Meiberger – Der Marionettenmörder
| Film | |
| Titel | Meiberger – Der Marionettenmörder |
|---|---|
| Produktionsland | Österreich, Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Till Franzen |
| Drehbuch | Peter Koller |
| Produktion | |
| Musik | Manfred Plessl |
| Kamera | Matthias Pötsch |
| Schnitt | Robert Kummer |
| Besetzung | |
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| Chronologie | |
Meiberger – Der Marionettenmörder, in der ARD Der Salzburg-Krimi – Am seidenen Faden, ist ein österreich-deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2025 mit Fritz Karl als Gerichtspsychologe Thomas Meiberger und Lisa Schützenberger als Ermittlerin Anna Grünwald. Regie führte Till Franzen nach einem Drehbuch von Peter Koller. Der Film setzt die Krimiserie Meiberger – Im Kopf des Täters (2018–2020) sowie die Filme Mörderisches Klassentreffen (2021) und Tod am See (2025) fort.[1][2]
Handlung
Innerhalb weniger Tage verschwinden zwei Männer spurlos, es handelt sich jeweils um Psychologen. Deren Angehörige erhielten anschließend eine Marionette, die dem Opfer nachempfunden ist. Kriminalpsychologe Thomas Meiberger, der mittlerweile an der Universität Salzburg einen Lehrauftrag hat, soll Hauptkommissarin Anna Grünwald und Revierinspektor Ganslinger bei der Suche nach den Vermissten unterstützen. Als dritte Person verschwindet Roland Meier, der von seiner Frau Anita als vermisst gemeldet wird. Auch Johanna Junker, eine Kollegin von Roland und Co-Autorin seines Buches wird entführt. Auch bei den beiden werden Marionetten gefunden.
Nach einem Fernsehinterview mit Dekanin Andrea Breuer, die mit Meiberger eine Beziehung hat, wird Meiberger vom Entführer kontaktiert, der sich dagegen verwehrt, als psychisch auffällig abgeurteilt zu werden. Nicht mit ihm stimme etwas nicht, sondern mit der Welt um ihn herum. Bald darauf wird Meibergers Sohn Patrick entführt und Meiberger findet eine weitere Marionette. Die Ermittlungen führen zu einem vorbestraften, pensionierten Marionettenbauer, Meiberger glaubt aber nicht, dass der mit dem Fall etwas zu tun hat.
Die Körper der Puppen wurden mit einem 3D-Drucker hergestellt. Der Käufer des Druckers wird nach einem Verkehrsunfall ins Krankenhaus eingeliefert und schwebt in Lebensgefahr. Die Ermittler finden daraufhin heraus, dass die Marionetten verwanzt sind und der Entführer die Ermittlungsergebnisse die ganze Zeit über mitverfolgt hat. Nach einem weiteren Telefonat zwischen Meiberger und dem Entführer vermutet Meiberger, dass nicht der Entführer bei den Entführten in Behandlung war, sondern dessen Kind oder Frau.
Tatsächlich findet Forensikerin Ulla Ganslinger in den Aufzeichnungen eine Marie Brandner, die bei den entführten Psychologen Patientin war. Marie hatte ihre Tochter und anschließend sich selbst im November 2022 umgebracht. Marie wurde entweder von den Psychologen nicht ernst genommen oder sie hatten für sie nicht ausreichend Zeit. Meiberger macht sich selbst Vorwürfe, weil er sie als Patientin abgewiesen hatte, weil er auf eine Klassentreffen musste. Maries Mann Juri Mainländer stammt aus Deutschland und lebt seit 2005 in Salzburg. Mainländer wird in seiner Wohnung nicht angetroffen, dort findet sich eine weitere Marionette, die Meiberger nachgebildet ist.
Meiberger erhält von Mainländer die Koordinaten und Zeitpunkt für ein persönliches Treffen. Mainländer wird dort von der Polizei festgenommen, die Entführten können von Meiberger aufgespürt werden. Sein Sohn wird ins Krankenhaus eingeliefert, auch Roland Meier überlebt, während Johanna keinen Puls mehr hat.
Produktion und Hintergrund
Die Dreharbeiten fanden vom 15. Oktober bis zum 20. November 2024 unter dem Arbeitstitel Marionetten im Land Salzburg statt.[3] Produziert wurde der Film von der österreichischen Mona Film und der deutschen Tivoli Film der Produzenten Thomas Hroch und Gerald Podgornig in Zusammenarbeit mit ServusTV und ARD Degeto für die ARD, unterstützt wurde die Produktion von FISA+, dem Fernsehfonds Austria und dem Land Salzburg.[4]
Die Kamera führte Matthias Pötsch, die Musik schrieb Manfred Plessl, die Montage verantwortete Robert Kummer und das Casting Eva Roth. Den Ton gestalteten Theda Schifferdecker und Sören Blüthgen, das Kostümbild Veronika Harb, das Szenenbild Enid Löser, das Maskenbild Ines Steininger und Kirsten Rottner.[3][5][6]
Veröffentlichung
In der Mediathek von ServusTV wurde der Film am 22. November 2025 veröffentlicht, die Erstausstrahlung auf ServusTV folgte am 29. November 2025.[7][5]
In der ARD Mediathek soll der Film am 26. Februar 2026 unter dem Titel Am seidenen Faden veröffentlicht werden, die Erstausstrahlung im Ersten ist für den 5. März 2026 vorgesehen.[8]
Rezeption
Doris Priesching schrieb auf DerStandard.at, dass die Schönheiten in Salzburg Stadt und Land unaufdringlich in Szene gesetzt würden und die Marionetten für wohligen Norman-Bates- und Sieben-Charme sorgten. Für mehr Spannung bliebe in dem Fall letztlich aber zu wenig verborgen. In der Opferthematik weise die Folge übliche Glaubwürdigkeitsdefizite auf, wohingegen man Taten weitaus mehr Szenen einräume.[9]
Weblinks
- Der Salzburg-Krimi – Marionetten bei crew united
- Meiberger – Der Marionettenmörder bei Fernsehserien.de
- Meiberger – Der Marionettenmörder auf servustv.com
Einzelnachweise
- ↑ Ralf Döbele: „Meiberger“: Krimireihe von ServusTV wird mit ARD Degeto fortgesetzt. In: fernsehserien.de. 21. Oktober 2024, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ Frank Heine: Degeto haucht Meiberger-Krimis neues Leben ein. In: blickpunktfilm.de. 21. Oktober 2024, abgerufen am 9. August 2025.
- ↑ a b Meiberger – Der Marionettenmörder bei crew united, abgerufen am 29. Oktober 2025.
- ↑ Jochen Müller: Neue Donnerstagskrimi-Reihe: Zwei „Salzburg-Krimis“ im Dreh. In: the-spot-mediafilm.com. 21. Oktober 2024, abgerufen am 29. Oktober 2025.
- ↑ a b Der Marionettenmörder. In: wunschliste.de. Abgerufen am 29. Oktober 2025.
- ↑ Quelle: Vor- bzw. Abspann
- ↑ Meiberger – Der Marionettenmörder. In: servustv.com. 29. Oktober 2025, abgerufen am 29. Oktober 2025.
- ↑ Ralf Döbele: „Der Salzburg-Krimi“: Darum geht es im neuen DonnerstagsKrimi der ARD. In: fernsehserien.de. 11. Dezember 2025, abgerufen am 11. Dezember 2025.
- ↑ Doris Priesching: "Meiberger – Der Marionettenmörder": Mordermittlung an seidenen Fäden. In: DerStandard.at. 30. November 2025, abgerufen am 30. November 2025.