab 1917 umgebaut in elektrische Triebwagen. Nach Brandstiftung nur mehr ein Motorwagen im Newport Railway Museum erhalten[64], einige weitere unrenoviert.[65][66]
Tait Taitset, Reds, Red Rattlers Victorian Railways 1910 1974–1984 623 Hölzerne elektrische Triebwagen, benannt nach Thomas James Tait, Vorsitzender der Victorian Railways. Ab 1919 elektrisch genutzt. Mehrere Fahrzeuge erhalten, ein Triebzug als Museumszug bei Steamrail Victoria – Elecrail im Einsatz.[67][66]
Harris Blues, Greasers Gloucester Railway Carriage and Wagon Company (frühe Bauserien), Martin & King, Victorian Railways (spätere Bauserien) 1956 1988–1989 436 Benannt nach Norman Charles Harris, Vorsitzender der Victorian Railways. Viele Fahrzeuge ab den 1980er wegen Asbestbelastung vergraben. 16 Fahrzeuge zwischen 1982 und 1988 renoviert (siehe unten). 49 Fahrzeuge in Regionalverkehrswagen des Typs H umgebaut, bis 2024 so eingesetzt. Drei Fahrzeuge erhalten im Newport Railway Museum bzw. Newport Workshops.[64]
Hitachi Martin & King, Stainless Steel Martin & King (Motorwagen), Victorian Railways (Beiwagen) 1972 2003–2014 118 × 3-Wagen-Einheit Benannt nach Hitachi, Hersteller der Klimaanlagentechnik. Viele Wagen erhalten[68], u. a. im Newport Railway Museum[64] und als Rooftoprestaurant Easey's in Collingwood.
Refurbished Harris Grey Ghosts 1982 1990–1994 16 Renoviert aus Harris-Fahrzeugen zwischen 1982 und 1988 (siehe oben). 10 Fahrzeuge später in Regionalverkehrswagen des Typs H umgebaut, bis 2024 so eingesetzt. Ein Motorwagen erhalten im Newport Railway Museum.[64]
4D Double Deck Development and Demonstration A Goninan & Co (heute UGL Rail) 1992 2006 1 × 4-Wagen-Einheit Prototyp, inspiriert von den Tangara-Zügen aus Sydney. 2006 verschrottet.

Stony Point

Seit 2008 verkehren auf der nicht-elektrifizierten Stony Point Line ausschließlich Sprinter-Triebwagen, die zwischen 1993 und 1995 von A Goninan & Co (heute UGL Rail) in Broadmeadow (New South Wales) gebaut wurden. Diese werden von V/Line geleast, da Metro Trains Melbourne keine eigene Dieselflotte für Personenverkehr besitzt.[69]

Projekte

Netzerweiterungen

Derzeit geplant bzw. projektiert sind Streckenerweiterungen des klassischen Netzes nach:

  • Neubaustrecke ab Sunshine zum Melbourne Airport, Bedienung durch die Züge des Metrotunnels[70]
  • Elektrifizierung und Einführung von Vorortbahnbetrieb von Sunshine nach Melton und ggf. Wyndham Vale[71]

In den vergangenen Jahren wurden auch folgende Projekte diskutiert:[41]

  • Verlängerung von Werribee nach Wyndham Vale
  • Elektrifizierung von Frankston bis Baxter (Stony Point Line)
  • Verlängerung von Upfield über Craigieburn nach Wallan
  • Neubaustrecke von Huntingdale nach Rowville
  • Neubaustrecke von Collingwood nach Doncaster
  • ein zweiter Metrotunnel von Clifton Hill über Flagstaff, Southern Cross, Fisherman's Bend nach Newport (Verbindung der Mernda/Hurstbridge und Werribee/Williamstown Lines)[72]

Bahnübergangsbeseitigung

Das Eisenbahnnetz in Melbourne hat traditionell eine sehr hohe Anzahl an Bahnübergängen, Mitte der 2010er Jahre waren dies etwa 170.[73] 2014 versprach die Regierung Andrews, die Auflösung von Bahnübergängen anzugehen, das Level Crossing Removal Project (LXRP) wurde im Mai 2015 aufgesetzt. Stand 2025 umfasst das Programm 110 Bahnübergänge, wovon 88 bereits entfernt wurden.[74] Neben einfachen Unter- oder Überführungen werden im Rahmen des Projekts auch ganze Abschnitte der Vorortbahnstrecken als sky rail (Hochbahn) komplett neu errichtet und die alten Bahnanlagen am Boden in Radwege oder Grünflächen transformiert.[75][76]

