Meiborssen
Meiborssen Gemeinde Vahlbruch
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|---|---|---|
| Koordinaten: | 51° 55′ N, 9° 21′ O | |
| Fläche: | 6,29 km²[1] | |
| Einwohner: | 157[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 25 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 | |
| Postleitzahl: | 37647 | |
| Vorwahl: | 05535 | |
Lage von Meiborssen in Niedersachsen
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Meiborssen ist ein Ortsteil der Gemeinde Vahlbruch im Landkreis Holzminden in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1973 eine Gemeinde im Landkreis Hameln-Pyrmont.
Geographie
Das Dorf Meiborssen liegt einen Kilometer südöstlich des Dorfs Vahlbruch. Der südliche Teil der Gemarkung Meiborssen ist dicht bewaldet.
Geschichte
Meiborssen wurde erstmals 1508 urkundlich erwähnt. Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Polle im Kurfürstentum Hannover. Von 1810 bis 1813 gehörte der Ort zum Kanton Bodenwerder des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. 1814 fiel Meiborssen an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Polle. Die Gemeinde Meiborssen fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Hameln (seit 1922 Kreis Hameln-Pyrmont). Am 1. Januar 1973 wurde Meiborssen ein Teil der Gemeinde Vahlbruch, die gleichzeitig in den Landkreis Holzminden wechselte.
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 298 | [2] |
| 1871 | 280 | [3] |
| 1895 | 311 | [4] |
| 1910 | 284 | [5] |
| 1939 | 214 | [6] |
| 1950 | 462 | [7] |
| 1961 | 285 | [7] |
| 1970 | 255 | [7] |
Bau- und Bodendenkmale
Die Hofanlage Meiborssen 4 sowie drei Wohnhäuser am Dorfplatz sind geschützte Baudenkmale. Zwei Grabhügel nahe der Landstraße nach Polle sind Bodendenkmale.
Kultur
Ein Träger des lokalen Brauchtums ist der Schützenverein Meiborssen von 1864.[8] Daneben besteht im Ortsteil auch der Verein Dorfleben Meiborssen.[9]
Einzelnachweise
- ↑ a b Daten und Karte der Gemarkung Meiborssen
- ↑ Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
- ↑ Volkszählung 1871
- ↑ Volkszählung 1895
- ↑ Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. November 2025.
- ↑ Michael Rademacher: Hameln. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ a b c Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)
- ↑ Vereinsliste Vahlbruch
- ↑ Vereinsliste Vahlbruch