Suburban Rail Loop

Der Suburban Rail Loop ist eine circa 90 km lange geplante Halbringlinie durch die Vororte unter Umgehung der Innenstadt. Sie soll – anders alle Bahnprojekte bisher – als isolierte automatische, fahrerlose, vollständig unterirdische U-Bahn realisiert werden. Der erste Abschnitt, SRL East von Cheltenham nach Box Hill mit 26 km Streckenlänge und 6 Stationen, ist derzeit in Bau und soll 2035 eröffnet werden. Der Bau dieses Abschnitts ist mit 32,8 Milliarden Australischen Dollar veranschlagt.[77][78][79]

Im Dezember 2025 erhielt das Alstom-Werk in Dandenong den Zuschlag, 13 fahrerlose Vierwagenzüge des Typs Metropolis für den ersten Abschnitt zu liefern.[80]

Trivia

Im November 2012 startete Metro Trains Melbourne die Sicherheitskampagne „Dumb Ways to Die“, die durch soziale Medien zu einem weltweiten viralen Video-Hit wurde. Es wurden auch Merchandise-Artikel wie Poster, Aufkleber und Abzeichen hergestellt.[81]

Commons: Metro Trains Melbourne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Our role. VicTrack, abgerufen am 11. Oktober 2025 (englisch).
  2. Public transport partnership agreements. State Government of Victoria, 20. Juni 2025, abgerufen am 11. Oktober 2025 (australisches Englisch).
  3. Franchise Agreement - Train. State Government of Victoria, 30. November 2017, abgerufen am 11. Oktober 2025 (englisch).
  4. Victorian Auditor-General (Hrsg.): Maintaining Railway Assets Across Metropolitan Melbourne. 2023, ISBN 978-1-921060-51-9, S. 15 ff. (englisch, gov.au [PDF]).
  5. First steam railway. National Museum of Australia, abgerufen am 26. Oktober 2025 (englisch).
  6. Making tracks. In: Victorian Railways: Celebrating 150 years of railways in Victoria. Museums Victoria, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  7. Michael Venn: Chapter Nine: Shaping things to come – the ‘Octopus Act’. In: Engineers & Politicians - Victorian Railway History. Abgerufen am 26. Oktober 2025 (australisches Englisch).
  8. An Act to authorize the Construction of certain Lines of Railway by the State and for other purposes (The Railway Construction Act 1884). In: Victorian Historical Acts. 12. Dezember 1884, abgerufen am 26. Oktober 2025 (englisch).
  9. a b Taitset: The Flinders Street Viaduct // Melbourne's Elevated City Railway! auf YouTube, 22. August 2024, abgerufen am 31. Oktober 2025 (englisch; Laufzeit: 17:29).
  10. Charles H. Merz: Report upon the Application of electric traction to the Melbourne suburban railway system. In: National Library of Australia. Victorian Railways, 30. Juni 1908, abgerufen am 26. Oktober 2025 (englisch).
  11. Electrification of Melbourne Suburban Railways. (PDF; 9,15 MB) Engineers Australia, 2019, abgerufen am 26. Oktober 2025 (englisch).
  12. Report of the Victorian Railways Commissioners for the Year ending 30th June, 1914. (PDF; 6,41 MB) Victorian Railways, 26. September 1914, S. 13f., abgerufen am 26. Oktober 2025 (englisch).
  13. Report of the Victorian Railways Commissioners for the Year ending 30th June, 1915. (PDF; 10,2 MB) Victorian Railways, 27. September 1915, S. 14, abgerufen am 26. Oktober 2025 (englisch).
  14. Report of the Victorian Railways Commissioners for the Year ending 30th June, 1919. (PDF; 5,62 MB) Victorian Railways, 22. September 1919, S. 16ff., abgerufen am 26. Oktober 2025 (englisch).
  15. Electrification of Melbourne’s Suburban Railway Network. (PDF; 2,35 MB) Engineering Heritage Victoria, April 2019, S. 10, abgerufen am 26. Oktober 2025 (englisch).
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